Wie viel James Bond braucht die Physik?

Dienstag, 9. November 2021
Den Physikunterricht haben die wenigsten als besonders lustige Veranstaltung in Erinnerung. Wenn es nach unserem Podcast-Gast ginge, dürfte an Schulen und in Hörsälen jedoch gerne etwas mehr gelacht werden - auch in der Physik. Prof. Dr. Metin Tolan spricht im „Bildungsfenster“ über Unterhaltung in der Lehre und darüber, wie James Bond in seinen Hörsaal kam.
Professor Doktor Metin Tolan blickt lächelnd in die Kamera
Metin Tolan. Foto: Universität Göttingen/Swen Pförtner

007 und die Grenzen der Physik

20 Jahre lang war Metin Tolan Professor für Experimentelle Physik an der TU Dortmund. An seine erste Vorlesung kann er sich noch gut erinnern – genauso wie an den Kinobesuch, in dem James Bond sich in einem gewagten Stunt von einer Klippe stürzt. Wie das zusammenpasst und wo 007 die Physik an ihre Grenzen bringt, erzählt Metin Tolan im Interview.

Logo mit einem Mikrophon vor einer Bücherwand

Zwischen anspruchsvoll und unterhaltsam

Neben prägenden Kinoerlebnissen sprechen wir im Podcast über die Balance zwischen Unterhaltung und Anspruch in der Lehre. Wie sieht die richtige Mischung aus? Und wie gut müssen Professorinnen und Professoren heutzutage unterhalten, kommunizieren und verschiedene Zielgruppen ansprechen können? Da hat sich einiges getan in den letzten Jahrzehnten, in denen Tolan anfangs noch teils kritisch von Kollegen beäugt wurde.

Ab sofort bei Spotify und iTunes

Seit diesem Jahr ist Metin Tolan Präsident der Universität Göttingen und widmet sich damit neuen Herausforderungen. Ob da noch Zeit für James Bond und die Physik bleibt? Diese und andere spannende Fragen klären wir im Interview mit Prof. Dr. Metin Tolan. Die neue Podcast-Folge der Hochschulbibliothek gibt es ab sofort bei Spotify und iTunes. Unter "Bildungsfenster" finden sich noch weitere Folgen rund um die Digitale Lehre sowie zum Thema Literatur.