Fröhliches Hütewerfen bei der Absolventenfeier 2015

Montag, 26. Oktober 2015
ID: 
012/00/10-2015
Wieder haben mehr als 1.000 Absolventen im Studienjahr 2014/2015 das Studium an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) erfolgreich abgeschlossen. Die meisten stehen schon seit einigen Monaten fest im Berufsleben, bei einigen liegt der Abschluss erst wenige Wochen zurück. Rund 350 der Absolventinnen und Absolventen sind mit Freunden und Verwandten gekommen, um das Ende eines wichtigen Lebensabschnittes festlich Revue passieren zu lassen - und um zu feiern. Insgesamt waren es etwa 1.200 Gäste.
Absolventenfeier der H-BRS

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg lädt bereits seit dem ersten Absolventenjahrgang 1999 die jungen Menschen zu einer zentralen Festveranstaltung ein. Es war somit die inzwischen 17. Absolventenfeier – zum elften Mal im Telekom Forum – und doch bezeichnete Hochschulpräsident Hartmut Ihne die über 1.000 Absolventinnen und Absolventen als Jubiläumsjahrgang. Denn in diesem Jahr begeht die Hochschule ihr Jubiläumsjahr zum 20-jährigen Bestehen. Die Einlasskarte zur Absolventenfeier war deshalb auch einem Ticket für den HBRS-Express auf der Linie 66 nachempfunden. Ein Wagen auf der Linie 66 fährt als Hochschul-Express unter dem Motto „Nachhaltig unterwegs in Richtung Zukunft“.

Der Hochschulpräsident gratulierte den rund 350 anwesenden Absolventen zu ihrem gelungenen Abschluss, aber er gab ihnen auch ein Päckchen mit: „Es ist die Aufgabe von uns allen, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anzunehmen, um den Klimawandel, Armut, Bevölkerungsprobleme oder wirtschaftliche Unsicherheit einzudämmen und Freiheit, Frieden, Wohlstand und Glück zu ermöglichen.“ Sein Appell: „Übernehmen Sie diese Verantwortung.“ Gleichzeitig machte er Mut, denn mit dem, was die Absolventen im Studium gelernt haben, seien sie bestens für diese Aufgabe gerüstet.

Er übergab an den Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster, der - wie auch im Anschluss Bonns neuer Oberbürgermeister Ashok Sridharan - ein Grußwort an die Absolventen richtete.

Stellvertretend für die Absolventen ließen Christiane Reher und Patrik Wäschenbach die Zeit an der Hochschule Revue passieren. Reher, die nach ihrem gerade beendeten Studium des Technikjournalismus der Hochschule als Master-Studentin (Technik und Innovationskommunikation) noch eine Weile erhalten bleibt, ist außerdem amtierende Vorsitzende der Fachschaft des Fachbereichs Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus. Wäschenbach studierte Wirtschaftsinformatik und ist ehemaliger Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA).

Die Bekanntmachung für eine studentische Benefizaktion durfte auch nicht fehlen. Jakob Roeingh von der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften warb dafür, Kölschgläser mit Hochschul-Logo zu kaufen, der Erlös fließt in eine Spendenaktion für Nepal.

Zu dieser Aktion passt die Verleihung des Preises für Nachhaltigkeit und Verantwortung, den die Hochschule gestiftet hat. Basma Hansen (Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften) wurde diese Auszeichnung zuteil, die mit 1.000 Euro dotiert ist und alljährlich vom Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) der Hochschule ausgelobt wird.

Der Preis der Gleichstellungsbeauftragten für die beste Masterarbeit einer Studentin konnte ebenfalls verliehen werden. Er ging an die Informatikerin Melanie Ludwig.

Timo Heß (Fachbereich Angewandte Naturwissenschaft) konnte den Preis der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) für seine Masterarbeit mit einem Thema aus der Genetik mit nach Hause nehmen.

Schließlich kamen die Absolventinnen und Absolventen einzeln auf die Bühne. Jeder von ihnen erhielt zur Erinnerung ein Visitenkartenetui als Geschenk mit Hinweis auf die Alumni-Vereinigung der Hochschule, bevor sie zum Schluss übermütig die Bachelor- und Masterhüte in die Luft warfen.

Mit einer Party bis spät in die Nacht im Casino des Telekom Forums klang der Abend aus. Man tanzte, was das Zeug hielt, zur Musikauswahl von DJ Disco King Chris und ließ gemeinsam mit den Kommilitonen und Kommilitoninnen endgültig die Studienzeit hinter sich. Der Abschied fiel nicht selten wehmütig aus, denn der Beruf hält nur einen Teil der Absolventen in der Region, viele führt er ins Ausland, in den Süden, Osten und Norden der Republik. Die schönen Erinnerungen und bestimmt auch viele Freundschaften bleiben hoffentlich erhalten.