Informationen zum Coronavirus 2019-nCoV

Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 30. Januar 2020 den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat, fühlt sich auch die H-BRS zu Maßnahmen verpflichtet, ihre Angehörigen zu informieren und zu schützen.
Corona-Viren, s/w
Coronaviren. Foto: Fred Murphy, 1975/ Public Domain, Centers for Disease Control and Prevention's Public Health Image Library
  • Aufgrund ihrer Fürsorgepflicht genehmigt die H-BRS vorerst (Stand 02/2020) keine Dienstreisen mehr nach China – mit Ausnahme Hongkong und Macau. Die Hochschule orientiert sich dabei maßgeblich an den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.
  • Beschäftigten, die privat nach China reisen möchten, und Studierenden wird empfohlen, die geplante Reise bis auf weiteres zu verschieben. Bei Reisen in die Region muss beachtet werden, dass einige Länder wie Australien Einreisestopps für Reisende mit Zwischenstopp in China verhängt haben. Die Förderung von Reisen nach China durch den DAAD ist zur Zeit ausgesetzt.
  • Studierende oder Beschäftigte, die von einem Aufenthalt in China zurückkehren, oder Kontakt zu einer erkrankten Person hatten, sollten den Kontakt zu anderen Menschen reduzieren und soweit wie möglich vermeiden. Darüber hinaus sollten sich Beschäftigte mit dem Personaldezernat (Patricia Olligschläger: +49 2241 865-9691, Reisekostenstelle) in Verbindung setzen. Studierende wenden sich telefonisch oder per E-Mail an das International Office (Roland Weiß: +49 2241 865-711, roland.weiss(at)h-brs.de), um das weitere Vorgehen zu besprechen.
  • Bei Anzeichen von Symptomen - nur nach einem China-Aufenthalt oder Kontakt zu Reisenden aus China - wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden sollten telefonisch der Betriebsarzt Matthias Lenz (Tel. +49 228 2871 6176, betriebsarzt@ukb.uni-bonn.de oder der (Haus-)Arzt telefonisch kontaktiert werden. Keinesfalls sollten Betroffene sich direkt in ärztliche Behandlung begeben. Bei schweren Krankheitssymptomen muss der Rettungsdienst (Notfall-Telefonnummer 112) gerufen werden. Dabei müssen der mögliche Kontakt mit dem Coronavirus und die vorliegenden Symtome genannt werden.
  • Darüber hinaus gelten die Verhaltensregeln und Einhaltung von Hygienemaßnahmen, die auch zur Vermeidung von Erkältungskrankheiten empfohlen werden, weil die Übertragungswege nach dem derzeitigen Kenntnisstand die gleichen sind.

Krankheitsbild

Bei der Erkrankung handelt sich um eine von Mensch-zu-Mensch übertragene Atemwegserkrankung, die meistens milde mit Erkältungszeichen verläuft. Schwere Krankheitsverläufe, zum Teil mit tödlichem Ausgang, werden seltener berichtet. Man geht von einer Inkubationszeit (Zeit zwischen dem Kontakt/der Ansteckung und dem Auftreten der Krankheitssymptome) von bis zu 14 Tagen aus. Es ist möglich, dass die angesteckte Person bereits andere Menschen anstecken kann, wenn sie selbst noch keine Symptome zeigen. Die Übertragung läuft über die Luft (Tröpfcheninfektion) und als Schmierinfektion (über die Hände).

Hygienemaßnahmen

Generell sind zum Schutz vor Ansteckung Hygienemaßnahmen sinnvoll, die auch zur Vermeidung anderer Atemwegsinfektionen (etwa Erkältung, grippaler Infekt, Grippe) wichtig sind. Falls möglich, sollte zu anderen Personen ein Abstand von ein bis anderthalb Metern eingehalten werden, Händeschütteln vermieden werden sowie auf sorgfältiges Händewaschen geachtet werden (Anleitungen dazu befinden sich in den Waschräumen der Hochschule). Husten und Niesen sollte in ein (Papier-)Taschentuch erfolgen, das danach entsorgt wird. Ist keines zur Hand, sollte nicht in die vorgehaltene Hand, sondern in die Armbeuge gehustet oder geniest werden. Nach dem heutigen Stand ist das Coronavirus weniger ansteckend als das Grippevirus.

Stellen Sie niemanden unter Generalverdacht!

Es besteht kein Grund, Personen, die aus China stammen und/oder die sich in letzter Zeit in China aufhielten, ohne begründeten Anlass mit besonderen Schutz- und Verhaltensmaßnahmen zu begegnen oder von diesem Menschen bestimmte Verhaltensweisen einzufordern. Dies entspricht nicht der aktuellen Gefahreneinschätzung der deutschen Gesundheitsbehörden.