Vortrag von Peter Ruhenstroth-Bauer

Donnerstag, 21. November 2019
Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe als Gastreferent im Rahmen der Ringvorlesung „Zwischenrufe zur Sozialpolitik“
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Peter Ruhenstroth-Bauer (Foto: Jim Rakete)

Derzeit sind mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht – so viele wie noch nie zuvor. Jeder zweite davon ist ein Kind. 91 % aller Flüchtlinge leben nicht in der EU. Diese und weitere Fakten rund um das Thema Flucht präsentierte am 20. November 2019 Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, in seinem Vortrag mit dem Titel „UNO-Flüchtlingshilfe. Die Marke und ihr Fundraising".

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Peter Ruhenstroth-Bauer und Prof. Dr. Remi Maier-Rigaud

In einem lebendigen Vortrag vor über 60 interessierten Zuhörer/innen antwortete Ruhenstroth-Bauer auf die vielen spannenden Fragen aus dem Publikum und berichtete über die Situation von Flüchtlingen weltweit, über Fluchtursachen sowie über die Arbeit der UNO-Flüchtlingshilfe. Dabei machte er auf die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft aufmerksam, um die weltweiten, lebensrettenden Einsätze dem UNHCR finanzieren zu können. Diese muss angesichts der höchst volatilen Finanzsituation von einer Hilfsorganisation wie die UNHCR stets mobilisiert werden. 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Peter Ruhenstroth-Bauer während seines Vortrags
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Prof. Dr. Remi Maier-Rigaud, Peter Ruhenstroth-Bauer und Dr. Carolina Tobo Tobo

Ruhenstroth-Bauer zeigte auf, wie maßgeblich jede einzelne Spende ist und dass es auch an der Hochschule möglich ist, Geflüchteten in unterschiedlicher Weise, z. B. im Rahmen von Spendenaktionen, gezielt zu helfen. 

Dieser sechste Vortrag im Rahmen der semesterübergreifenden Ringvorlesung „Zwischenrufe zur Sozialpolitik“ führte die lebensbedrohliche Lebenslage von Menschen auf der Flucht eindrucksvoll vor Augen.

Sprachrohr

 

 

                                       Ringvorlesung

                     „Zwischenrufe zur Sozialpolitik“

Unter dem Titel "Zwischenrufe zur Sozialpolitik" startete im Sommer 2018 eine semesterübergreifende Ringvorlesung, die Ideen und Impulse zur Sozialpolitik diskutiert. Ob Bürgerversicherung, bedingungsloses Grundeinkommen oder digitale Innovationen – alle sozialpolitischen Ideen und Entwicklungen mit weitreichenden potenziellen Auswirkungen kommen auf den Prüfstand. Scharfsichtige Analysen, innovative Reformvorschläge und theoretische Reflexionen zur Sozialpolitik finden hier einen Raum und ergänzen das Curriculum des neuen Bachelorstudiengangs "Nachhaltige Sozialpolitik". Abseits gängiger institutioneller Abhängigkeiten und festgefahrener sozialpolitischer Kontroversen, werden neue und unkonventionelle gesellschaftspolitische Perspektiven eröffnet und diskutiert.