FAQ Studierende (Coronavirus)

Die FAQs beantworten Fragen rund um das Studium unter Corona-Bedingungen, wie zum Beispiel zu Studienberatung, BAföG, Stipendien und Prüfungen.
Hinweis: Rechtsverbindlich sind allein die Regelungen des Präsidiums der Hochschule Bonn-Rein-Sieg zur Bewältigung der durch die Coronavirus-SARS-CoV2-Epidemie gestellten Herausforderungen in Studium und Lehre sowie das Hygiene- und Maßnahmenkonzept der H-BRS in der jeweils geltenden Fassung Fassung in Verbindung mit den relevanten ministeriellen Verordnungen und Erlassen, insbesondere die Corona-Epidemie-Hochschulverordnung, die Corona-Schutzverordnung sowie die Allgemeinverfügung des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) für den Lehr- und Prüfungsbetrieb. Die FAQs stellen lediglich ein ergänzendes Serviceangebot dar und sind nicht rechtsverbindlich.

Allgemeines

Die aktuellen Regelungen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zur Bewältigung der durch die Corona-Virus-Sars-CoV-2-Epidemie gestellten Herausforderungen in Lehre und Studium  können Sie über folgenden Link abrufen:

Amtliche Bekanntmachungen und Ordnungen

Zum Schutz der Beschäftigten und Studierenden und für den Fall, dass Präsenzlehre zu einem späteren Zeitpunkt wieder möglich sein sollte, hat die Hochschule bereits im Mai 2020 ein Maßnahmen- und Hygienekonzept in Kraft gesetzt, das Hygienevorgaben und Sicherheitsvorkehrungen festlegt.

Das Konzept ist unter Beteiligung des Arbeitsschutzausschusses, der Personalvertretungen und des Präsidiums entstanden und wird fortlaufend an die aktuellen Bedarfe angepasst. Grundlagen sind Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen und Arbeitsschutzregeln des Bundes.

Eine Mund-Nase-Bedeckung ist nicht nur auf den Verkehrsflächen in den Gebäuden zu tragen, sondern auch auf den Außengeländen der Hochschule. Zudem ist darauf zu achten, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Auf das Händeschütteln wird verzichtet. Die Hust- und Niesetikette muss beachtet werden (in die Armbeuge statt in die Hand). Die Hände müssen regelmäßig und gründlich gewaschen werden. Wer Husten und Fieber hat, muss zu Hause bleiben.

Bitte prüfen Sie, ob Ihr Besuch am Campus wirklich notwendig ist. Die verschiedenen Stellen in der Hochschule haben Ihre Abläufe soweit möglich an die Situtation angepasst und sind für Ihre Anliegen in der Regel per Telefon oder E-Mail erreichbar. 

Das Hausverbot gilt für Personen, bei denen eine Corona-Infektion nachgewiesen ist. Erst wenn sie durch ein ärztliches Attest oder eine offizielle Bescheinigung nachweisen können, dass die Erkrankung ausgeheilt ist, dürfen sie wieder die Hochschule betreten. Ein 14-tägiges Hausverbot gilt für Personen, bei denen gesundheitliche Beschwerden auftreten, die auf Covid-19 verweisen, sowie für Personen, die wissentlich in Kontakt mit Covid-19-Erkrankten standen oder noch stehen. Das Hausverbot gilt ebenso für Personen, die sich in einem Risikogebiet laut Klassifizierung des Robert-Koch-Instituts (RKI) (genaue Definition siehe nachfolgend) aufgehalten haben (14 Tage nach Rückkehr). Das Hausverbot kann in den genannten Fällen aufgehoben werden, wenn durch ein ärztliches Attest oder eine offizielle Bescheinigung nachgewiesen wird, dass keine Infektion vorliegt.

Wer sich in einem Risikogebiet laut Klassifizierung des Robert-Koch-Instituts (RKI) aufgehalten hat, darf die Hochschule für 14 Tage nach der Reiserückkehr nicht betreten – es sei denn, es wird durch ein ärztliches Attest oder eine offizielle Bescheinigung bestätigt, dass keine Infektion vorliegt. Die Definition des Begriffs „Risikogebiet“ ergibt sich aus der Coronaeinreiseverordnung NRW. Demnach kann ein Risikogebiet nur außerhalb der Bundesrepublik liegen. Die deutschen Bundesländer oder einzelne Städte in Deutschland fallen nicht unter diese Regelung.

