Predatory Publishers erkennen

Bei Predatory Publishing handelt sich um eine Betrugsmasche.

Um was geht es?

Es gibt eine wachsende Zahl von Anbietern, die sich als Verlag oder Veranstalter ausgeben und unter falschen Voraussetzungen Beiträge für Zeitschriften und Konferenzen einwerben. Für die Veröffentlichung der Beiträge bezahlen die Autoren eine Gebühr, die die Kosten für die Auswahl und die wissenschaftliche Begutachtung decken soll. Diese Begutachtung findet aber bei diesen Anbietern gar nicht statt.

Wie kann ich Predatory Publishers erkennen?

Bereits seit einiger Zeit beschäftigen sich wissenschaftliche Organisationen und Verlage damit, mit diesem Problem umzugehen.

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat FAQs zum Thema zusammengestellt, darin wird auch auf die Kampagne "Think. Check. Submit." hingewiesen, die hilfreiche Informationen in zahlreichen Sprachen anbietet, u.a. in Deutsch und Englisch.

Es gibt außerdem Datenbanken, die als "white list" benutzt werden können. Die Bibliothek hat die Zitationsdatenbank Web of Science lizenziert, in der Sie ausschließlich angesehene Zeitschriftentitel recherchieren können. Zusätzlich bietet sich die Nutzung des Directory of Open Access Journals (DOAJ) an. Hier werden Open Access-Zeitschriften indexiert, wenn Sie ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen haben.

Unser Angebot

Einmal veröffentlichte Artikel in Predatory Journals können nicht mehr ohne weiteres zurückgezogen werden. Sie können einen erheblichen Reputationsschaden nach sich ziehen. Sollten Sie Fragen zum Thema haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die aufgeführten Ansprechpartner der Bibliothek. Wir beraten Sie gerne.

In Zusammenarbeit mit dem Graduierteninstitut (GI) bieten wir außerdem einen Workshop zum Thema an. Teilen Sie uns oder dem Graduierteninstitut mit, wenn Sie beim nächsten Mal dabei sein wollen. Wir freuen uns auf Sie.