Prof. Irene Fahrenhorst verabschiedet sich stilvoll

Freitag, 21. Juli 2017
Mit einem gelungenen Ausstand verabschiedet sich ein Urgestein der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg an diesem Mittwoch nach zwanzig Dienstjahren für die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften der Hochschule.
Präsident Ihne nimmt Abschied von Prof. Fahrenhorst
Präsident Prof. Dr. Hartmut Ihne bedankt sich bei Prof. Fahrenhorst für die gute Zusammenarbeit

Professorin Irene Fahrenhorst wagte gleich im Gründungsjahr der Hochschule den Wechsel von Berlin nach Bonn und setzte damit einen Gegentrend zu dem damals ungleich häufigeren Wechsel von der alten in die neue Hauptstadt. Bereut hat Sie diesen Schritt nie, hat sie doch dazu beigetragen, dass die damals noch unbekannte Hochschule Bonn-Rhein-Sieg heute zu einer der gefragtesten anwendungsorientierten Universitäten der Region gehört. Als Professorin für Privatrecht und Wirtschaftswissenschaften hat sie über die Jahre zahlreiche Studierende für die Rechtsthematik begeistert.

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Förderer des 1. H-BRS-Deutschlandstipendiums: Prof. Irene Fahrenhorst, die ehemalige Deutschlandstipendiatin Cansu Celik und der wissenschaftliche Mitarbeiter Argang Ghadiri

Dass ihr aber auch darüber hinaus an der Förderung von ihren Studentinnen und Studenten gelegen ist, davon zeugt ihr Engagement für das Deutschlandstipendien-Programm der Hochschule. Durch ihre gezielte Ansprache haben Alumni der Hochschule und engagierte Studierende der Wirtschaftswissenschaften zu einem weiteren Deutschlandstipendium beigetragen. Den gespendeten Betrag von sechs Studierenden und Alumni hat Fahrenhorst aufgestockt, damit das erste H-BRS-Deutschlandstipendium möglich wurde. Diese 1.800 Euro werden co-finanziert vom Bundesbildungsministerium - eine Stipendiatin oder ein Stipendiat der Hochschule wird damit ein Jahr lang mit 300 Euro monatlich gefördert.

Irene Fahrenhorst freut sich über die Unterstützung ihrer engagierten Studierenden. Cansu Celik, selbst ehemalige Deutschlandstipendiatin der Hochschule, hat sich nach der Anfrage von Prof. Fahrenhorst gerne am Stipendium beteiligt: "Damit kann ich ein Stück der Unterstützung, die für mich so wertvoll und wichtig war, wieder zurückgeben."

Es sieht alles danach aus, dass die Bestmarke an 124 eingeworbenen Deutschlandstipendien des letzten Jahres noch einmal getoppt werden kann, und das ist auch Irene Fahrenhorsts Verdienst. Weitere H-BRS-Deutschlandstipendien nach ähnlichem Muster sind natürlich sehr willkommen, um Nachahmung wird ausdrücklich gebeten!

Gäste bei der Verabschiedung von Prof. Fahrenhorst
Berliner Schnauze: Wenn Prof. Fahrenhorst aus dem Nähkästchen plaudert, bleibt kein Auge trocken.