Solidarität für Inklusion: Disability Pride Month

Mittwoch, 27. Juli 2022
Disability Pride Month Buchempfehlungen
Buchempfehlungen zum Disability Pride Month

Der Juli ist der „Disability Pride Month“.

In diesem Monat sollen Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen besondere Aufmerksamkeit erfahren und sichtbar gemacht werden, dass unterschiedliche körperliche oder psychische Eigenschaften Teil von Vielfalt sind. Die Flagge der „Disability Pride“-Bewegung (entworfen von Ann Magill), die oben abgebildet ist, symbolisiert unterschiedliche körperliche oder psychische Voraussetzungen von Menschen, durch unterschiedliche Farben. Weitere Informationen zum Disability Pride Month finden Sie hier: Link- Warum "Disability Pride"?

Auch die H-BRS macht sich u.a. mit ihrer Initiative „Respekt“ stark für Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, zeigt sich solidarisch und nimmt körperliche und mentale Vielfalt in den Blick. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen heute wir heute die folgenden vier Bücher empfehlen, die sich mit Inklusion beschäftigen und neue Perspektiven auf unterschiedliche körperliche und geistige Voraussetzungen eröffnen.

  • It's okay not to be okay (Herausgegeben von Scarlett Curtis): 30 inspirierende Persönlichkeiten, wie etwa Game of Thrones-Darstellerin Emilia Clarke, James Blake oder Matt Haig sprechen offen über psychische Gesundheit und warum das Thema uns alle angeht. Die Geschichten sind nicht aus dem Lehrbuch, sondern persönlich, lustig, poetisch und aufrüttelnd.
  • Train Go Sorry: Inside a Deaf World (Leah Hager Cohen):  Der Ausdruck “Train Go Sorry” stellt in der Amerikanischen Gebärdensprache eine verpasste Verbindung dar – die Autorin Leah Hager Cohen nutzt diesen Ausdruck, um die fehlende Verbindung zwischen der hörenden und gehörlosen Welt darzustellen, während sie über ihr Leben zwischen zwei Welten berichtet.
  • Divergent Mind (Jenara Nerenberg): Welche Menschen sind eigentlich „normal“ und nach welchen Kriterien legen wir Normalität fest? Jenara Nerenbergs Werk fokussiert sich auf Aspekte von Neurodiversität wie Autismus, AD(H)S oder Hochsensibilität und den gesellschaftlichen Umgang mit ihnen.
  • Entstellt: Über Märchen, Behinderung und Teilhabe (Amanda Leduc): Sprache als Wirkmechanismus für Veränderung – Amanda Leduc zeigt auf, wie Sprache in Medien wie Filmen unser gesellschaftliches Handeln in Hinblick auf Inklusion prägt. Neben kulturellen Analysen arbeitet die Autorin persönliche Geschichten ihrer eigenen Lebensrealität auf.

 

Die Bücher finden Sie in Kürze in der Hochschul- und Kreisbibliothek.

Weitere Informationen zu Inklusion und Diversität finden Sie auf unseren folgenden Webseiten: