Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Kommunikation

Rund 3.500 Besuchende: H-BRS begeistert auf der gamescom 2026

Gamescom 2026 Skyline TV

Freitag, 18. September 2026

Ein Roboterarm, der Geschicklichkeit beim „heißen Draht“ fordert, Künstliche Intelligenz, die aus Fotos Fantasy-Charaktere entstehen lässt, und Spiele, die Lernen neu denken: Auf der gamescom 2026 konnten Besucherinnen und Besucher am Stand der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Technik nicht nur anschauen, sondern selbst ausprobieren. Rund 3.500 Menschen nutzten die Gelegenheit, die Projekte der H-BRS kennenzulernen – darunter auch einige bekannte Streamer. Einer von ihnen steuerte den Roboterarm sogar live im Stream vor 4000 Follower:innen durch den „heißen Draht“.
Gamescom 2026 AI Character Creator
Eine Besucherin präsentiert das Ergebnis des AI Character Generators. Foto: Jonathan Schmitt

Von KI-Charakteren bis zur industriellen Robotik

Vom 26. bis 30. August präsentierten Studierende und Mitarbeitende der H-BRS aktuelle Projekte aus den Bereichen Visual Computing, Games Technology und autonome Systeme. Beim AI Character Generator konnten Besucherinnen und Besucher erleben, wie Künstliche Intelligenz ein Foto kreativ interpretiert und daraus einen eigenen Charakter für ein Fantasy-Szenario entwickelt.

Ruhige Hände waren beim „heißen Draht“ gefragt, wo Besucherinnen und Besucher einen Roboterarm durch den Parcours bis ins Ziel führen mussten – ohne ihn zu berühren. Die spielerische Challenge macht industrielle Robotik unmittelbar erlebbar und zeigt zugleich, wie aus einer technischen Idee eine funktionierende Anwendung entsteht.

Gamescom  2026 Beratungssituation
Eine Studentin erklärt Besuchenden das Prinzip von "Bauernschach trifft KI". Foto: Jonathan Schmitt

Wie sich Künstliche Intelligenz spielerisch vermitteln lässt, zeigte das Projekt „Bauernschach trifft KI“. Dabei verbindet das klassische Strategiespiel Schach mit Elementen Künstlicher Intelligenz. Beim studentischen GameDev-Projekt Honu, welches mittlerweile auf dem Spiele-Markt frei verkäuflich ist, erhielten Interessierte Einblicke in die Entwicklung eines Videospiels – von der ersten Idee über die Konzeption bis zur technischen Umsetzung. „MyJong – Lernen spielerisch neu gedacht“ zeigte schließlich, wie sich spielerische Elemente für Bildungszwecke einsetzen lassen.

Damit wurde am Stand deutlich, wie eng an der H-BRS Forschung, Lehre und praktische Anwendung miteinander verbunden sind. Die Projekte stammen unter anderem aus den Fachbereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften und Kommunikation, Wirtschaftswissenschaften sowie dem Institut für Verbraucherinformatik und dem Institut für Visual Computing.

Gamescom Team 2026
Das diesjährige Team der H-BRS am Messestand auf der Gamescom. Foto: Daniela Greulich

Einblicke in die Zukunft der Games- und Technologiewelt

Die gamescom ist die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele und bringt jährlich hunderttausende Fans, Fachleute und Unternehmen in Köln zusammen. 2026 kamen rund 368.000 Besucherinnen und Besucher, außerdem stellten 1.743 Aussteller ihre Produkte und Projekte vor – so viele wie noch nie. Das diesjährige Leitthema lautete „Games machen Lust auf Zukunft“; und auch aus diesem Grund bietet die gamescom eine besondere Gelegenheit für die H-BRS, aktuelle Forschungsprojekte einem großen und technikaffinen Publikum zugänglich zu machen. Gleichzeitig entstehen direkt vor Ort Gespräche mit Studieninteressierten, Branchenvertreterinnen und -vertretern sowie der Gaming-Community. Die rund 3.500 Besucherinnen und Besucher am H-BRS-Stand zeigen: Technik zum Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen kommt an.