Department of Computer Science
30 Jahre Fachbereich Informatik
In diesem Jahr feiert der Fachbereich Informatik der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sein 30-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wollen wir am Freitag, den 12. Juni 2026 mit einem zentralen Festakt gebührend feiern.
Agenda
Die genannten Zeiten sind vorläufig und können sich noch ändern.
- 09:00 - 09:45 Uhr, Studierendenwerkstatt: Alumni-Frühstück mit Begrüßung der Alumni
- 10:00 - 10:15 Uhr, HS 7: Begrüßung aller Vortragsgäste & Kurze Einführung
Prof. Dr. Alexandra Kees und Dekan Prof. Dr. Sascha Alda; Thema des Tages: "KI – quo vadis?" - 10:15 - 11:00 Uhr, HS 7: Vortrag 1
Susanne Arnoldy, PwC: Beyond the Hype: Agentische Systeme als nächste Stufe im Hype Cycle neuer Technologien - 11:00 - 11:45 Uhr, HS 7: Vortrag 2
Prof. Dr. Jörn Hees, H-BRS: Informatik im KI-Hype: Was war, ist, wird und bleibt? - 11:45 - 12:30 Uhr, HS 7: Vortrag 3
Patrick Schidler, Microsoft: Der beschleunigte Hype Cycle: Dual-Constraint-Modell und Messgrößen für die GenAI-Adoption in Softwareunternehmen - 13:00 - 15:55 Uhr, HS 1/2: Zentrale Feier mit Podiumsdiskussion
- 15:45 - 17:00 Uhr, vor HS 1/2: Come Together und Laborbesichtigung mit Führungen
- 17:00 - 22:00 Uhr, Innenhof (bei schlechtem Wetter in der Mensa): Sommerfest
Agenda für Schulen
Die genannten Zeiten sind vorläufig und können sich noch ändern.
- 08:30 - 09:00 Uhr: Begrüßung in HS 8
- 09:00-09:45 Uhr: Professorin Marie Bergmann: „Nachhaltige Digitalisierung“ (BWI)
- 09:45-09:50 Uhr: Pause
- 09:50-10:35 Uhr: Professor Michael Rademacher: „Vom großen Ganzen (Informatik) zur kleinen Lücke (SMS-Blaster)“ (BI)
- 10:35-10:40 Uhr: Pause
- 10:40-11:25 Uhr: Professor Stefan Schiffner: „ELIZA und ich - Privatsphäre in KI“ (BCSP)
- 11:25-11:30 Uhr: Pause
- 11:30-11:45 Uhr: Wrap Up
Meilensteine im Fachbereich Informatik
Students & Staff
Ab 1996 leitet Prof. Dr. Barbara Wiesner als erste Dekanin die Geschicke des Fachbereiches. Auf sie folgt 1998 Karl Neunast. 1999 wird Kurt-Ulrich Witt zu seinem Nachfolger gewählt und mehrfach im Amt bestätigt. Sayeed-Klewitz-Hommelsen wird erster Prodekan des wachsenden Fachbereiches. Von 2010 bis 2022 amtiert Wolfgang Heiden als Dekan. Unterstützt wird er von Alexander Asteroth als Prodekan, der in späteren Amtszeiten abgelöst wird von Andreas Priesnitz, Paul Plöger und zuletzt Sascha Alda. Dieser leitet seit 2022 als Dekan den FB INF gemeinsam mit Prodekan Matthias Bertram.
Im Jahr 2026 arbeiten am Fachbereich Informatik:
- 33 Professorinnen und Professoren
- 10 Lehrkräfte für besondere Aufgaben
- 46 Wissenschaftliche Mitarbeitende
- 8 Mitarbeitende in Technik und Verwaltung
Die Zahl der Studierenden am Fachbereich Informatik stieg von anfangs 30 auf rund 2500 Studierende im Wintersemester 25/26. Aber nicht nur mengenmäßig hat sich der Fachbereich gut entwickelt: Die Informatik-Studierenden gaben ihrer Alma Mater immer wieder Bestnoten in den CHE- Rankings.
