Vortrag zum Faserspurenvergleich in der Kriminalistik

Termin
Donnerstag, 17. November 2016 - 17:15
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Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Campus Rheinbach
von-Liebig-Straße 20
Hörsaal 3

Am Donnerstag, 17. November, lädt das Kriminalistische Forum Bonn (KFB) zu einem Vortrag aus dem Gebiet der Kriminalistik ein.

Dr. Michael Stauber vom Landeskriminalamt Düsseldorf trägt vor über die

"Bedeutung des Faserspurenvergleichs in der naturwissenschaftlichen Kriminalistik"

Faserspuren gehören neben Fingerabdrücken zu den klassischen Kontaktspuren. Dr. Stauber wird die einzelnen Schritte bei der Materialanalyse von Fasern erläutern und die Relevanz der Faserspuren am Fall Mirco erläutern. Dabei handelt es sich um die Ermordung eines zehnjährigen Jungen, die im Herbst 2010 in der Nähe von Grefrath (NRW) geschah und deutschlandweit für großes Aufsehen sorgte. Die Arbeit der „Sonderkommission Mirco“ mit 80 Beamten gilt als eine der aufwändigsten Mordermittlungen in der deutschen Kriminalgeschichte. Der Faserspurenbeweis war für die Tataufklärung von entscheidender Bedeutung.

Der Vortrag findet statt ab 17:15 Uhr in Hörsaal 3 auf dem Campus Rheinbach.

Dieser Vortrag gehört zu einer Reihe regelmäßig stattfindendener Vorträge des KFB, die unter dem Dach des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften und im Rahmen des Studienganges Naturwissenschaftliche Forensik auf dem Campus Rheinbach stattfinden. Ziel dieser Vortragsreihe ist es, die unterschiedlichen Aspekte der Kriminalistik zu beleuchten und den Gedankenaustausch der verschiedenen Institutionen, Behörden und Verbände, die sich mit kriminalistischen Fragestellungen beschäftigen, auf lokaler und regionaler Ebene zu fördern.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Richard Jäger und VRLG Hinrich de Vries (E-Mail: hinrich.devries@lg-bonn.nrw.de)