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Kooperation für den Gründungserfolg: Wie H-BRS Gründungsteams vom Coworking im DIGITALHUB profitieren

Rahmenvertrag DIGITALHUB Coworking Start-up

Montag, 11. Mai 2026

Die bestehende Kooperation zwischen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und dem DIGITALHUB Bonn bietet Gründungsteams weit mehr als nur einen Schreibtisch. Durch den gemeinsamen Rahmenvertrag erhalten Studierende Zugang zu einer professionellen Infrastruktur und einem starken Netzwerk in der regionalen Wirtschaft. Ein Einblick in die Praxis des Teams „Neptune“ zeigt, wie dieses Angebot dabei hilft, fokussiert am eigenen Projekt zu arbeiten und wertvolle Kontakte abseits des Campus zu knüpfen.

Die Förderung von Unternehmertum an der H-BRS geht über die reine Beratung hinaus. Um Teams den Übergang von der akademischen Theorie in die wirtschaftliche Umsetzung zu erleichtern, stellt die Start-up-Manufaktur über eine Kooperation mit dem DIGITALHUB Bonn täglich zwei Coworking-Plätze bereit. Diese können flexibel an den Standorten am Bonner Hauptbahnhof sowie am Bonner Bogen genutzt werden. Das Ziel der Start-up-Manufaktur ist es, den Teams frühzeitig Zugang zum regionalen Start-up-Ökosystem zu verschaffen und fokussiertes Arbeiten außerhalb des Campus zu ermöglichen

Rahmenvertrag DIGITALHUB Coworking Start-up

Praxisbericht: Das Team Neptune im Coworking-Einsatz

Eines der Teams, die dieses Angebot seit Januar intensiv nutzen, ist „Neptune“. Das Projekt wird von den Brüdern Jan und Tim Hornig vorangetrieben und ging aus der Bachelorarbeit von Tim hervor. Beide studieren mittlerweile im Master an der H-BRS – Tim Nachhaltige Ingenieurwissenschaften, Jan Betriebswirtschaftslehre. Diese interdisziplinäre Aufstellung hilft ihnen dabei, technische Innovation mit wirtschaftlichem Know-how zu verknüpfen.

„Wir interessieren uns seit Jahren für Unternehmertum, weil es für uns der beste Weg ist, großflächig Nutzen zu stiften, Probleme zu lösen und etwas Eigenes aufzubauen“, erklärt Tim Hornig. Der erste Kontakt zu Start-up-Manufaktur kam 2025 über die Teilnahme am Start-up-Cup der Hochschule zustande, bei dem sie den 3. Platz belegten. Seitdem nehmen sie nicht nur intensiv die Gründungsberatung in Anspruch, sondern können auch zweimal die Woche die Räumlichkeiten des DIGITALHUB nutzen, um Prototypen zu planen und ihr Projekt, das derzeit auch durch Patentverhandlungen und Forschungsveröffentlichungen an Fahrt aufnimmt, voranzutreiben.

Aufgrund der hohen Auslastung der Plätze während der Kernarbeitszeiten und der Verpflichtungen im Studium verlagern die Gründer ihre Arbeitssitzungen häufig in die Abendstunden oder sogar in die Nacht, da der Hub rund um die Uhr zugänglich ist. Neben der besondere Arbeitsatmosphäre schätzen die Brüder vor allem den professionellen Austausch. Im Hub treffen sie auf andere Bonner Gründer:innen sowie Expert:innen aus Investmentfonds und dem Ökosystem.

„Das Angebot der Hochschule ist wirklich erstklassig, aber man muss es auch aktiv wahrnehmen. Es ist eine super Chance, in die Bonner Gründungsszene einzutauchen und selbst zum Gründer zu werden. Aber am Ende kommt es natürlich darauf an, was man selbst aus dieser Chance macht.”

Tim Hornig - Mitgründer von Neptune

Rahmenvertrag DIGITALHUB Coworking Start-up

Synergien durch Vernetzung und Infrastruktur

Neben der physischen Infrastruktur ist es vor allem der Netzwerkgedanke, den die Start-up-Manufaktur durch diese Kooperation fördern möchte. Der Austausch findet oft niederschwellig statt, etwa beim Networking an der Kaffeemaschine. Zudem haben die Teams der H-BRS durch den Rahmenvertrag Zugang zu Hub-Events, Fachvorträgen und Networking-Abenden.

Auch wenn für technische Teams ein dedizierter Makerspace vor Ort noch auf der Wunschliste steht, überwiegt der Nutzen durch das professionelle Umfeld und die Nähe zur Gründungsszene. Die Start-up-Manufaktur fungiert hierbei als entscheidende Schnittstelle, die den Zugang zu diesen Ressourcen erst ermöglicht.

Ausblick: Neue Kontingente ab Spätsommer

Das Angebot der Start-up-Manufaktur wird von den Gründungsteams der Hochschule sehr gut angenommen. Aktuell sind die verfügbaren Kapazitäten durch den bestehenden Rahmenvertrag vollständig ausgeschöpft. Dies unterstreicht den hohen Bedarf an externen Arbeitsflächen für junge Unternehmen innerhalb der Hochschule.

Die Start-up-Manufaktur arbeitet kontinuierlich daran, diese Unterstützungsmöglichkeiten aufrechtzuerhalten und auszuweiten. Voraussichtlich ab dem Spätsommer werden wieder neue Plätze im Kontingent frei, auf die sich interessierte Teams bewerben können.

Gründungsteams der H-BRS, die Interesse an einem Arbeitsplatz im DIGITALHUB haben oder Unterstützung bei ihrem Gründungsvorhaben benötigen, können sich direkt an das Team der Start-up-Manufaktur wenden. Neben der Platzvermittlung bietet das Gründungszentrum umfassende Beratung, Coaching und Begleitung bei der Beantragung von Fördermitteln an.

Über die Start-up-Manufaktur

Als zentrales Gründungszentrum der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg begleiten wir Studierende, Mitarbeitende und Alumni auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

Kontakt

Personenbild Karoline Noth_2025

Karoline Noth

Projektleiterin SoNaR, @ Start-up-Manufaktur - das Gründungszentrum der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

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Rheinbach

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53359, Rheinbach

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