Lehre
WS 96/97: Einführung des Diplom-Studiengangs Angewandte Informatik
2001: Beginn der Umstellung von Diplom- auf Bachelorstudiengänge, Einführung des ersten Bachelor-Studienganges Computer Science mit 128 Studierenden und des Masterstudienganges in Computer Science mit 16 Studierenden
WS 03/04: Einführung Bachelor-Studiengang Business Information Systems (heute Bachelor Wirtschaftsinformatik) mit 62 Studierenden und des rein englischsprachigen Masterstudiengangs Autonomous Systems mit 11 Studierenden
WS 08/09: Start des Doppelabschlussprogramms Master Informatik mit der University of New Brunswick in Fredericton, Kanada
Sommer 2011: Die ersten dreijährigen Promotionsstipendien werden vergeben. Von den 5 geförderten Nachwuchswissenschaftlern stammen gleich vier Doktorandinnen und Doktoranden aus dem Fachbereich Informatik.
WS 10/11: Start des Doppelabschlussprogramms Bachelor Informatik mit der York University in Toronto, Kanada
WS 17/18: Einführung Master-Studiengang Visual Computing & Games Technology (seit WiSe 25/26 Game Technologies)
WS 21/22: Einführung Bachelor-Studiengang Cyber Security & Privacy mit 180 Studierenden
WS 23/24: Einführung Master-Studiengang Cyber Security & Privacy mit 7 Studierenden
Forschung
Projekte
März 2024: Aufforstung mit Drohnen: Projekt Garrulus startet in finale Projektphase
Ein Forschungsteam arbeitet daran, zerstörte Waldgebiete mit Hilfe von Drohnen wieder aufzuforsten. In der ersten Projektphase konnten die Informatikerinnen und Informatiker zeigen, dass ihr Konzept in der Praxis funktioniert. Bis Ende 2026 soll nun der Prototyp fertiggestellt werden, mit dem die Aufforstung effizienter und kostengünstiger möglich werden soll - von der Vermessung eines Gebiets bis hin zur Aussaat der Bäume.
2023: VR-Brille unter Stress und im Dunkeln: Projektstart multisensorischer Stimuluswechsel
Das Forschungsprojekt untersucht, wie Augmented-Reality-Anwendungen auch unter wechselnden Umweltbedingungen – etwa bei unterschiedlichem Licht oder hoher mentaler Belastung – zuverlässig und benutzerfreundlich funktionieren können. Ziel ist es, das Zusammenspiel von digitalen Einblendungen, Umgebung und menschlicher Wahrnehmung besser zu verstehen und damit die Nutzung zukünftiger AR-Datenbrillen im Alltag zu verbessern.
Januar 2022: Forschungsprojekt soll Klinikpersonal für IT-Sicherheit sensibilisieren
Wenn in Krankenhäusern die Computersysteme ausfallen, kann das dramatische Folgen haben. In der Vergangenheit sind Kliniken auch immer wieder ins Visier von Hackern geraten – mit teils dramatischen Folgen. Hier setzt das neue Forschungsprojekt MedISA (Medical Centre Employee Centered Information Security Awareness) der Hochschule an.
November 2022: Forscher der Hochschule für ihre Arbeit zu mehr Sicherheit im Internet ausgezeichnet
Der Stifterverband zeichnet Professor Luigi Lo Iacono und Stephan Wiefling mit dem Open Data Impact Award 2022 aus. Die beiden Wissenschaftler haben einen Datensatz zur freien Verfügung gestellt, mit dessen Hilfe sich die Sicherheit von Internetkonten verbessern lässt. Software-Entwickler erhalten damit Zugang zu Daten, über die bisher nur wenige sehr große Internetkonzerne verfügen.
2021: Projektstart Big Bang to Big Data (B3D)
als interdisziplinärer Forschungs-, Technologie- und Ausbildungsverbund, der Radioastronomie mit Datenwissenschaft verbindet, um die enormen Datenmengen moderner Radioteleskope mithilfe von Big-Data-Methoden, Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen auszuwerten.
Das IVC bringt seine Expertise in der interaktiven und visuellen Analyse großer Datensätze, Visual Computing, künstlichen Realität sowie KI ein und entwickelt Methoden zur Visualisierung und Auswertung der astronomischen Daten.
