Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 (Reisen)

Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 30. Januar 2020 den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat, fühlt sich auch die H-BRS zu Maßnahmen verpflichtet, ihre Angehörigen zu informieren und zu schützen. Inzwischen hat die WHO den ursprünglich als 2019-nCoV bezeichneten Virus exakter benannt: SARS-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2).
Corona-Viren, s/w
Coronaviren. Foto: Fred Murphy, 1975/ Public Domain, Centers for Disease Control and Prevention's Public Health Image Library

Aufgrund ihrer Fürsorgepflicht genehmigt die H-BRS vorerst keine Dienstreisen mehr in Risikogebiete. Beschäftigte, die in andere Länder und Regionen reisen, können sich gerne an Patricia Olligschläger (Reisekosten@h-brs.de oder https://www.h-brs.de/de/Dienstreisen_ins_Ausland) wenden.

Die Hochschule orientiert sich maßgeblich an den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

Vor nicht notwendigen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch für die allgemeine Öffentlichkeit bereitgestellt:https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html.

Auch die Gesundheitsministerien der Länder und des Bundes halten auf Ihren Internetseiten Informationen bereit. Bsp: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon zum Corona-Virus unter der Nummer +49 211 855 4774 geschaltet.

Beschäftigte, die privat in aktuelle Risikogebiete reisen möchten, und Studierenden wird empfohlen, die geplante Reise bis auf weiteres zu verschieben. Zudem muss beachtet werden, dass einige Länder Einreisestopps verhängt haben.

Die Förderung von Reisen nach China durch den DAAD ist zur Zeit ausgesetzt.

Mit der Ausbreitung des Virus entstehen auch weitere Krisengebiete. Bitte beachten Sie vor geplanten Reisen die Hinweise des Robert Koch Instituts zu den aktuellen Risikogebieten und die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Allgemeine reisemedizinische Hinweise zu SARS-CoV-2 finden Sie auf der Seite Reise und Sicherheit des Auswärtigen Amtes.

Studierende oder Beschäftigte, die von einem Aufenthalt in einem Risikogebiet zurückkehren begeben sich umgehend in eine 10-tägige Quarantäne und sind verpflichtet vor ihrer Rückreise eine digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de zu erfüllen. Bei Kontakt zu einer erkrankten Person, sollte der Kontakt zu anderen Menschen reduziert und soweit wie möglich vermieden und das Gesundheitsamt informiert werden.

Bei Anzeichen von Symptomen - nur nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet oder Kontakt zu Reisenden aus einem Risikogebiet- wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden sollten telefonisch der Betriebsarzt Matthias Lenz (Tel. +49 228 2871 6176, betriebsarzt@ukb.uni-bonn.de oder der (Haus-)Arzt telefonisch kontaktiert werden. Keinesfalls sollten Betroffene sich direkt in ärztliche Behandlung begeben. Bei schweren Krankheitssymptomen muss der Rettungsdienst (Notfall-Telefonnummer 112) gerufen werden. Dabei müssen der mögliche Kontakt mit dem Coronavirus und die vorliegenden Symtome genannt werden.

Darüber hinaus gelten die Verhaltensregeln und Einhaltung von Hygienemaßnahmen, die auch zur Vermeidung von Erkältungskrankheiten empfohlen werden. Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Händewaschen schützt! Bitte beachten Sie die Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Krankheitsbild

3 Fragen an Matthias Lenz, Betriebsarzt der H-BRS zu COVID-19

Bei der Erkrankung handelt sich um eine von Mensch-zu-Mensch übertragene Atemwegserkrankung, die meistens milde mit Erkältungszeichen verläuft. Schwere Krankheitsverläufe, zum Teil mit tödlichem Ausgang, werden seltener berichtet. Man geht von einer Inkubationszeit (Zeit zwischen dem Kontakt/der Ansteckung und dem Auftreten der Krankheitssymptome) von bis zu 14 Tagen aus. Es ist möglich, dass die angesteckte Person bereits andere Menschen anstecken kann, wenn sie selbst noch keine Symptome zeigen. Die Übertragung läuft über die Luft (Tröpfcheninfektion) und als Schmierinfektion (über die Hände).

Hygienemaßnahmen

Generell sind zum Schutz vor Ansteckung Hygienemaßnahmen sinnvoll, die auch zur Vermeidung anderer Atemwegsinfektionen (etwa Erkältung, grippaler Infekt, Grippe) wichtig sind. Falls möglich, sollte zu anderen Personen ein Abstand von ein bis anderthalb Metern eingehalten werden, Händeschütteln vermieden werden sowie auf sorgfältiges Händewaschen geachtet werden (Anleitungen dazu befinden sich in den Waschräumen der Hochschule). Husten und Niesen sollte in ein (Papier-)Taschentuch erfolgen, das danach entsorgt wird. Ist keines zur Hand, sollte nicht in die vorgehaltene Hand, sondern in die Armbeuge gehustet oder geniest werden.

Stellen Sie niemanden unter Generalverdacht!

Es besteht kein Grund, Personen, die aus China stammen und/oder die sich in letzter Zeit in China aufhielten, ohne begründeten Anlass mit besonderen Schutz- und Verhaltensmaßnahmen zu begegnen oder von diesem Menschen bestimmte Verhaltensweisen einzufordern. Dies entspricht nicht der aktuellen Gefahreneinschätzung der deutschen Gesundheitsbehörden.