Forschung @H-BRS

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) ist eine forschungsstarke Hochschule für angewandte Wissenschaften. Sie investiert umfänglich in die Forschung, um im Wettbewerb zu bestehen, um die Basis für erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer mit der Wirtschaft zu legen und um praxis- und anwendungsbezogen auf hohem Qualitätsniveau zu lehren.

Die H-BRS konzentriert sich auf vier Förderungsmaßnahmen, um die angewandte Forschung an der Hochschule voranzutreiben. Konkret:

1. Profilbildende Forschungsförderung

Die Hochschule hat auf Grundlage einer externen Evaluierung 2010 zunächst zwei Forschungsinstitute errichtet: das Institute of Visual Computing und das Institut für Sicherheitsforschung. Beide Institute werden zunächst zeitlich begrenzt gefördert, um ihnen den Auf- und Ausbau wettbewerbsfähiger Forschungsstrukturen zu ermöglichen. Nach Ablauf der Förderung sollen sie sich über eingeworbene Drittmittel weitestgehend selbst finanzieren. Ein dritter Forschungsschwerpunkt ist der Bereich Autonome Systeme/Robotik, mit dem Hochschulentwicklungsplan II hat die H-BRS zudem das Thema "Energieeffizienz und Ressourcenschonung" mit in die nun vier Hochschulforschungsschwerpunkte aufgenommen.

Darüber hinaus richtet die Hochschule Forschungsprofessuren ein, die intern für einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren vergeben werden. Eine Forschungsprofessur verschafft Professorinnen und Professoren durch Lehrdeputationsreduktion mehr Zeit (zwischen sechs und neun Semesterwochenstunden) um sich der wissenschaftlichen Forschung zu widmen. Eine Forschungsprofessur kann auf Antrag erteilt werden, wenn die Professorin oder der Professor sich in der Forschung in besonderer Weise ausgewiesen hat.

2. Stimulierende Forschungsförderung

Die Hochschule stimuliert weitere Forschungsgebiete, in denen großes Potenzial erkennbar ist, durch eine Anschubfinanzierung sowie durch kapazitätsmindernde Deputatsermäßigungen für Forschungsvorhaben.

3. Graduierteninstitut

Die Beteiligung von Fachhochschulen an Promotionsverfahren ist eine konsequente Fortführung des Bologna-Prozesses und ein Beitrag zur Chancengleichheit im Wettbewerb um die besten Studierenden und Forschenden. Die Hochschule hat ein Graduierteninstitut eingerichtet, um Promotionsvorhaben zu bündeln, strukturierte Promotionen und Graduiertenprogramme zu entwickeln und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

4. Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer

Zur Intensivierung des Transfers mit des Wirtschaft und der Akquise von Fördermitteln hat die Hochschule das Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer als zentrale Service- und Kontaktstelle eingerichtet.