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Präsidium

Das Tandem Julius Kühn-Institut und H-BRS

Markus Witzler

Dr. Markus Witzler erforscht neue Methoden zur Detektion von Pflanzenschaderregern

Im Tandemprogramm verbindet Markus Witzler seine Forschungsarbeit an der H-BRS mit seiner Tätigkeit am Julius Kühn-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie flüchtige organische Verbindungen genutzt werden können, um Pflanzenschaderreger zu erkennen.

Vier Fragen an Dr. Markus Witzler

Woran arbeiten Sie im Rahmen Ihres Tandems?

Mein thematischer Schwerpunkt liegt auf der Analytik flüchtiger organischer Verbindungen, sogenannter Volatile Organic Compounds (VOC), zur Detektion von Pflanzenschaderregern. Dabei untersuche ich insbesondere die von Insekten, Bakterien und Pilzen freigesetzten flüchtigen Verbindungen. Ziel ist es, die Detektion dieser VOC als Screeningmethode zu etablieren und zugleich statistische Verfahren sowie Machine Learning für die Klassifizierung der Proben weiterzuentwickeln.

Wie sieht Ihre Arbeit an der H-BRS konkret aus?

Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist das Design, die Durchführung und die Betreuung der Experimente. Darüber hinaus betreue ich Studierende und Promovierende fachlich und bringe mich in den Austausch innerhalb des entsprechenden Expertennetzwerks ein.

Wie arbeiten Sie mit dem Julius Kühn-Institut zusammen?

Mein Praxispartner ist das Julius Kühn-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen. Das Institut übernimmt behördliche Aufgaben und forscht zu Fragestellungen in Landwirtschaft und Gartenbau. Meine Zusammenarbeit findet mit den Standorten Braunschweig und Kleinmachnow statt, wobei ich überwiegend remote aus Rheinbach arbeite.

Die Tätigkeiten an beiden Tandemstellen sind eng miteinander verzahnt. Während an der H-BRS die analytischen Möglichkeiten und Methoden zur Verfügung stehen, bringt das Julius Kühn-Institut die fachliche Expertise zu Insekten, Bakterien und Pilzen sowie das entsprechende Probenmaterial ein. Dadurch entsteht ein kontinuierlicher fachlicher Austausch zwischen beiden Institutionen.

Was macht das Tandemmodell für Sie besonders?

Das Tandem bietet mir gleichzeitig Praxiserfahrung, viele neue Kontakte und ein spannendes Forschungsthema. Damit bietet es mir eine besondere Möglichkeit, mein wissenschaftliches Profil weiter zu schärfen.

Contact

markus-witzler-fb-anna.jpg (DE)

Markus Witzler

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Tandem PostDoc (PeP@H-BRS) im ISF

Standort

Rheinbach

Raum

G129

Adresse

von-Liebig-Str. 20

53359, Rheinbach