Das RKI bietet eine ständige Übersicht über Risikogebiete

Weiter Infos siehe FAQ: Ich war im Ausland / Ich reise aus dem Ausland an, welche Regeln muss ich beachten?

Erreichbarkeit

Die Anlaufstellen der Hochschule bieten aktuell aufgrund der Coronavirus-Pandemie nur eingeschränkt Sprechstunden und Termine an. Ihre Anfragen können Sie am besten telefonisch oder per E-Mail stellen. Bitte sehen Sie von Spontanbesuchen ab. Die Kontaktdaten und Einzelheiten zur einer möglichen Terminvereinbarung finden Sie auf der jeweiligen Website: Studierendensekretariat, International Office, Prüfungsservice, Allgemeine Studienberatung, Sprachenzentrum Sankt Augustin, Sprachenzentrum Rheinbach, Bibliothek
Die Sekretariate der Fachbereiche finden Sie auf den Fachbereichs-Webseiten: Angewandte Naturwissenschaften, Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus, Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Sozialpolitik und Soziale Sicherung.

Das Lehrpersonal und weitere Beschäftigte der Hochschule arbeiten derzeit in größerem Umfang von zuhause aus, um das Infektionsgeschehen einzuschränken. In der Regel sind die Telefone im Büro umgeleitet, so dass eine telefonische Erreichbarkeit meistens gegeben ist. Sie können Anfragen am sichersten per E-Mail stellen.
 

BAföG, Stipendien und Studienfinanzierung

Beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und beim Wissenschaftsministerium des Landes NRW gibt es dazu folgende Informationsseiten:

Bitte wenden Sie sich darüber hinaus an das zuständige BAföG-Amt. Bei Fragen zu möglichen Auswirkungen auf ein Stipendium wenden Sie sich an den Stipendiengeber.

Deutsches Studentenwerk: Studieren in der Pandemie: FAQs für Studierende

Für Studierende, die dringend auf der Suche nach einem Nebenjob sind, gibt es unter anderem die folgenden Angebote:

Das BMBF stellt Überbrückungshilfen für Studierende in pandemiebedingten Notlagen bereit. Bis zum Ende des Sommersemesters 2021 kann jeden Monat online ein Zuschuss beantragt werden.

Organisatorisches

Wer im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/21 an der H-BRS eingeschrieben und nicht beurlaubt war, für den gilt, dass die individuelle Regelstudienzeit um jeweils ein Semester verlängert wird.

Der genaue Wortlaut ist im § 10 der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung des Landes NRW zu finden.

Die angepasste Studienbescheinigung steht ab sofort im SIS zur Verfügung.

 

Ja, die Automaten können wie gewohnt für die Verlängerung genutzt werden.

Am Campus Rheinbach ist der Automat vor dem Eingang zur Mensa weiterhin zugänglich, so dass die Karte problemlos aufgeladen werden kann. Am Campus Sankt Augustin ist der Automat im Eingangsbereich der Mensa nur eingeschränkt zu den Öffnungszeiten der Cafeteria zugänglich. Aktuell ist die Cafeteria leider geschlossen. Sie können Ihre Karte aber beim Bonner Studierendenwerk in der Nassestraße (Foyer) aufladen.

Wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland einreisen und sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind Sie grundsätzlich verpflichtet, sich für 10 Tage nach Einreise in Quarantäne zu begeben. www.rki.de/covid-19-risikogebiete  

Damit die Gesundheitsämter die Einhaltung der Quarantäne kontrollieren können, müssen Sie eine Digitale Einreiseanmeldung ausfüllen: https://www.einreiseanmeldung.de

Ihre Reise- und Kontaktdaten werden an die für Ihren Aufenthaltsort zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet, die sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen kann. Frühestens nach 5 Tagen kann ein Test erfolgen, der bei negativem Ergebnis von der Quarantäne befreit.

Weitere Informationen zu den aktuellen Einreisebestimmungen nach Deutschland im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und zu den geltenden Ausnahmen von der Quarantänepflicht finden Sie auf der Webseite des Bundesministerium für Gesundheit.

