Was machen die Studis im Senat?

Donnerstag, 7. März 2019
Auch die studentischen Vertreter im Senat, Hoge, Jochmann, Peek und Wolf waren an der Wahl der neuen Kanzlerin der Hochschule im Januar 2019 beteiligt. Aber was machen die Studierenden eigentlich im Senat und inwiefern beeinflussen sie auch strategische Entscheidungen und Planungen? Die Studierenden Saskia Peek und Marcel Wolf vom Fachbereich Sozialpolitik und Soziale Sicherung haben uns ein paar Fragen zu Ihrer Rolle im Senat beantwortet, trotz Prüfungsstress.
Studentische Vertreter im Senat mit Präsident Ihne nach der Wahl der Kanzlerin
V.l.: Marcel Wolf, Phillip Jochman, Saskia Peek (alle Fb Sozialpolitik und Soziale Sicherung), Peter Hoge (Fb Wirtschaftswissenschaften) und Prof. Dr. Hartmut Ihne, Präsident der H-BRS. Foto Michael Flacke

H-BRS: Wie sieht Ihre Tätigkeit für den Senat aus?

Saskia Peek: Wir bemühen uns stehts im Sinne der Studierenden zu intervenieren und deren Meinung gewissenhaft zu repräsentieren. Wenn Senatssitzungen stattfinden, wird unter anderem über die strategische Ausrichtung der Hochschule debattiert, potenzielle neuen Studiengänge werden erörtertert oder auch, wie vor kurzem, die Wahl einer neuen Kanzlerin durchgeführt.

Marcel Wolf: Dabei haben wir als studentische Vertreter auch stets die Möglichkeit Fragen, Meinungen, aber auch Bedenken zu äußern. Sollten Abstimmungen stattfinden, sind wir legitimiert, daran teilzunehmen. Grundsätzlich sind wir bei jeder Senatssitzung dabei.

H-BRS: Wie lange amtieren Sie im Senat?

Peek: Unsere Amtszeit begann Mitte Mai und stimmberechtigt in den Sitzungen sind wir seit dem 1. Juni 2018. Die Amtsdauer der studentischen Vertreterinnen und Vertreter beträgt genau ein Jahr.

H-BRS: Haben Sie sich die Arbeit im Senat anders vorgestellt und wenn ja wie?

Peek: Vor meiner Wahl und dem Beginn meiner Tätigkeit hatte ich keine konkrete Vorstellung von dem, was mich im Senat erwarten würde. Im Rückblick bin ich mehr als zufrieden über die größtenteils reibungslose Kommunikation zwischen Lehrpersonal, wissenschaftlichen Mitarbeitern und den studentischen Vertretern sowie dem generell respektvollen Umgang untereinander während der Sitzungen.

H-BRS: Diskutieren Sie im Senat auch fachbereichsspezifische Themen?

Wolf: Fachspezifische Belange werden eher im Fachbereichsrat des jeweiligen Fachbereichs diskutiert. Dies gehört eher weniger zu den Themen des Senats.

H-BRS: Engagieren Sie sich noch in anderen Institutionen der Hochschule oder privat?

Wolf: Frau Peek und Ich haben beide auch noch das Amt der studentischen Vertreter des Fachbeirats inne. Dieses Gremium setzt sich explizit und ausschließlich mit Belangen des Fachbereichs auseinander, in unserem Fall ist das der Fachbereich Sozialpolitik und Soziale Sicherung. Da der Studiengang "Nachhaltige Sozialpolitik" noch sehr jung ist, stehen wir im sehr engen Austausch mit der Dekanin Prof. Dr. Susanne Peters-Lange und besonders auch unserem Studiengangsleiter Prof. Dr. Remi Maier-Rigaud, mit der beidseitigen Motivation, die besten Optionen für die Studierenden zu finden und zu postulieren.

H-BRS: Frau Peek, Herr Wolf, vielen Dank für das Gespräch.