NRW-Stipendiatin für das Labor von Prof. Dr. Tobiasch

Montag, 5. November 2018
Im Zuge des Nahost-Förderprogrammes des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Forschungsgruppe von Frau Professorin Edda Tobiasch in diesem Jahr erneut eine Stipendiatin aus Jordanien aufgenommen.
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
NRW-Stipendiatin Sarah Hani Shoushrah mit Christian Tonk. Foto: Patrick Ottensmeyer (2018)

von Christian Tonk

Die Stipendiatin Sarah Hani Shoushrah hat sich gegen elf andere Bewerber für eine Förderung durchgesetzt. Ihr bietet sich hierbei die Möglichkeit ein Projekt im Bereich der regenerativen Medizin zu bearbeiten. Da die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erst im Jahr 1995 gegründet wurde besitzt sie modern ausgestattet Labore, in denen die Stipendiatin ihre Fähigkeiten mit neuesten Techniken verbessern kann.

Sarah studiert in dem Masterstudiengang für medizinische Laborwissenschaften, diagnostische Molekularbiologie & Humangenetik an der Jordan University of Science and Technology in Irbid. Sie arbeitet dort aktuell an ihrer Masterarbeit, die sie für den Aufenthalt in Deutschland unterbrochen hat. An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wird sie Christian Tonk bei der Testung eines potentiellen Medikamentes gegen Osteoporose unterstützen, indem sie den Effekt von Inhibitoren gegen die Cysteinprotease Cathepsin K während der Differenzierung von mesenchymalen Stammzellen in Richtung Osteoblasten untersucht.

Von der Möglichkeit in Deutschland leben und lernen zu können hat Sarah bereits von den beiden Stipendiatinnen aus dem letzten Jahr erfahren. „Shefa und Sherin haben sehr von Deutschland und der Art zu arbeiten geschwärmt und daher wollte ich unbedingt auch diese Erfahrung machen.“, sagt Sarah. „Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, die ich durch das Stipendienprogramm und Frau Professorin Tobiasch erhalten habe. Ich werde versuchen viele neue Techniken zu erlernen und viele neue Dinge im Labor, aber auch in Deutschland und Europa generell zu entdecken!“