 

Generell besteht an der Hochschule ein Hausverbot in folgenden Fällen:

  • für jegliche Personen, bei denen eine Corona-Infektion besteht, bis ein ärztliches Attest bestätigt ist, dass die Erkrankung ausgeheilt bzw. nicht mehr ansteckend ist.
  • für Personen (14 Tage lang), bei denen gesundheitliche Beschwerden auftreten, die auf das Corona-Virus verweisen. Ausnahme: ein ärztliches Attest bestätigt, dass keine Infektion vorliegt.
  • für Personen, die wissentlich in Kontakt mit Covid-19-Erkrankten standen oder noch stehen, etwa weil sie diese pflegen: für die Dauer des Kontaktes und weitere 14 Tage. Vor Rückkehr an die Hochschule ist mittels ärztlichen Attests nachzuweisen, dass keine Infektion vorliegt.

Alle Studierenden werden gebeten, unabhängig von einem Test ihre Einreise aus dem Ausland so frühzeitig zu planen, dass sie den Campus möglichst erst 2 Wochen danach betreten.

FAQ zu Tests
 

Lehrveranstaltungen

Ja, die gibt es. Die Rahmenbedingungen sind in den Regelungen des Präsidiums der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zur Bewältigung der durch die Coronavirus-SARS-CoV2-Epidemie gestellten Herausforderungen in Studium und Lehre die Rahmenbedingungen für Lehre und Studium, mittlerweile in der Fassung der dritten Änderung festgelegt.

Corona-Regelungen des Präsidiums der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in der 3. Änderung vom 19.01.2021

Wir freuen uns, dass Sie sich für die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entschieden haben. Die Fachbereiche arbeiten derzeit an Konzepten, um Sie als Erstsemester auch in dieser besonderen Zeit herzlich an der Hochschule willkommen zu heißen. Sie werden rechtzeitig über alle Termine per E-Mail oder auf den Informationsseiten der Fachbereiche informiert.

Das Präsidium hat beschlossen, dass bis zum Ende des Wintersemesters 2020/21 keine Präsenzveranstaltungen und -prüfungen stattfinden. Die Lehre findet ausschließlich digital statt. Das bedeutet, die Prüfungen im bevorstehenden Prüfungszeitraum finden statt, werden aber ausschließlich als Online-Prüfungen durchgeführt.

Für Fragen zu konkreten Lehrveranstaltungen und Prüfungen wenden Sie sich bitte an die Lehrenden und die Fachbereiche.

Um Planungssicherheit insbesondere für Studierende zu schaffen, hat das Präsidium festgelegt, dass auch im Sommersemester 2021 die Lehrveranstaltungen grundsätzlich digital stattfinden. Konkrekt wurde festgelegt, dass im Sommersemester 2021 ein reines Online-Studium entsprechend der Studienverlaufspläne möglich sein wird. Dennoch können – sofern die Infektionslage es zulässt, einzelne Lehrveranstaltungen oder Teile davon (zum Beispiel ausgewählte Wahlpflichtfächer, einzelne Übungs- und Praktikumstermine) in Präsenz angeboten werden, wenn eine gleichwertige Veranstaltung online angeboten wird. Die Entscheidung über Präsenzprüfungen im Sommersemester steht noch aus.  

Für Fragen zu konkreten Lehrveranstaltungen und Prüfungen wenden Sie sich bitte an die Lehrenden und die Fachbereiche.

Ja, die gibt es. Das Präsidium hat zur Orientierung entsprechende Verhaltensregeln für digitale Lehrveranstaltungen beschlossen und veröffentlicht, damit wir auch im digitalen Seminarraum wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen.

Verhaltensregeln für digitale Lehrveranstaltungen

Die jeweiligen Prüfungsausschüsse können die Anwesenheitspflicht für einzelne oder alle Lehrveranstaltungen eines Studiengangs aussetzen. (vgl. auch Ziffer 4.5 der Regelungen des Präsidiums)

 

Der zuständige Prüfungsausschuss kann auf der Grundlage der Regelungen des Präsidiums, die mit Blick auf die besondere Situation der Corona Pandemie gelten, diese Voraussetzungen aussetzen. Einzelne betroffene Studierende können einen Antrag an den zuständigen Prüfungsausschuss stellen. Darüber hinaus kann der Prüfungsausschuss auch für alle Studierenden des Studiengangs diese Voraussetzungen aussetzen. (vgl. auch Ziffer 4.5 der Regelungen des Präsidiums)

Prüfungen

Wenden Sie sich rechtzeitig an Ihren Fachbereich. Er wird sich um eine kulante Lösung für eine Verlängerung der Abgabefrist bemühen.

