Ausschreibungen für Bachelorarbeiten bei Prof. Meilinger

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Untersuchung und Bewertung von Ladesäulen Verteilungsszenarien anhand des Leistungs- und Energiebedarfs aktueller E-Autos

Kurzbeschreibung:

Eine optimal verteilte Ladeinfrastruktur ist für die erfolgreiche flächendeckende Einführung der Elektromobilität im Privatbereich unabdingbar. Die Herausforderung dabei ist es, die sinnvollsten Standorte für die Errichtung der Ladestationen zu ermitteln. Zu diesem Zweck wurden im Vorfeld eine Masterarbeit sowie eine Studie für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis durchgeführt und verschiedene Verteilungsszenarien erarbeitet.

Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Vorarbeit sollen im Rahmen dieser Arbeit die verschiedenen Szenarien mit dem Leistungs- und Energiebedarf aktueller E-Autos verglichen werden.

 

Aufgabenpakete:

  • Aus der Vorarbeit geeignete Verteilszenarien auswählen, die betrachtet werden sollen.

  • Das aktuelle Angebot an E-Autos recherchieren und eine Klassifizierung des jeweiligen Leistungs- und Energiebedarfs durchzuführen.

  • Die unterschiedlichen Klassenifizierten an E-Autos mit den Verteilszenarien verknüpfen und Aspekte wie durchschnittliche Standzeit, und notwendige Akkuladung berücksichtigen, insb. im Hinblick darauf welches Leistungs- und Energieangebot an den jeweiligen Ladestationen benötigt wird.

  • Die benötigten Leistungs- und Energieangebote an den entsprechenden Standorten mit den aktuell verfügbaren Angeboten vergleichen und bBewerten, falls dazu Daten vVerfügbar sind.

  • Abschließend eine Bewertung der Verteilszenarien durchführen und bBewerten worin der Einflusselche Vorteile/Nachteile durch die der Berücksichtigung Hinzunahme  der Fahrzeugeigenschaften entstehen.

     

Vorausgesetzt werden eine hohe Affinität zum Programmieren und das Interesse am Umbau der n der  Umstellung unserer Mobilitätsinfrastruktur aktiv mitzuwirken. Das Projekt ist an den Forschungsinstituten IZNE und TREE der Hochschule angesiedelt. Externer Partner für dieses Projekt sindist die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis.

 

Link mit Zusatzinfos:
https://www.h-brs.de/de/izne/verbesserung-eines-simulationstools-zur-optimalen-verteilung-von-ladeinfrastruktur-fuer

https://www.h-brs.de/de/elabor

 

 

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Validierung und Erprobung von low-cost Sensorik zur Feinstaubmessung

Kurzbeschreibung:

Feinstaub, welcher durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern entsteht besitzt eine gesundheitsschädigende Wirkung. In Abhängigkeit der Partikelgröße können diese Partikel unterschiedlich tief in die Atemorgane eindringen. Gerade in Ballungsräumen, wie Städten kann es z.B. durch den Verkehr dazu kommen, dass die Feinstaubbelastung ansteigt. Die Bestimmung der Feinstaubb Belastung wird aktuell nur lokal an fest eingerichteten Messstationen durchgeführt, da die Messgeräte sehr teuer sind. Das Landesamt für Natur Umwelt und Verbraucherschutz NRW unterhält derzeit ca. 60 Messstation, die über ganz NRW verteilt sind. Die Luftqualität variiert jedoch regional stark z.B. innerhalb eine Stadtgebietes können verschiedene Belastungsszenarien vorliegen. Da die Luftqualität immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, haben sich in Bonn Bürgerinnen und Bürger zum OKLab Bonn und dem gerade im Aufbau befindlichen MakerSpace Bonn zusammengeschlossen, um eine auf low-cost Sensorik basierende flächendeckende Feinstaubmessung aufzubauen.

Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, in wie weit sich low-cost Sensorik für die Feinstaubmessung einsetzen lässt, welche Messverfahren und Sensoren es gibt und ob sich durch den Einsatz vieler Sensoren (Sensornetzwerk) die Messgenauigkeit erhöhen lässt. Zudem soll im Rahmen dieses Projekts der Messaufbau des OKLab Bonn betrachtet und ggf. erweitert werden. In Zusammenarbeit mit dem LANUW-NRW sind Validierungsmessungen am offiziellen Messstandort in Bonn Auerberg möglich.

Vorausgesetzt werden eine zielorientierte und selbst-ständige Arbeitsweise sowie Erfahrungen im Bereich der Sensorik, Messtechnik und Datenanalyse. Das Projekt ist am Forschungsinstitut IZNE der Hochschule angesiedelt.
 

Link mit Zusatzinfos: https://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_luft_akt/

http://codefor.de/projekte/2015-10-27-bn-air-quality-box