März 2021: EU-Projekt SESAME: Forschung an Multi-Roboter-Systemen
SESAME (Safe and Secure Multi-Robot-Systems) heißt ein neues Projekt am Fachbereich Informatik, das fünf Anwendungsgebiete berücksichtigt: Gesundheitswesen, agile Fertigung, die Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Inspektion und Wartung. Der Fokus liegt dabei auf Multi-Roboter-Systemen, die aus miteinander verbundenen Roboterteams, die gemeinsam Aufgaben ausführen können, bestehen.
Juli 2019: Parabelflüge im Projekt SMUG
Wissenschaftler des Instituts für Visual Computing (IVC) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) führen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) Experimentserien zur Selbstwahrnehmung in Schwerelosigkeit durch.
Juni 2017: Land der Ideen: Hochschule ist "Ausgezeichneter Ort"
Mit dem Projekt EPICSAFE zählt die Hochschule zu den diesjährigen Gewinnern des Innovationswettbewerbs des Bundesforschungsministeriums. EPICSAVE ist ein sogenanntes Serious Game, mit dem angehende Notfallsanitäter seltener auftretende, aber lebensbedrohliche Fälle in der virtuellen Realität trainieren können.
März 2016: Kollege Roboter arbeitet mit Kollege Mensch Hand in Hand
Bund und Industrie geben zusammen rund eine halben Million Euro für „beyondSPAI“. Professor Norbert Jung forscht hier zur Absicherung kritischer Bereiche bei der Interaktion von Mensch und Roboter und setzt auf die intelligente Verknüpfung unterschiedlicher Sensortechnologien.
2013: Projekt STELLA: Effiziente Mobilität mit dem Velomobil
Mit den aerodynamischen Liegerädern gewinnen Professor Alexander Asteroth und sein Team von Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen Messdaten für die Simulation von energieeffizienten Autos, LKW oder Bussen.
2007–2013: Radfahrsimulator FIVIS
Professor Rainer Herpers und sein Team entwickeln einen immersiven Fahrradfahrsimulator für Verkehrserziehung und Forschung. Partner sind die DGUV, University of New Brunswick und Industriepartner.
2001: Der Immersion Square
16 Quadratmeter Projektionsfläche mit dreidimensionalen Effekten bieten eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten und sind ein Highlight auf der Infocom Europe in Köln.
Institute, Labore, wissenschaftliche Einrichtungen
Labore und weitere wissenschaftliche Einrichtungen
Februar 2024: H-BRS setzt auf Digitale Zwillinge: Neues Labor gegründet
Mit Hilfe von Digitalen Zwillingen lässt sich das Design von Produkten und Prozessen optimieren, die Zahl der Anwendungen ist groß und wächst beständig weiter. Die Hochschule hat zusammen mit zwei Partnern ein Labor für Digitale Zwillinge gegründet. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sollen vor allem kleinen und mittleren Unternehmen zugutekommen.
Februar 2022: FB INF eröffnet Studio für Computerspiele
Der Fachbereich eröffnet das „Game Studio“, ausgestattet mit modernster Technik, die begehrtesten aktuellen Spiele zum Testen inbegriffen. Studierenden können hier eigene Spiele entwickeln, mit eigenem Sound untermalen und testen.
November 2021: H-BRS und BSI eröffnen Biometrie Evaluationszentrum
Um biometrische Systeme zu verbessern und sicherer zu machen, haben das Institut für Sicherheitsforschung (ISF) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in den vergangenen drei Jahren gemeinsam das Biometrie Evaluationszentrum (BEZ) aufgebaut.
Juni 2019: Showroom Visualisierung eröffnet
Mit Mitteln der Initiative Innovative Hochschule hat das Institut für Visual Computing einen Showroom Visualisierung aufgebaut. Er dient der Information und Beratung von Unternehmen sowie dem Austausch untereinander. Bei Workshops und anderen Mitmachformaten können sich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger beteiligen.
