Ein Fingerabdruck, der unter die Haut geht

Mittwoch, 21. April 2021
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF hat das Forschungsprojekt "3D-Finger" der H-BRS unter der Leitung von Professor Norbert Jung zum Projekt des Monats gewählt. An der Hochschule entwickeln die Biometrie-Experten in dem Projekt ein Gerät, das dreidimensionale Fingerabdrücke aufnehmen kann. Weil es dabei auch tieferliegende Hautstrukturen registriert, können die 3D-Abdrücke kaum gefälscht werden.
3D-Figerabdruck in blau vor dunklem Hintergrund, stark vergrößert
Ein dreidimensionaler Fingerabdruck aus dem OCT-Scanner. Foto: Alexander Kirfel/H-BRS

Text: Tinka Wolf (VDI)

Der Fingerabdruck als Mittel zur Identifikation ist in den vergangenen Jahren immer mehr in unseren Alltag vorgedrungen. Mittlerweile haben viele Smartphones und Laptops einen Fingerabdruckscanner, der den Zugriff auf das Gerät einschränkt, und auch moderne Ausweispapiere speichern dieses biometrische Merkmal.

Der Fingerabdruck ist das älteste und bekannteste biometrische Merkmal: Vermutlich wurde er schon im 7. Jahrhundert im chinesischen Kaiserreich als unverwechselbare Unterschrift verwendet. Im Jahr 1888 konnte der Naturforscher Sir Francis Galton dann den wissenschaftlichen Beweis erbringen, dass das Muster der Papillarlinien auf der Fingerkuppe bei jedem Menschen individuell ist.

Zum vollständigen Artikel auf der Website des Bundesministeriums für Forschung und Bildung (BMBF): Ein Fingerabdruck, der unter die Haut geht