Hochschulentwicklungsplan 3 liegt vor

Dienstag, 1. Juni 2021
Der Hochschulentwicklungsplan 3 der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg liegt druckfrisch vor. Er beschreibt die strategischen Ziele der Hochschule von 2021 bis 2025. Seine Leitmotive sind Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung, Digitalisierung, Internationalisierung und Diversität.

Hochschulpräsident Hartmut Ihne sieht den Hochschulentwicklungsplan (HEP) 3 als Gemeinschaftswerk. "Der Hochschulentwicklungsplan 3 ist das Ergebnis eines intensiven Prozesses, an dem die gesamte Hochschule beteiligt war", erklärt er. Die hochschulinterne, extern moderierte Diskussion über Selbstverständnis, Ziele und Maßnahmen begann 2019. Dabei richtete sich der Blick auf die Handlungsfelder Lehre, Forschung, Transfer, Digitalisierung, Internationalisierung und Diversität, gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit sowie Governance. 

Titelseite des Hochschulentwicklungplans 3  der H-BRS auf weiteren Ausgaben liegend (Zuschnitt)
Das Titelbild des HEP 3.

"Gemeinsam haben wir die strategischen Leitlinien entwickelt, mit denen wir unsere erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortschreiben und neue Akzente setzen. Das gilt besonders für das Thema Nachhaltigkeit, das uns in zunehmendem Maße beschäftigt", so Hartmut Ihne weiter. "Nachhaltige Entwicklung bezieht sich keineswegs nur auf den Klimawandel und seine Folgen, sondern auf einen breiten gesellschaftlichen Kontext, in dem sowohl Wirtschaftsmärkte, Arbeitsplätze und soziale Sicherheit als auch Bildung und Digitalisierung eine Rolle spielen. Mit dem HEP 3 bringt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zum Ausdruck, dass sie sich der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft bewusst ist und entsprechend handelt."

Nachhaltigkeit als zentrales Thema

Die Hochschule will das Thema Nachhaltigkeit in Lehre, Forschung und Transfer sowie in der Gestaltung von Infrastrukturen, Gebäuden und Prozessen aufgreifen und weiterentwickeln. Ein wichtiges Anliegen dabei: Alle Studierenden sollen in ihren Studiengängen und Fächern mit allgemeinen und fachspezifischen Aspekten von Nachhaltigkeit vertraut gemacht werden.

Der Entstehungsprozess des HEP 3 stand in weiten Teilen unter dem Eindruck der Corona-Pandemie, durch die der Präsenzbetrieb an der Hochschule auf ein Minimum reduziert werden musste. Der Hochschulalltag verlagerte sich in den virtuellen Raum. "Die Corona-Pandemie hat unseren hinsichtlich einiger Fragestellungen geschärft", sagt Hartmut Ihne. Das gelte beispielsweise für Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Lehre, aber auch für die hohe Bedeutung des direkten Austauschs zwischen Studierenden und Beschäftigten auf dem Campus. "Wir werden auch diese Erfahrungen weiter reflektieren, diskutieren und in den Hochschulalltag integrieren."    

Die ersten beiden Hochschulentwicklungspläne sind 2010 und 2016 erschienen.