Mai 2017: Lernlabor Cybersicherheit eröffnet
Unter dem Dach der Fraunhofer Academy eröffnen Hochschule und Fraunhofer Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) das Lernlabor Cybersicherheit mit dem Fokus auf Hochsicherheit und Emergency Response. Angeboten wird Qualifizierung auf den Feldern Erkennung, Analyse und Reaktion auf Cyberangriffe.
Sommer 2004: Gründung Plattform für Wissenschaftliches Rechnen
Getragen von Professorinnen und Professoren aus mehreren Fachbereichen beschafft und betreibt die Plattform für Wissenschaftliches Rechnen leistungsfähige Rechner mit dem Ziel, diese für ressourcenintensive Anwendungen aus dem Bereich des High Performance Computing (HPC) und der Künstlichen Intelligenz hochschulweit bereitzustellen.
Institute
April 2024: H-BRS gründet mit weiteren Hochschulen „Zentrum für Assistive Technologien Rhein-Ruhr“
Um digitale kognitive Assistenzsysteme individuell und vorausschauend an die Bedürfnisse von Menschen anzupassen, wird das „Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr“ gegründet, in dem die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit den Hochschulen Rhein-Waal und Niederrhein sowie der Universität Duisburg-Essen zusammenarbeitet. Das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft fördert das Projekt in den nächsten drei Jahren mit 2,7 Millionen Euro.
März 2023: Hochschule gründet Institut für Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme
Das A2S-Institut ist am Fachbereich Informatik angesiedelt und führt die Expertise der Hochschule auf den Gebieten Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme zusammen. Das Institut beschäftigt sich mit Anwendungsgebieten wie Logistik, Gesundheitswesen und agiler Fertigung.
Juni 2021: Institut für Cyber Security & Privacy nimmt Arbeit auf
Das Institut bündelt Forschung, Lehre und Transfer am Fachbereich Informatik der Hochschule zu Themen der Sicherheit und Privatheit in der digitalen Welt und hat ein ambitioniertes Programm: Es will nicht weniger als die nationale und internationale Forschung für IT-Sicherheit und digitale Privatheit nachhaltig mitgestalten sowie Bachelor- und Masterstudierenden eine herausragende fachspezifische Ausbildung zuteil werden lassen.
Februar 2016: Das Institut TREE wird gegründet
In ihrem neuen Institut für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz (TREE) bündelt die Hochschule Themen der technischen Nachhaltigkeit. Das TREE als zentrale wissenschaftliche Einrichtung arbeitet fachbereichsübergreifend und interdisziplinär.
September 2012: Eröffnung des Instituts für Visual Computing
Das Institut für Visual Computing (IVC) geht aus dem gleichnamigen Hochschulforschungsschwerpunkt hervor. Das Institut beschäftigt sich mit der interaktiven visuellen Verarbeitung von Informationen für viele Anwendungen, beispielsweise interaktiven (Lern-)Umgebungen, in der Bildsynthese und in der Augmented Reality.
Januar 2012: Eröffnung des Instituts für Sicherheitsforschung (ISF)
Auch das ISF geht aus einem ehemaligen Forschungschwerpunkt hervor. Ziel ist die Durchführung von interdisziplinären Forschungsprojekten zum Thema Sicherheit in ihren Aspekten Safety und Security.
Oktober 2010: Forschungsschwerpunkte
In einer Sondersitzung benennt das Präsidium die Themen Sicherheitsforschung und Visual Computing als Hochschulforschungsschwerpunkte. Die Hochschule möchte damit ihr Forschungsprofil stärken und setzt dafür Mittel in Höhe von knapp vier Millionen Euro über die kommenden fünf Jahre ein.
Herbst 2002: Gründung B-IT
Gründung des "Bonn-Aachen International Center for Information Technology" (B-IT) mit der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Veranstaltungen, Wettbewerbe und Auszeichnungen
August 2025: 20 Jahre FrOSCon - lebendiger Treffpunkt der Open-Source-Community
Die 20. FrOSCon am Campus in Sankt Augustin stellte erneut einen Besucherrekord auf: über 2.000 Besucherinnen und Besucher kamen, um die älteste regelmäßig stattfindende Konferenz an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mitzuerleben. Über 110 Vortragende, 16 Partnerunternehmen, 40 Open-Source-Projekte und zahlreiche Workshops sorgten für Input und Austausch.