Sie können die Arbeit persönlich beim Empfang abgeben oder postalisch einreichen. Beachten Sie bitte, dass dann der Poststempel zur Wahrung der Abgabefrist gilt. Die Fachbereiche arbeiten an digitalen Abgabemöglichkeiten als Ersatzlösung.

Für die Druckversion steht der Copyshop am Campus Sankt Augustin weiterhin zur Verfügung (https://druckpunkt-on.net)

Kolloquien können digital per Videokonferenz angeboten werden. Bitte stimmen Sie das Vorgehen in Ihrem konkreten Fall mit Ihrem Prüfer / Ihrer Prüferin ab.

Experimente müssen in der Regel nicht abgebrochen werden. Beachten Sie aber unbedingt die Maßnahmen, die eine Ausbreitung des Virus verlangsamen sollen. Halten Sie also Abstand von Kolleginnen und Kollegen und halten Sie sich nur so lang und so oft wie nötig an der Hochschule auf.

Die jeweiligen Prüfungsausschüsse können hiervon abweichende Festlegungen treffen. Die Studierenden werden darüber entsprechend informiert. (vgl. auch Ziffer 5.8 der Regelungen des Präsidiums)

Auf Vorschlag des Prüfers können die jeweiligen Prüfungsausschüsse abweichende Prüfungsformen und/oder eine abweichende Prüfungsdauer festlegen. Die Fachbereiche werden Sie entsprechend informieren. (vgl. auch Ziffer 5.1 der Regelungen des Präsidiums)

Im Wintersemester 2020/21 finden keine Prüfungen in Präsenz statt. Die Prüfungen finden entweder als Online-Prüfung oder zum Beispiel als Hausarbeit, also in jedem Fall in einer Form, die keine Präsenz erfordert, statt.

Die Studierenden müssen spätestens drei Wochen vor dem jeweiligen Prüfungstermin informiert werden, wenn die Form und/oder Dauer der Prüfung geändert wurde. Kann die Frist einmal nicht eingehalten werden, haben zur Prüfung angemeldete Studierende die Möglichkeit, noch bis zum Prüfungsantritt ohne Folgen zurückzutreten. (vgl. auch Ziffer 5.2 der Regelungen des Präsidiums)

Vor Beginn der Prüfung muss der Prüfungskandidat sich grundsätzlich durch eine eidesstattliche Erklärung identifizieren und damit versichern, dass er die zu prüfende Person ist und keine unzulässigen Hilfsmittel verwendet. Bei Online-Prüfungen via Videokonferenz erfolgt zusätzlich eine persönliche Identifikation durch Abgleich mit einem gültigen Lichtbildausweis (zum Beispiel Studierendenausweis); die Person muss sichtbar sein. (vgl. auch Ziffer 5.3 der Regelungen des Präsidiums)

Bis zum Ende des Wintersemesters 2020/21 dürfen keine Präsenzprüfungen stattfinden.

Das kann sein, aber Wiederholungsprüfungen können auch in anderer Prüfungsform stattfinden. (vgl. auch Ziffer 5.6 der Regelungen des Präsidiums)

 

Der erste Prüfungszeitraum im Wintersemester 2020/21 startet im Anschluss an die Vorlesungszeit und erstrecken sich grundsätzlich über den Zeitraum 1. bis 23. Februar 2021 In einigen Fachbereichen finden Vorlesungen noch bis zum 12. Februar statt, so dass die Prüfungen erst am 15. Februar beginnen. Der zweite Prüfungszeitraum findet grundsätzlich vom 15. bis 26. März 2021 statt. Bitte beachten Sie die Ankündigungen Ihres Fachbereichs, die zum Teil auch über die genannten Zeiträume hinaus prüfen.

Bitte beachten Sie die Ankündigungen Ihres Fachbereichs. Vor dem Hintergrund, dass alle Prüfungen online durchgeführt werden, nutzen einige Fachbereiche den gesamten Zeitraum Februar und März für die Durchführung der Prüfungen.

