Vizepräsident Regionale Entwicklung, Transfer und Innovation

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Sankt Augustin
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Die Gründung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Jahr 1995 ist eingebettet in einen einzigartigen politisch einzigartigen historischen Umstrukturierungsprozess der Region vom bundespolitischen Machtzentrum hin zu einer Wissensregion und einem Zentrum für internationale Zusammenarbeit.

Sie hat sich seit ihrer Gründung eine hervorragende Position in der nationalen und internationalen Wissenschaftsgemeinschaft erarbeitet und gilt als Vorzeigeprojekt des erfolgreichen Strukturwandels in der Region Bonn/Rhein-Sieg. Davon zeugen konstant vordere Positionierungen in den unterschiedlichsten akademischen Rankings, eine beeindruckende Zahl erfolgreicher Forschungsprojekte, eine Vielzahl von internationalen Hochschulkooperationen und ein starkes Netzwerk mit Partnern in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft. Diese hervorragende Ausgangssituation soll gefestigt und weiterentwickelt werden.

Nach innen:
Das Aufgabenfeld der Vizepräsidentschaft umfasst die Suche nach innovativen Potenzialen in der Hochschule sowie das proaktive Erkennen von Entwicklungen, die sich mit den Stärken der Hochschule verbinden lassen. Diese Tätigkeit ist als Querschnittsaufgabe zu verstehen. Der Vizepräsident setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die Innovationen in der Hochschule begünstigen. Dazu gehören die notwendigen Freiheiten der handelnden Personen, eine offene und diskussionsfreudige Kommunikationskultur, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und ein geeignetes Lehr- und Arbeitsumfeld.

Nach außen:
Die Hochschule will vorhandene Potenziale der regionalen Kooperation mit Wissenschaftseinrichtungen, Kommunen und Unternehmen ausschöpfen. Der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Sinne einer partnerschaftlichen Beziehung ist einer der Motoren für Innovation und Wachstum. Im Schnittpunkt der verschiedenen Interessenslagen und Gestaltungsmöglichkeiten von Hochschule, Kommunen und Wirtschaft liegt ein zentrales Gestaltungsfeld, das innovative Potenziale auf verschiedenen Ebenen erschließen kann.

Folgende Handlungsfelder stehen im Vordergrund:

Menschen und Kompetenzen
Die Hochschule will vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen die Bindung des regionalen Studierendenpotenzials ausbauen, sich den quantitativen und qualitativen Anforderungen der in der Region tätigen Unternehmen stellen und die Internationalität der Region für ihre Profilbildung und ihr Wachstum nutzen.

Wissenstransfer
Die Hochschule will das vorhandene starke Innovationspotenzial in der Region ausschöpfen, den Wissenstransfer als bedeutenden Wirtschafts- und Imagefaktor intensivieren und eine Vordenkerrolle für die Region übernehmen.

Wissenschaftsmarketing
Hochschulen bewegen sich in einem teils wettbewerbsbasierten System. Durch das Aufkommen auch privater Bildungsanbieter wird sich dieser Wettbewerb verschärfen. Der Grad der staatlichen Finanzierung ist dagegen unsicherer geworden. Die Suche nach neuen Finanzierungsinstrumenten setzt eine klare Profilbildung nach innen und außen voraus. Eine solche Profilbildung ist eingebettet in ein professionelles Studierenden-, Alumni- und Forschungsmarketing. Die Stärken und das Image als Bundesstadt und internationale Stadt, die Vielzahl von Wissenschaftseinrichtungen, die ansprechende Gestaltung der Campusumfelder und die Vorzüge eines attraktiven Arbeits- und Lebensumfeldes können sich in gemeinsamen Marketingaktivitäten von Hochschule, Kommunen und Unternehmen niederschlagen.

Die Hochschule ist mit ihren Bildungsangeboten und Wissenschaftskompetenzen Standortpartner im gesellschaftlichen Leben der Region. Sie will regionale Herausforderungen in einer globalisierten Welt mitgestalten und einen Beitrag zur innovativen Weiterentwicklung der Wissenschafts- und Wirtschaftsregion Bonn/Rhein-Sieg leisten.

 

Aktuelle Projekte

  • Implementierung einer Wissenslandskarte
  • Einrichtung eines Innovationstages und Innovationspreises der Hochschule
  • Aufbau eines Graduierteninstituts
  • Identifikation der Rolle "Hochschule als regionaler Innovationsmotor"
  • Aufbau einer Stipendienkultur (NRW-Stipendienprogramm), einer Fundraising- und Alumni-Konzeption

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