Visuelle Technikkommunikation

Du drehst gern Videos, interessierst Dich für Technik und bist online zuhause? Dann komm an die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und studiere ab dem Wintersemester 2018/19 Visuelle Technikkommunikation. Im Studium lernst Du, mit Bildern Geschichten zu erzählen, mit Kameras umzugehen und Videos nachzubearbeiten. Durch die besondere Verbindung mit MINT-Grundlagen hast Du außerdem sehr gute Chancen am Arbeitsmarkt.
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Visuelle Technikkommunikation im Überblick

Abschluss: Bachelor of Science

Standort: Sankt Augustin

Regelstudienzeit: Sieben Semester / 210 ECTS

Voraussetzungen:
Formale Voraussetzungen für die Zulassung sind entweder die Fachhochschulreife, eine allgemeine Hochschulreife, eine entsprechende berufliche Qualifikation oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung. Für den Studiengang ist ein Orts-NC beantragt.

Studienbeginn: Wintersemester / September

Einschreibung: Das Bewerbungsverfahren für das Wintersemester beginnt ab 15.05. und endet am 15.07.

Semesterbeitrag: Regulärer Semesterbeitrag (https://www.h-brs.de/gebuehren)


Das Studium

Egal, ob Fernsehberichte über die Energiewende oder "Making of"-Videos im Internet: Technik-Videos sind überall. Außerdem führen Breitband-Internet und immer günstigere Aufnahmetechnik mit Video-, Foto- oder Smartphonekamera dazu, dass Video-Inhalte immer populärer werden. Um diesem Trend gerecht zu werden, führt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zum Wintersemester 2017/18 den neuen Studiengang Visuelle Technikkommunikation ein, in dem ganz speziell Videojournalisten ausgebildet werden.

Dabei ist das Studium Visuelle Technikkommunikation ein anwendungsorientierter Studiengang, der inklusive eines Praxissemesters sieben Semester dauert. Das Studium stellt auf die Ausbildung von Journalisten und Kommunikationsexperten ab, deren Schwerpunkt in der Produktion von visueller Berichterstattung und der Aufbereitung sowie Kommunikation technischer Themen liegt. Vermittelt werden die journalistischen, medien-, design- und kommunikationswissenschaftlichen Grundlagen sowie die praxisorientierten Kompetenzen für eine Tätigkeit im Journalismus, Publizistik sowie Public Relations oder Marketing.

Im Studium werden die journalistischen Grundlagen vermittelt, die man für jede journalistische Darstellungsform braucht. Der Schwerpunkt des Studiums liegt im Vergleich zum Studium Technikjournalismus nicht auf dem Erstellen von Texten, sondern im Erstellen von Videos. Das Lernen von visuellen Grundlagen, Bildsprache und Schnittfolgen steht dabei genau so im Vordergrund wie das Beherrschen von Kameratechnik. Dabei ist viel Raum für Kreativität, aber es werden auch viele Bewegtbildinhalte mit technischen Themen (wie z.B. im hauseigenen technikjournal) produziert. Das Besondere des Studiengangs ist die Vermittlung von MINT-Basiswissen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Dieses MINT-Qualifikation in Verbindung mit der journalistischen Ausbildung,  die sich am Bedarf des Arbeitsmarktes orientiert, führt zu der sehr gefragten Fähigkeit, "Technik erklären" zu können.

Arbeitsfelder für Absolventen/innen sind Redaktionen aller Mediengattungen, vorrangig mit technischem Bezug und/oder hohem visuellen Anforderungsprofil, wie es in digitalen Medien und medialen Erscheinungsformen zunehmend in den Vordergrund tritt. Neben den klassischen Berufsfeldern in Redaktionen oder Kommunikationsabteilungen eröffnet gerade der digitale Wandel mit immer neuen Distributionsplattformen, visuellen Kommunikationsformen und technischen Endgeräten hier stetig neu entstehende Tätigkeitsfelder (z.B. Gamesbranche, Augmented Reality, Internet-TV).