Voraussetzungen für Prüfungsleistungen, Auslands- und Praxissemester oder andere berufspraktische Studienphasen

Wenn die erforderliche Zulassungsvoraussetzung für eine Prüfung aufgrund der Einschränkungen der Epidemie nicht erbracht werden konnte, kann der zuständige Prüfungsausschuss auf Antrag eines Studierenden von dieser Voraussetzung ganz oder teilweise absehen.

In geeigneten Fällen kann der zuständige Prüfungsausschuss diese Voraussetzung auch für alle Studierenden des Studiengangs (für die Geltungsdauer der Bestimmungen des Präsidiums) aussetzen. (vgl. auch Ziffer 6.2 der Regelungen des Präsidiums)

Der zuständige Prüfungsausschuss legt fest, ob die erforderliche Voraussetzung durch eine andere Leistung ersetzt oder nachgeholt werden muss. (vgl. auch Ziffer 6.4 der Regelungen des Präsidiums)

Diese Frist ist grundsätzlich ausgesetzt, wenn nicht der zuständige Prüfungsausschuss eine andere Regelung trifft.  (vgl. auch Ziffer 6.5 der Regelungen des Präsidiums)

Prüfungsanmeldung, Rücktritt von Prüfungen, Versuche, Einsichtnahme in Prüfungsakten

Die Prüfungsausschüsse können abweichende Anmeldefristen festlegen. Zu laut Prüfungsordnung schriftlichen Prüfungen müssen sich die Studierenden in elektronischer Form anmelden. Müssen Unterlagen unterzeichnet werden (etwa die Genehmigung des Themas einer Abschlussarbeit), können die unterschriebenen Unterlagen zunächst gescannt oder fotografiert und vorab per E-Mail versandt werden. Weiteres regeln die Fachbereiche. (vgl. auch Ziffer 7 der Regelungen des Präsidiums)

Studierende können ohne Angabe von Gründen bis zur Abgabe der Prüfungsleistung von der Prüfung zurücktreten. Bei mündlichen Prüfungen ist der Rücktritt entsprechend bis zum Ende des Prüfungsgespräches möglich. Der Rücktritt muss erklärt werden. In diesen Fällen gilt die Prüfung als nicht unternommen.

Wichtig ist dabei, dass der Rücktritt aktiv erklärt werden muss. Ihren Rücktritt vor Prüfungsbeginn erklären Sie schriftlich per Mail gegenüber dem Prüfungsservice.
Während der Prüfung erklären Sie Ihren Rücktritt gegenüber der/dem Prüfenden. Bitte beachten Sie die diesbezüglichen weitergehenden Informationen der Prüfungsausschüsse und Prüfer zum konkreten Vorgehen.

Sommersemester 2020: Die Hochschule hat entschieden, dass für alle Studierenden, die im Sommersemester 2020 an einer Prüfung teilgenommen haben, nicht bestandene Erstversuche bei der Versuchszählung nicht berücksichtigt werden.

Wintersemester 2020/21: Es gibt keine entsprechende Regelung für das Wintersemester 2020/21, allerdings haben Sie die Möglichkeit, ohne Angabe von Gründen noch während der Prüfung von der Prüfung zurückzutreten. Dies Prüfung gilt dann als nicht unternommen

 

 

Bei der Gewährung der Akteneinsicht ist auf die Besonderheiten der Einschränkungen durch die Epidemie Rücksicht zu nehmen.

Im Fall einer nicht bestandenen Prüfung soll die Einsichtnahme zeitnah ermöglicht werden. (vgl. auch Ziffer 10 der Regelungen des Präsidiums)

Nachteilsausgleich und Härtefälle

Sofern sich die Risikogruppe nach der Klassifizierung des Robert-Koch-Institutes definiert, wird ein angemessener Nachteilsausgleich gewährt.

