EMT-Studierende im Praxissemester an der UC Davis

Freitag, 5. April 2019
Dank des Anfang 2018 unterzeichneten Kooperationsabkommens konnten im WS18/19 erstmals Studierende des Fachbereichs EMT ihr Praxissemester in Kalifornien in wissenschaftlichen Arbeitsgruppen der UC Davis absolvieren. Da konnte Prof. Dirk Reith, der den Austausch betreut, es sich natürlich nicht nehmen lassen, Atmosphäre und Arbeitsbedingungen persönlich unter die Lupe zu nehmen.
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Vier Studierende des Fachbereichs EMT verbringen seit Oktober 2018 ihr Praxissemester an der UC Davis

Der Campus Davis der University of California und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg vertiefen ihre Zusammenarbeit: Auf Basis des Anfang 2018 unterzeichneten Kooperationsabkommens war der Besuch Reiths ein weiterer Schritt, sogenannte Working Agreements aufzubauen und auszugestalten.

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Prof.in Barbara Linke , Studierende Maja Beltz und Sebastian Quaisser, Prof. Dirk Reith im Laboratory for Manufacturing and Sustainable Technologies Research (MASTeR)

Die zunächst auf das Department of Chemical Engineering fokussierte Zusammenarbeit konnte im Rahmen einer Gastprofessur Reiths im Herbst 2017 auch auf das Department of Mechanical and Aerospace Engineering ausgeweitet werden. So gelang es, die in Aachen habilitierte Kollegin Prof. Barbara Linke dieses Departments dafür zu gewinnen, die beiden Maschinenbau-Studierenden Maja Beltz und Sebastian Quaisser in ihr „Laboratory for Manufacturing and Sustainable Technologies Research (MASTeR)“ aufzunehmen. Hier geht es vor allem um das Verständnis von mechanischen Bearbeitungsprozessen, hauptsächlich Schleifen, hinsichtlich Energie- und Ausschusseffizienz.

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Prof. Adam Moule, Studierende Jakob Lorek und Andreas Soika, Prof. Dirk Reith im Organic

In der Arbeitsgruppe von Prof. Adam Moule durften sich die Studierenden Jakob Lorek und Andreas Soika vor allem damit beschäftigen, einen „Blade Coater“ eigenständig aufzubauen. Mit diesem Gerät soll es möglich sein, kleine Glasscheiben besonders gleichmäßig und dünn mit Polymeren zu beschichten, die dann in späteren Arbeitsschritte sehr genau weiter untersucht werden können.

In verschiedenen Gesprächen mit den amerikanischen Kollegen und den Studierenden ging es Dirk Reith vor allem darum, den organisatorischen wie inhaltlichen Ablauf auf Verbesserungspotential hin zu prüfen. Als Highlight konnte dabei festgestellt werden, dass aller Voraussicht nach in beiden Arbeitsgruppen sogar wissenschaftliche Veröffentlichungen aufgrund der Mitarbeit entstehen werden. Daher kehrt Reith vollauf zufrieden von seinem einwöchigen Besuch in Kalifornien zurück.

Erfahrungsbericht der Studierenden im "doppelpunkt: online"