Hochschule Bonn-Rhein-Sieg begrüßt neue Auszubildende

Montag, 6. September 2021
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Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) bietet mit ihren 19 Bachelor- und 16 Masterstudiengängen ein breites Spektrum an Abschlüssen. Mit ihren Laboren, der hochentwickelten technischen Ausstattung und der Hochschul- und Kreisbibliothek ist sie aber auch ein attraktiver Lernort für klassische Ausbildungsberufe. Vier junge Menschen sind jetzt an der H-BRS in ihr erstes Ausbildungsjahr gestartet.
Das Bild zeigt drei neue Auszubildende der H-BRS im Innenhof und zwei Auszubildende des Vorjahrs sowie Kanzlerin Angela Fischer, Nina Schug und Ursula Schlenker
Azubis an der H-BRS (von links): Jessica Naaß (zweites Lehrjahr), Lydia Kuhl, Max Fuchs, Matthias Pak, Ayline Vorbeck (zweites Lehrjahr). Hintere Reihe (von links): Angela Fischer, Ursula Schlenker, Nina Schug. Foto: H-BRS

An ihrem ersten Arbeitstag an der H-BRS bekamen die neuen Auszubildenden auch eine Kanzlerin zu sehen: Angela Fischer, als Hochschulkanzlerin auch Vorgesetzte aller nichtwissenschaftlichen Beschäftigten, begrüßte die neuen Auszubildenden an ihrem ersten Arbeitstag. Und sie gab den jungen Menschen eine eindringliche Botschaft mit auf den Weg: „Sie stehen nie alleine da.“ Zwei wichtige Ansprechpartnerinnen für die Anliegen der Auszubildenden hatte die Kanzlerin auch mitgebracht: Ursula Schlenker vom Personalrat der Beschäftigten in Technik und Verwaltung sowie Ausbildungskoordinatorin Nina Schug aus dem Personaldezernat hießen die auf dem Vorplatz der Hochschule versammelten neuen Auszubildenden ebenfalls willkommen.

Drei der Azubis haben im August und einer im September ihre Ausbildung an der Hochschule begonnen: Max Fuchs möchte Biologielaborant werden und Matthias Pak Chemielaborant. Lydia Kuhl hat sich für den Beruf der Kauffrau für Büromanagement entschieden und Jan Peithmann für den des Fachinformatikers. IT-Systeme und Hardware sind auch die Welt von Maria Zickler, sie hat ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin bei dem hochschuleigenen Institut für IT-Service bereits im Februar begonnen.

„Ich freue mich sehr, dass wir gerade jetzt während der Corona-Pandemie weiterhin junge Menschen ausbilden können und alle beteiligten Ausbilderinnen und Ausbilder aus verschiedenen Teilen der Hochschule trotz mancher Hindernisse unverändert engagiert dabei sind“, sagt Ausbildungskoordinatorin Nina Schug.

Das Bild zeigt drei der neuen Auszubildenden 2021 bei der Bibliotheksführung
Exklusive Bibliotheksführung für die neuen Azubis durch Larissa Lehmann, die an der H-BRS ihre Ausbildung absolviert hat. Foto: H-BRS

Ausbildung auch in der Bibliothek

An der H-BRS wird seit 2006 ausgebildet. Die naturwissenschaftlich orientierten Ausbildungen sind am Rheinbacher Standort der Hochschule angesiedelt. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre mit der Möglichkeit der Verkürzung auf drei Jahre. Derzeit absolvieren 17 junge Menschen ihre Ausbildung an der Hochschule. Am Standort Sankt Augustin haben neben den Kaufleuten für Büromanagement auch die Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker ihren Arbeitsplatz. Mit ihrer Bibliothek kann die Hochschule ein weiteres vielfältiges Berufsfeld anbieten: „Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste“ heißt der Ausbildungsgang. Eine Besonderheit der Bibliothek ist, dass sie als Kreisbibliothek sowohl Hochschulangehörigen als auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Sie ist zudem Veranstaltungsort, etwa für Lesungen oder Podiumsdiskussionen.

Das Bild zeigt die Auszubildenen des ITS des Jahrgangs 2021, Maria Zickler und Jan Peithmann, mit ihren Ausbildern
Berufsziel Fachinformatiker/in: Die neuen Auszubildenden des ITS, Jan Peithmann und Maria Zickler, mit ihren Ausbildern Prof. Stefan Böhmer und Patrick Becker. Nicht im Bild: Ausbilderin Uta Wünsche-Preuß.Foto: H-BRS

Eine Ausbildung zu beginnen, ist eine Sache. Sie besonders gut zu beenden, die andere. Die Erfolgsquote der Hochschule kann sich sehen lassen: Ihre Auszubildenden machen regelmäßig als Jahrgangsbeste auf sich aufmerksam. In den Jahren 2016 bis 2019 etwa stellte die Hochschule die besten Biologielaborantinnen im Gebiet der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg.

„Sie stehen nie alleine da“, hat Kanzlerin Angela Fischer den neuen Auszubildenden zugesichert. Das ist möglicherweise das Erfolgsrezept der Ausbildung an der forschungsstarken Hochschule – oder zumindest eine Zutat: Die Relation Auszubildende/Ausbildungspersonal ist in allen Fachgebieten sehr gut. In der Biologie etwa gibt es gleich vier Ausbilderinnen und Ausbilder, von denen jeder stets nur einen oder maximal zwei Azubis persönlich betreut.