Dezember 2024: Das Institut für Visual Computing richtet das Interdisziplinäre Lamarr & B3D Meet-Up an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg aus. Unter dem Titel „CS & Physics Meet-Up 2.0 by Lamarr & B3D“ stand der Austausch zwischen Künstlicher Intelligenz, Maschinellem Lernen, Physik und Astronomie im Mittelpunkt. Das Format brachte Forschende des Lamarr-Instituts und des Clusters Big Bang to Big Data zusammen und bot Raum für fachlichen Austausch, Diskussionen und neue Anknüpfungspunkte.
April 2024: Robotik-Team siegt bei den RoboCup German Open in Kassel
Das Robotik-Team der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat bei dem internationalen Roboter-Wettbewerb German Open in Kassel in der @work-Liga der Arbeitsroboter den ersten Platz geholt. Mit ihrem an der Hochschule weiterentwickelten mobilen Roboter setzten sich die Studierenden gegen starke Konkurrenz durch.
Juli 2023: Robotikteam der Hochschule ist RoboCup-Weltmeister
Das b-it-bots-Team gewinnt den Weltmeistertitel beim RoboCup 2023 im französischen Bordeaux in der @work-Liga. Es ist der dritte Weltmeistertitel für die b-it-bots, das sich bereits 2019 und 2009 zum Weltmeister gekürt hatte.
September 2021: Ausrichtung der ICAT-EGVE Konferenz
Zusammenschluss der 31th International Conference on Artificial Reality and Telexistence (ICAT) und des 26th Eurographics Symposium on Virtual Environments (EGVE 2021) sowie parallel des VR/AR-Workshops der Fachgruppe Virtuelle Realität und Augmented Reality (VR/AR) der Gesellschaft für Informatik
Juli 2021: Vizeweltmeistertitel für b-it-bots bei RoboCup-WM
Die beiden b-it-bots-Teams der Hochschule erreichen bei der RoboCup-Weltmeisterschaft sehr gute Platzierungen. In zwei Disziplinen sind die Studierenden aus Sankt Augustin mit ihren Robotern gegen Teams aus der ganzen Welt angetreten. In der @work-Liga sicherte sich das noch junge H-BRS-Team den Vizeweltmeistertitel, in der @home-Liga erkämpften sich die Studierenden gegen starke Konkurrenz den fünften Platz.
August 2020: Premiere für den Fachbereich Informatik auf der Gamescom
Seit 2020 war der Fachbereich zunächst allein, dann federführend für die Hochschule, mit einem eigenen Stand auf der Gamescom in Köln. Mit Projekten aus Virtual Reality, Game Development, Lernspielen und Robotik zeigt der Fachbereich den über 300.000 Besuchern aus aller Welt, wie eng Forschung, Lehre und gesellschaftliche Relevanz von Games miteinander verbunden sind.
August 2020: Einmal zum Mond und zurück – Erfolg beim Hack-A-Sat
Ein Foto vom Mond bescherte dem Team FluxRepeatRocket aus den besten Hackern der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der Uni Bochum und einem Experten aus Stuttgart ein Preisgeld in Höhe von 20.000 US-Dollar. Das Team erreichte im Finale des Hack-A-Sat der US-Luftwaffe den 3. Platz und ließ damit fünf andere Hackerteams hinter sich.
Juli 2019: b-it-bots holen Weltmeistertitel
Als hätten sie im Mai Anlauf genommen: Nach der Deutschen Meisterschaft holen die b-it-bots in Sidney nun auch den Weltmeistertitel in der @work-Liga. In dieser Liga des RoboCup sind vor allem logistische Aufgaben zu bewältigen, in dem Roboter Arbeiten in Lagerhallen und Produktionsstätten selbstständig erledigen müssen.
