🎓Das Protokoll als symbolisches Phänomen in der strategischen Repräsentation von Organisationen: eine qualitative Untersuchung aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive.

Promotionsprojekt im Überblick

Das vorliegende Promotionsvorhaben untersucht das aus Diplomatie und staatlichem Kontext abgeleitete Protokoll als besondere Form symbolischer Kommunikation (Zeremoniell). Es analysiert, wie Protokoll als Ordnungsrahmen offizielle Anlässe und hochrangige Ereignisse strukturiert und regelt – Abläufe, Rangordnungen, Sitzordnungen, Begrüßungen, Anreden oder Beflaggung – und dabei institutionelle Identität sowie Interessen sichtbar macht. Protokollarische Kommunikation fungiert als übergeordneter Rahmen für die Interaktion von Schlüsselakteur:innen in öffentlichen Kontexten. Sie dient der Repräsentation und strategischen Außendarstellung von Organisationen und trägt zugleich zum Aufbau und zur Pflege von Beziehungen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft bei. Obwohl Protokoll eine zentrale Rolle in der Organisationskommunikation spielt, wurde es bislang überwiegend historisch oder rechtlich betrachtet. Die Arbeit schließt diese Forschungslücke, indem sie Protokoll aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive untersucht und seine symbolische Dimension analysiert, die sich in nonverbalen Kommunikationsformen – insbesondere durch Raum und Zeit – manifestiert und dadurch menschliche Interaktionen strukturiert und kontextualisiert.
Das Protokoll als symbolisches Phänomen in der strategischen Repräsentation von Organisationen:

Zeitraum

03.02.2026 to 02.02.2031

Betreuende Professorin oder Professor

Projektbeschreibung

Das vorliegende Promotionsvorhaben untersucht das aus Diplomatie und staatlichem Kontext abgeleitete Protokoll als besondere Form symbolischer Kommunikation (Zeremoniell). Es analysiert, wie Protokoll als Ordnungsrahmen offizielle Anlässe und hochrangige Ereignisse strukturiert und regelt – Abläufe, Rangordnungen, Sitzordnungen, Begrüßungen, Anreden oder Beflaggung – und dabei institutionelle Identität sowie Interessen sichtbar macht. Protokollarische Kommunikation fungiert als übergeordneter Rahmen für die Interaktion von Schlüsselakteur:innen in öffentlichen Kontexten. Sie dient der Repräsentation und strategischen Außendarstellung von Organisationen und trägt zugleich zum Aufbau und zur Pflege von Beziehungen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft bei.

Obwohl Protokoll eine zentrale Rolle in der Organisationskommunikation spielt, wurde es bislang überwiegend historisch oder rechtlich betrachtet. Die Arbeit schließt diese Forschungslücke, indem sie Protokoll aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive untersucht und seine symbolische Dimension analysiert, die sich in nonverbalen Kommunikationsformen – insbesondere durch Raum und Zeit – manifestiert und dadurch menschliche Interaktionen strukturiert und kontextualisiert.

Doktorandin/Doktorand:

Rolando Martin Ortega Padilla