Institut für Visual Computing (IVC)
Neue Forschungsimpulse zwischen Deutschland und Kanada
Wissenschaftlicher Austausch von Halifax bis Toronto
An der Dalhousie University in Halifax trafen Hinkenjann und Eurich Forschende aus den Bereichen Human-Computer Interaction, Visualization & Graphics sowie Algorithms & Bioinformatics. Gespräche mit Dirk Arnold und weiteren Wissenschaftlern sowie Einblicke in die Labore zeigten zahlreiche fachliche Schnittstellen zu den Forschungsaktivitäten des IVC. In einem Vortrag stellte André Hinkenjann aktuelle Projekte und Forschungsschwerpunkte des Instituts vor.
An der University of New Brunswick (UNB) in Fredericton stand das Thema Generative AI in Games im Mittelpunkt. In einem gemeinsamen Workshop am SPECTRAL Lab von Prof. Scott Bateman diskutierten Forschende beider Einrichtungen, wie generative KI die Entwicklung von Games, interaktiven Anwendungen und digitalen Inhalten verändert. Im Fokus standen unter anderem die Generierung von Assets, adaptive Spielwelten, personalisierte Spielerlebnisse sowie die Frage, wie sich Entwicklungsprozesse und Rollen im Game Design durch den Einsatz generativer Modelle verändern.
Aus dem Austausch entstanden zugleich konkrete Forschungsfragen für eine mögliche weitere Zusammenarbeit. Diskutiert wurden unter anderem adaptive Systeme, die auf Nutzerverhalten reagieren, sowie die Verbindung KI-basierter Verfahren mit Human-Computer Interaction und Games Technology.
An der York University in Toronto wurde der wissenschaftliche Austausch mit weiteren Perspektiven aus Human-Computer Interaction, Wahrnehmungsforschung und Visual Computing fortgesetzt. Hinkenjann und Eurich besuchten mehrere Labore von Prof. Robert Allison am Centre for Vision Research und führten Gespräche mit Scott MacKenzie, Laurence Harris und Emily Kuang über aktuelle Forschungsansätze und mögliche Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen.
Auch an der York University stellte André Hinkenjann die Forschungsaktivitäten des IVC in einem 90-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion vor. Die Gespräche eröffneten weitere Perspektiven für gemeinsame Forschungsaktivitäten und eine engere wissenschaftliche Vernetzung zwischen der York University und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Montréal: Vernetzung mit der Games-Branche
In Montréal verlagerte sich der Schwerpunkt auf den Austausch mit der Games-Industrie und innovationsorientierten Netzwerken. Bei Ubisoft La Forge sprachen Hinkenjann und Eurich unter anderem mit Karsten Lehmann sowie Vertretern der Leitung über aktuelle Forschungsfragen und über Modelle der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Spieleindustrie.
Weitere Gespräche mit Indie Asylum und La Guilde du jeu vidéo du Québec gaben Einblicke in die Strukturen eines international erfolgreichen Games-Standorts. Im Zentrum stand die Frage, wie Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Studios und Branchennetzwerke zusammenarbeiten und wie technologische Infrastruktur, Forschung und Wissenstransfer wirkungsvoll miteinander verzahnt werden können.
Neue Perspektiven für Forschung und Transfer
Die Reise hat bestehende Kontakte vertieft und zugleich neue Kooperationsmöglichkeiten eröffnet. Besonders an den Schnittstellen von Generativer KI, Visual Computing, Human-Computer Interaction und Games Technology ergeben sich vielversprechende Perspektiven für zukünftige Forschungs-, Lehr- und Transferprojekte.
Die Gespräche mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Akteuren der Games-Branche liefern zugleich Impulse dafür, internationale Forschung stärker mit technologischer Entwicklung und Wissenstransfer zu verbinden.
Kontakt
André Hinkenjann
Gründungsdirektor des Instituts für Visual Computing , Forschungsprofessur für Computergrafik und Interaktive Systeme
Forschungsfelder
Standort
Sankt Augustin
Raum
C 167
Adresse
Grantham-Allee 20
53757, Sankt Augustin
Telefon
+49 2241 865 229
Nelli Eurich
Geschäftsführerin des IVC, Forschungsmanagement, Wissenschaftskommunikation, Dozentin
Standort
Sankt Augustin
Raum
C 163
Adresse
Grantham-Allee 20
53757, Sankt Augustin
Telefon
+49 2241 865 9826