Kann ein Studierender an einer Modulprüfung in der vorgesehenen Prüfungsform aus Gründen im Zusammenhang mit der Epidemie, die von ihm nicht zu vertreten sind, nicht teilnehmen und entsteht ihm dadurch eine besondere Härte, kann er beim Prüfungsausschuss einen Antrag stellen. Der Prüfungsausschuss kann dann einen gesonderten Prüfungstermin in einer adäquaten Prüfungsform gewähren. Ein solcher Härtefall liegt insbesondere vor, wenn der unmittelbar bevorstehende Abschluss des Studiums vereitelt würde. (vgl. auch Ziffer 11 der Regelungen des Präsidiums)

Auslandssemester und Auslandspraktika

Die weitere Entwicklung ist nur schwer einschätzbar. Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wurde seit dem 1. Oktober 2020 in eine länderspezifische Beurteilung umgewandelt, so dass weltweit wieder differenzierte Hinweise für alle Länder veröffentlich werden: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762. Reisewarnungen gelten nach wie vor für alle Risikogebiete, die vom Robert-Koch-Institut tagesaktuell ausgewiesen werden: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Viele unserer europäischen Partnerhochschulen nehmen wie gewohnt Studierende auf. Es gibt jedoch in einigen außereuropäischen Staaten weiterhin Reisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und gegebenenfalls Probleme bei der Rückreise. Reisen in Länder, für die zum Zeitpunkt der Ausreise eine Reisewarnung besteht, werden von der Hochschule weder befürwortet noch gefördert. Das Risiko für später nicht anerkannte Leistungen im Ausland liegt beim Studierenden.

Sie sollten Ihre Reisepläne allerdings auch nicht voreilig stoppen, sondern zunächst die weitere Entwicklung abwarten. Lassen Sie sich im Fachbereich und im International Office beraten. Eventuell kommt auch eine Verschiebung Ihres Aufenthalts in Frage.

Alle Studierenden sollten sich in der Liste zur Elektronischen Erfassung von Deutschen im Ausland des Auswärtigen Amtes (Elefand Liste) registrieren. Auch wenn es zeitweise zu Serverüberlastungen kommen kann, ist diese Eintragung dringend zu empfehlen. Melden Sie sich bitte auch im International Office, falls Sie das noch nicht getan haben, damit wir Ihnen bei Bedarf weitere Infos schicken können. Die Entscheidung, ob sie zurückreisen oder aus persönlichen Gründen vor Ort bleiben wollen, können nur Sie selbst treffen.

Wägen Sie Ihre Entscheidung aber sorgsam ab und stellen Sie gesundheitliche Erwägungen unbedingt in den Vordergrund. Wenn Sie Ihren Aufenthalt fortsetzen, sollten Sie die in der Reisewarnung genannten Risiken abwägen und mit dem Fachbereich klären, ob die Anerkennung der Studienleistung im Ausland auch unter den genannten Risiken gesichert ist. Für Ihre individuelle Entscheidung können Sie auch den Rat der deutschen Auslandsvertretung vor Ort einholen, ob eine Rückreise in der momentanen Situation geboten und aufgrund von Reisebeschränkungen möglich ist.

Die Fachbereiche werden sich hier um individuelle Lösungen bemühen. Kontaktieren Sie Ihren Betreuer oder Prüfungsausschussvorsitzenden.

Die Fachbereiche werden sich hier um individuelle Lösungen bemühen. Kontaktieren Sie Ihren Betreuer oder Prüfungsausschussvorsitzenden.

Kontaktieren Sie dazu am besten die Fachbereichssekretariate oder Studiengangsleiter.

Melden Sie sich zunächst telefonisch bei einem Arzt. Gehen Sie nicht in die Arztpraxis! Nur mit einer ärztlichen Bescheinigung werden Tests auf Corona durchgeführt. Wenn Sie keinen Hausarzt haben, wenden Sie sich bitte an die Hotlines Ihres Wohnorts:

In Bonn: 0228 775351 und 0228 775352 (montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags bis 15 Uhr)

Im Rhein-Sieg-Kreis (Sankt Augustin, Rheinbach, Hennef, Meckenheim, Troisdorf usw.): 02241 13 3333 (24 Stunden erreichbar)

Fragen können Sie im Kreis auch per E-Mail an das Gesundheitsamt stellen unter coronavirus@rhein-sieg-kreis.de.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst (Rufnummer 116117) kann jederzeit einen Arzt in Ihrer Nähe nennen. Wichtig: Die Notrufnummern 110 und 112 nicht wählen! Diese sind für lebensbedrohliche Notfälle bestimmt.

Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg (HuKB)