Viva Diversity: 3 Fragen an… eine Person mit ADHS

Termin
Donnerstag, 2. Dezember 2021 - 17:30 bis 18:15
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online

Für viele Menschen ist ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) ein Reizwort. Eine Modediagnose, wenn der Arzt nicht mehr weiterweiß. Eine einfache Lösung, um hyperaktiven Kindern Medikamente zu verschreiben und Eltern zu entlasten.
Person die sich mit der Hand an die Stirn fast und viele kreisende Gedanken über ihrem Kopf hat
Grafik: Colourbox

Bei ADHS handelt es sich in Wahrheit um eine neurologische Krankheit, die sich in einer Veränderung des Gehirns äußert. Betroffene werden daher als neurodivergent bezeichnet. Neurodivergenz bedeutet, dass das Gehirn anders funktioniert als das der durchschnittlichen ‚normalen‘, und damit neurotypischen, Person.

ADHS ist vielleicht eine der am stärksten mit Stigmata behafteten Krankheiten in Deutschland. Dabei sind etwa 2 – 3 % der Erwachsenen in Deutschland von ADHS betroffen. Das sind insgesamt zwei Millionen Menschen. Deswegen ist es höchste Zeit, mit den Vorurteilen aufzuräumen und den Betroffenen angemessene Unterstützung zukommen zu lassen. Anna Sommerer, Studentin der Analytischen Chemie und Qualitätssicherung an der Hochschule, möchte daher mit Berichten über ihr Leben mit ADHS aufklären und ein Bewusstsein für die Krankheit schaffen.

Diese Veranstaltung findet in jedem Fall online statt. 

Der erste Teil dieser Veranstaltung wird aufgezeichnet und veröffentlicht. Wenn Sie im Video nicht erkennbar sein möchten, schalten Sie bitte die Kamera aus und verwenden einen anonymen Anzeigenamen. Die anschließende Diskussion wird aus technischen Gründen ebenfalls aufgezeichnet, aber nicht veröffentlicht. 

Dies ist eine Veranstaltung der Initiative Respekt!

Meeting-Kennnummer: 2733 068 7173
Passwort: CvmMiWrT454