H-BRS erneut als Fairtrade-University ausgezeichnet

Donnerstag, 7. Juli 2022
Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) ist erneut als Fairtrade-University ausgezeichnet worden. Sie trägt den Titel für weitere zwei Jahre.
Das Bild zeigt ein digitales Banner mit der Eigenwerbung als Fairtrade-University auf der LED-Wand über dem Haupteingang
Die H-BRS ist 2022 erneut als Fairtrade-University ausgezeichnet worden. Foto: H-BRS

Die H-BRS war ein weiteres Mal erfolgreich mit ihrer Bewerbung als Fairtrade-University. Seit Mai 2019 trägt sie den Titel, der nun erneut vergeben wurde. Seinerzeit wurde sie als 27. Hochschule in Deutschland ausgezeichnet. Aktuell sind es 39 Hochschulen, die sich im Sinne des fairen Handels engagieren. Die Auszeichnung wird von Fairtrade Deutschland vergeben.
Um den Titel zu erhalten, muss der faire Handel sowohl in Studium und Lehre als auch verwaltungstechnisch verankert sein. Das Engagement ist anhand von fünf Kriterien nachzuweisen. Dazu gehört ein Hochschulbeschluss als Grundlage für alle weiteren Kriterien. Diese umfassen unter anderem die Bildung einer Steuerungsgruppe und das Angebot von fair gehandelten Produkten.

„Die Auszeichnung freut uns sehr“, erklärt Hochschulpräsident Hartmut Ihne, „anerkennt sie doch unser Bestreben, den Leitgedanken der gesellschaftlichen Verantwortung in allen Bereichen des Hochschullebens sichtbar zu machen. Als Hochschule für Angewandte Wissenschaft fühlen wir uns der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zutiefst verpflichtet.“

An der H-BRS betreut das Team Diversitätsmanagement das Projekt Fairtrade-University. Viele der Aktionen mit Bezug zu dem Fairtrade-Gedanken sind der Initiative „Respekt! Zeit für Vielfalt, Zeit für Nachhaltigkeit“ zugeordnet.

Logo der FairTrade Universities
Logo der Fairtrade-Universities-Kampagne. Grafik: Fairtrade Deutschland

Das Engagement für fairen Handel kommt zum Ausdruck etwa in den Fairtrade-Produkten, die in der Gastronomie an den Standorten der H-BRS verkauft werden. Bei Sitzungen und offiziellen Veranstaltungen der Hochschule werden Fairtrade-Produkte angeboten. Eine Steuerungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Studierendenschaft, Verwaltung und Gastronomie ist aktiv.

Zudem gibt es regelmäßig hochschulweite Veranstaltungen und Angebote rund um die Themen „Fairer Handel“ und „bewusster Konsum“. Ein Beispiel ist die Dokumentationsreihe „Farmers“ im Frühjahr 2022, die die individuellen Geschichten und Erlebnisse von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Peru, Kenia und Indonesien in den Blick nimmt. Ein anderes Beispiel sind die Kochkurse der Steuerungsgruppe, bei denen gezeigt wird, wie sich aus fair gehandelten Produkten ein leckeres Menü zusammenstellen lässt.

Der Nachhaltigkeit hat sich auch das Green Office verschrieben, das es seit Ende 2019 an der H-BRS gibt. Das von Studierende betriebene Büro hat sich das Ziel gesetzt, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu stärken und zu fördern. Es hat beispielsweise gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und internen Partnern das Projekt NEiS zur nachhaltigen Ernährung realisiert.

Das Bild zeigt eine Beach Flag mit dem Fairtrade-Logo vor der Cafeteria an der Hochschulstraße
In der Gastronomie werden Fairtrade-Produkte angeboten. Foto: H-BRS