Mai 2019: b-it-bots Deutscher Meister
In der @work-Liga der RoboCup German Open gewinnt das Team der Hochschule mit großem Vorsprung und trägt den Meistertitel nach Sankt Augustin. Auch die Serviceroboter in der @home-Liga sind gut programmiert: Sie erreichen in der Gesamtwertung mit Roboterdame "Lucy" den vierten Platz.
Mai 2019: b-it-bots Deutscher Meister
In der @work-Liga der RoboCup German Open gewinnt das Team der Hochschule mit großem Vorsprung und trägt den Meistertitel nach Sankt Augustin. Auch die Serviceroboter in der @home-Liga sind gut programmiert: Sie erreichen in der Gesamtwertung mit Roboterdame "Lucy" den vierten Platz.
Januar 2016: Informatikstudenten für Cebit-Award nominiert
Sebastian Stenzel und Tobias Hagemann gehören zu den drei Gewinnern des Cebit Innovation-Award 2016. Bei ihrer Entwicklung „Cryptomator“ handelt es sich um eine Open-Source-Entwicklung zur Verschlüsselung und Speicherung von Daten in einer beliebigen Cloud oder bei Bedarf auf einer Speicherkarte. Aus dem Projekt entsteht später der Start-Up Skymatic GmbH, die die Idee erfolgreich vermarktet.
September 2015:
D A CH Security Konferenz an der H-BRS (Leitung: Prof. Dr. Kerstin Lemke-Rust, Prof. Dr. Markus Ullmann)
September 2015: 12. VR/AR-Workshop der Gesellschaft für Informatik an der H-BRS (Leitung: Prof. André Hinkenjann)
Juni 2013: Erster SQL Saturday Rheinland an der H-BRS
Prof. Harm Knolle richtet gemeinsam mit PASS Deutschland e. V. die Veranstaltung aus und organisierte ein vielseitiges Programm für Fachleute rund um die unterschiedlichen Datenplattformen von Microsoft und anderen Herstellern.
2013 Gründung der YAWL Usergroup von Andreas Hense als internationaler Fachcommunity des Open-Source-Workflowsystems YAWL
Sommer 2009: b-it-bots werden Weltmeister
Roboter Johnny verwies die starke Konkurrenz in der RoboCup@Home-Liga auf die Plätze. Er war in der Lage, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden, ein Getränk aus dem Esszimmer zu holen und es einem Gast zu reichen. Dabei erkannte Johnny den Gemütszustand seines Gegenübers und reagierte entsprechend.
Oktober 2006: Tag der offenen Tür im Fachbereich Informatik zum Jubiläum
Das Angebot beim Tag der offenen Tür bietet alle Interessierten ein fast atemberaubend spannendes Programm: ein Motion Tracker zur Überwachung, Webportale zur Unterstützung von Rennen am Nürburgring, technische Simulationsspiele, ein System zur sprachübergreifenden Suche, das auch Japanisch beherrscht, oder fußballspielende Roboter und vieles mehr.
Juni 2006: Erste Free and Open Software Konferenz FrOSCon
Die erste FrOSCon (Free and Open Source Software Conference) fand an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Sankt Augustin statt. Sie wurde vom FrOSCon e.V. in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Informatik der Hochschule ins Leben gerufen, um freie Software zu fördern und eine Plattform für Entwickler und Anwender zu bieten. Die Konferenz hat sich seitdem fest an diesem Standort etabliert.
Mai 2006: Erste internationale Konferenz an der H-BRS: "20th European Conference on Modelling and Simulation", Leitung: Prof. Dr. Ing. Wolfgang Borutzky
Partnerschaften
Partnerhochschulen (Auswahl)
Januar 2026: Mit dem Projekt „ToFI 2.0 – Together for Innovation“ vertieft die H-BRS in den nächsten drei Jahren die strategischen Partnerschaften mit ihren Partneruniversitäten in New Brunswick (Kanada), Cape Coast (Ghana) und Amman (Jordanien) und ergänzt die Zusammenarbeit um die Transferkomponente. Der DAAD fördert das Projekt ab Januar 2026 mit insgesamt rund 450.000 Euro.
