Von Anfang an durchstarten mit Starter-Projekten

Ein Bachelor-Studium bedeutet ein straffes Programm. Vom ersten Tag an ist die Fülle an Lernstoff beträchtlich. Jedes Fach ist wichtig. Der Alltag der Studierenden besteht durchgehend aus Vorlesungen, Übungen, zu Hause nacharbeiten. Doch wozu braucht man dies alles? Und wie fühlt es sich wohl an, später als Ingenieur oder Ingenieurin zu arbeiten?

Um davon gleich zu Anfang des Studiums eine erste Vorstellung zu vermitteln, wurden die Starterprojekte für die Erstsemester eingeführt. Darin sollen die Erstsemester innerhalb von drei Tagen -allerdings über drei Projektwochen im Semester verteilt - in Gruppen zusammen praktische Aufgaben lösen. Sie bauen eine Rube-Goldberg-Maschine, die mit möglichst vielen spektakulären Zwischenschritten eine eigentlich einfache Aufgabe erfüllt: eine Nuss ist zu knacken. Sie sollen rohe Eier mittels Abschusseinrichtung zum Fliegen bringen, und mit einer entsprechenden Schutzeinrichtung auch Flug und Landung  heil überstehen lassen. Sie entwickeln stabile Brückenlösungen und bauen Zugbrücken, die mit selbst entwickelten Regelungen ausgestattet sind.
Andere Gruppen beschäftigen sich mit dem Arduino-Mikrocontroller, mit dem sich nach kürzester Einarbeitung vielfältige Steuerungsaufgaben umsetzen lassen, bauen ein Retro-Radio, experimentieren mit Messtechnik  oder schießen mit dem „elektrischen Kanönchen“.

Wichtige Prozesse finden in einer Form statt, die den Studierenden Spaß macht: Sie finden sich in neuen Gruppen zusammen und knüpfen Kontakte. Sie üben das „Fachgespräch unter Kollegen“:  Kann der Lösungsansatz so funktionieren? Gibt es noch bessere Ideen? Wie erkläre ich meine Lösung den anderen? Und zum Schluss soll alles funktionieren - ähnlich wie später im Berufsleben auch.

Zu den Abschlusspräsentationen, Vorführungen und Wettbewerben sind auch Interessierte von außerhalb gern eingeladen (nach vorheriger Absprache mit Andreas Bunzemeier, Tel. 02241-865-346 oder Iris Groß, Tel. 02241-865-731)

Projektabschlusstag ist in diesem Semester der 24. Januar 2014, von 10 Uhr bis 15 Uhr.