Victoria Bell

Zülpicher Straße 233 · 50937 Köln

"Spacefaring"

Red Cedar, verleimt ca. 2,68 x 3,3 x 3,2 m;
Edelstahlplatten ca. 2,95 x 1,9 x 0,02 m

Konzept:
"Ausdehnung des Denkens in beide Zeitrichtungen, um räumlich voran zu kommen.Früher haben Schiffe und Transportflugzeuge die Luftströmung - die die Wasserwellen erzeugt - benutzt. In der Zukunft wird ein Segel den Solarwind verwenden. In der Skulptur ist der Wind, der durchbläst, real, aber wie er verwendet wird, muss man sich selbst vorstellen."
Spaceship"

Technik und Ausführung:
Die rote Zeder wird in 10 cm starken Balken geliefert, die in einen massiven Block zusammengeleimt und per Hand modeliert werden. Die Edelstahlteile und die beiden Biegungen werden mit Laser exakt zugeschnitten und von einem Schlosser zusammen geschweißt.Die drei Verankerungen zum Holz werden vorher mit Arildit-Araldite ins Holz geleimt. Die Edelstahlplatte und das Holzstück werden vor der Fachhochschule Sankt Augustin aufgebaut und punktgenau zusammen geschweißt und montiert.

"Early Spaceship"

Eiche massiv ca. 2,18 x 2,4 x 1,7 m;
Edelstahlplatten ca. 1,8 x 1,5 x 0,02 m

Konzept:
"Das schwarze Loch hat eine drehende Energie, die alles mitzieht, auch die Lichtwellen. Der Baumstamm ist die Antriebswelle. Jahresringe sind die Ringe der Raumzeit im schwarzen Loch. Nur eine subtile Beziehung zwischen der Architektur, Technologie, Natur und Kunst kann neue Erfindungen erzeugen."

Technik und Ausführung:
Das Holz, ein Baumstamm aus Eiche, wird von der Künstlerin per Hand geformt und bearbeitet. Als Verankerungen und Verbindungen dienen massive Rundstahlstangen und ein Edelstahlrohr, das vorher auf die Bodenplatte aufgeschweißt wird. Die Arbeit wird vor Ort mit einem Portalkran zusammengebaut. Beide Kunstwerke sollen die Beziehung zwischen Architektur, Technologie, Natur und Kunst verbinden.