2023/24: Beginn der Partnerschaft mit der Chernihiv Polytechnic National University CPNU (Ukraine) mit Online-Mobilitätsprogramm für Studierende und wechselseitigen Lehrveranstaltungen
2023: Beginn der Kooperation des Institute of Visual Computing (IVC) mit dem Nara Institute of Science and Technology (NAIST) in Japan
2024: Strategische Partnerschaft mit der German Jordanian University in Amman (Jordanien)
2022: Offizielle Partnerschaft mit der Vietnamese German University, mit der der Fachbereich seit 2008 zusammen arbeitet
2020: Aus der vorherigen Zusammenarbeit in EU Projekten entsteht die Partnerschaft mit der Mälardalen University (Schweden)
2016: Aus der Zusammenarbeit mit Prof. Gerhard Kretzschmar entsteht eine offizielle Partnerschaft mit der Sapienza University Rom (Italien)
2014: Das Institute of Visual Computing (IVC) beginnt eine Kooperation mit der Simon Fraser University in Vancouver (Kanada)
2011: Alexander Bochem ist erster Doppelabschluss-Absolvent . Er erhält den Master of Autonomous Systems der H-BRS und den Master of Computer Science der kanadischen Partneruniversität UNB.
2005: Partnerschaft mit der York University in Kanada
2005: Beginn der Partnerschaft mit der University of New Brunswick in Fredericton (Kanada) mit Summer Schools, später Double Degrees und Adjunct Professorships
Mehr Informationen zu den Partnerhochschulen des Fachbereichs Informatik
Partner in Wirtschaft und Behörden
2024: Vertiefung der Kooperation mit Fraunhofer IAIS
Wissenschaftler*innen des in Sankt Augustin ansässigen Fraunhofer IAIS und des Fachbereichs Informatik der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) kooperieren bei der strategischen Weiterentwicklung Künstlicher Intelligenz (KI). Unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Houben wird der Fokus einer neuen Forschungsgruppe auf sogenannten multimodalen Foundation-Modellen liegen.
April 2024: Digitalisierungsministerin Scharrenbach besucht die Hochschule
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW, macht sich ein Bild von aktuellen Forschungsprojekten an der Hochschule. Im Mittelpunkt steht das Thema Digitalisierung: So informiert sich Scharrenbach über Forschungen im Bereich Cyber Security und Verbraucherinformatik.
August 2022: Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger lobt „ambitionierte Forschungsprojekte“
Im Mittelpunkt des Besuchs stehen die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung – so besichtigt die Ministerin bei einem Rundgang unter anderem den Showroom des Instituts für Visual Computing, das Wasserstoff- und das Leistungselektroniklabor.
Oktober 2018: Die H-BRS ist Gründungsmitglied und zentrale wissenschaftliche Partnerin des Cyber Security Cluster Bonn e.V.
2016: Gründung des Digital Hub Bonn auf Initiative des NRW-Wirtschaftsministeriums. Die H-BRS ist eine der vier Initiatorinnen und Gründungsmitglied. Der Fachbereich Informatik bringt sich mit Thorsten Bonne als Professor und Friedrich Fuß als Lehrbeauftragtem ein und ist stolz auf zahlreiche Start-Ups aus den eigenen Reihen.
2008/09: Ausbau der Sicherheitsforschung mit Fraunhofer FKIE
Oktober 2001: Kooperation mit dem BSI
Am 29. Oktober 2001 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen beiden Einrichtungen unterzeichnet. Ziel war die gemeinsame Zusammenarbeit im Bereich IT-Sicherheit.
Publikationen
Das Buch 3D User Interfaces: Theory and Practice (2017) von Joseph J. LaViola Jr., Ernst Kruijff, Ryan P. McMahan, Doug A. Bowman und Ivan Poupyrev gilt als das Standardwerk im Bereich der 3D-Benutzerschnittstellen. Es bietet eine umfassende Einführung in die theoretischen Grundlagen, Interaktionstechniken und praktischen Anwendungen von 3D User Interfaces in Virtual und Augmented Reality. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Tiefe und seines systematischen Aufbaus wird das Buch weltweit in Forschung und Lehre als zentrale Referenz für das Fachgebiet verwendet.
Impressionen aus 30 Jahren Fachbereich Informatik
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