Centre for Entrepreneurship, Innovation and SME Management (CENTIM)
Zukunft gestalten statt nur gründen: AWAKE-Programm startet in die dritte Runde
Der Zeitpunkt für ein Programm wie AWAKE könnte kaum dringlicher sein. Laut dem aktuellen Female Founders Monitor 2025 ist der Anteil von Frauen unter Start-up-Gründenden in Deutschland erstmals seit Jahren rückläufig und liegt derzeit bei nur noch 18,8 %. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) setzt hier mit der Start-up-Manufaktur ein klares Zeichen für mehr weibliche Teilhabe in der Innovationslandschaft.
Vielfalt als Treibstoff für Innovation
Gefördert durch das Programm EXIST-Women des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), bietet AWAKE den Teilnehmerinnen nicht nur finanzielle Unterstützung durch Stipendien und Sachmittel, sondern vor allem ein engmaschiges Begleitprogramm.
Die neue Kohorte spiegelt die gesamte Breite der Hochschule wider: Von Studentinnen über Promovierte bis hin zu Alumni im Alter von 22 bis über 50 Jahren ist alles vertreten. Ebenso vielfältig sind die Ansätze: Das Spektrum reicht von nachhaltiger, kultureller Mode über digitale Mündigkeit bis hin zu komplexen Lösungen für Cyber-Sicherheit. Während einige bereits mit konkreten Vorhaben starten, nutzen andere die kommenden sechs Monate, um aus dem Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung eine tragfähige Geschäftsidee zu entwickeln.
„Es geht uns bei AWAKE nicht nur darum, dass am Ende ein fertiger Businessplan auf dem Tisch liegt“, erklärt Projektmanagerin Karoline Noth. „Unser Ziel ist es, die Frauen in ihrer Persönlichkeit und ihren Stärken so zu festigen, dass sie mit einem ‚Entrepreneurial Mindset‘ Verantwortung übernehmen, egal, ob sie direkt gründen oder ihre Ideen in bestehende Strukturen tragen. Wir schaffen hier einen Safe Space für mutige Entscheidungen.“
Lernen von den „Ehemaligen“
Wie wertvoll dieser geschützte Raum ist, bestätigte auch Sylwia Birska. Als Alumna der AWAKE-Kohorte 2024 berichtete sie beim Kick-off offen von ihren Erfahrungen und dem Weg nach dem Programm. Ihr wichtigster Rat an die neuen Teilnehmerinnen: „Nutzt das Netzwerk, unterstützt euch gegenseitig und seid füreinander da!“
Sechs Monate voller Fokus
Auf die zwölf Teilnehmerinnen wartet nun ein volles Programm. In monatlichen Workshops mit Workshopleiterin Kerstin Schickendanz, Online-Exkursen und einem engen Austausch mit der EXIST-Women-Kohorte der Uni Bonn werden die Frauen in den nächsten Monaten eng zusammenwachsen.
Der Nachmittag endete so, wie die nächsten Monate weitergehen sollen: bei intensivem Austausch und erstem Networking über die Fachbereiche hinweg. Schon nächste Woche wird es ernst – dann startet der erste inhaltliche Workshop zur Ideenentwicklung.
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Karoline Noth
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