Erst die Kunst, dann ein kapitales Dinner

Dienstag, 14. März 2017
ID: 
054/00/03-2017 TV
Zum vierten Mal lädt Professor Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen sowie Kooperationspartner und Förderer der Hochschule zum Ausstellungsbesuch und anschließendem Dinner in die Bundeskunsthalle.
Gruppenbild Präsidentendinner 2017
Gruppenbild vom Präsidentendinner in der Bundeskunsthalle Bonn (2017). Bild: E. Tritschler

Mit dem Präsidentendinner möchte die Hochschule ihr Netzwerk mit der Wirtschaft pflegen und den Dialog vertiefen. Die inspirierende Atmosphäre der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland bietet dafür den kreativen Rahmen.

Impressionen vom Empfang

Vor dem Dinner bekamen die knapp 50 Gäste und etwa 30 Professorinnen und Professoren eine exklusive Führung durch die aktuelle Ausstellung Katharina Sieverding – Kunst und Kapital. Die Ausstellung zeigt Werke der Künstlerin von 1967 bis 2017. Sieverding ist mit ihrer Kunst eigene Wege gegangen und hat das künstlerische Potenzial der Fotografie auf innovative Weise erweitert. "Das Thema ist gut gewählt, denn Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft müssen ebenfalls Neues erdenken und den Mut zu Veränderung haben", so Hartmut Ihne bei der Begrüßung.

Beim anschließenden Dinner im Restaurant der Bundeskunsthalle wurde vor jedem der drei Gänge zunächst ein Diskussionsthema serviert, das dem Motto „Inspiration und Innovation in Forschung und Entwicklung“ folgte. Es wurde nach gemeinsamen Konzepten gesucht, die zu einem Blick über den Tellerrand hinaus inspirieren, eine gewisse Portion kreatives Chaos zulassen, aber blinden Aktionismus vermeiden und den Gedanken freien Lauf lassen sollen.

 Begonnen hatte alles vor rund sechs Jahren mit einer lang angelegten und noch andauernden Reihe von Unternehmensbesuchen. Hochschulpräsident Ihne hatte in diesem Zusammenhang angesichts der Leistungs- und Innovationsfähigkeit vor allem der kleinen und mittelständischen Unternehmen im internationalen Markt den Begriff „regionale Internationalität“ geprägt. Gemeint ist die regionale Verankerung als solide Basis, um weltweit tätig zu sein. Das Präsidentendinner stellt nun sozusagen den Gegenbesuch der Unternehmen dar, um gemeinsame Herausforderungen und Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren.

Vom Austausch zwischen der Hochschule, den Unternehmensführungen und Kooperationspartnern profitiert jede Seite: "Der heutige Abend kann Gespräche motivieren und den Anstoß geben für gemeinsame Ideen und Projekte, die sonst nicht entstanden wären", so Dr. Udo Scheuer, Leiter des Zentrums für Wissenschafts- und Technologietransfer der Hochschule. Er begleitet den Präsidenten auf seinen Firmenbesuchen und ist Ansprechpartner für Unternehmen in Sachen Forschung und Entwicklung sowie Recruiting.