"One Health & Food Safety" Kongress in Bonn

Termin
Dienstag, 18. September 2018 - 8:30 bis Mittwoch, 19. September 2018 - 17:15
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Universität Bonn
Hauptgebäude
Reigna-Pacis-Weg 3
D-53113 Bonn

Ziel des One Health & Food Safety Kongresses 2018 ist es, Forscher verschiedener Disziplinen zusammenzubringen um Lösungen zu finden, die zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier sowie der Lebensmittel- und Umweltsicherheit beitragen können.
Traktor Ackerland Colourbox

Vor diesem Hintergrund treffen sich am 18. und 19. September Experten aus den Disziplinen Human- und Veterinärmedizin, Tier-, Pflanzen- und Umweltwissenschaften, Gesundheitspolitik, Management und Wirtschaft.

Die individuelle, regionale und globale Gesundheit von Mensch und Tier ist miteinander verbunden und weist auf die Notwendigkeit einer "One Health" -Perspektive hin. Antimikrobielle Resistenzen sowie lebensmittelbedingte Erkrankungen sind prominente Beispiele für diese engen Verflechtungen. Der unsachgemäße Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin und in der landwirtschaftlichen Produktion hat einen enormen Selektionsdruck auf das Mikrobiom der Erde ausgeübt und weltweit eine erhöhte Antibiotikaresistenz bewirkt. Viele Zoonosen beziehen sich in gewisser Hinsicht auf Tiere in der Lebensmittelproduktionskette und induzieren lebensmittelbedingte Krankheiten. Mit zunehmender antimikrobieller Resistenz unter Zoonoseerregern werden die Folgen dieser Infektionen für die menschliche Gesundheit noch problematischer.

Das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) ist am Dienstag, 18. September 2018, bei der Session "Sustainable Agriculture and Animal Welfare: Conflict of Goals Between Animal Health and Environmental Health?" vertreten. Dr. Martin Hamer moderiert die Session, in der auch Christina Schmitt ihre Arbeiten unter dem Titel "Tools and indicators to describe sustianable animal husbandry" vorstellt.