"Noise Induced Hearing Loss from Habitual Listening to Personal Music Devices"

Zusammen mit dem Polytechnic of Namiba untersucht der Fachbereich Sozialversicherung das Hörverhalten von Studierenden beider Hochschulen in ihrer Freizeit. Ziel der Studie ist es herauszufinden, wieweit durch zu laute Beschallung Gefährdungen für das Gehör auf lange Sicht zu erwarten sind. Methodisch und gerätetechnisch werden beide Hochschulen vom Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unterstützt. So wird Dr. Kranig, Sonderbeauftragter BK-Informationen der DGUV, die diesjährige Namibiaexkursion begleiten und sich dabei als Berater die neuesten Erkenntnisse und Fragestellungen direkt vor Ort in das Projekt einbringen können. Neben der Erhebung per Fragebogen stehen auch konkrete Schallpegelmessungen in Diskotheken auf dem Programm, die Studierenden lassen also so zu sagen "von Amts wegen" beschallen. Was aber keiner der übrigen Diskobesucher ahnt: In der vorangegangenen Vorlesung haben die deutschen Studierenden mit ihren namibischen "study buddies" gelernt, wie einfach man das Gehör durch Anwendung von "ear-plugs" schützen kann. Für alle Schallexpositionen über 85 dB stehen den Studierenden dann Kompensationszeiten zu, die nach korrekter Berechnung natürlich auch gewährt werden.