Stabsstelle Kommunikation und Marketing
H-BRS heißt ihre neuen Studierenden willkommen
Präsidentin Marion Halfmann begrüßte die neuen Studierenden zum Start in ihr Studium. „Schön, dass Sie da sind“, sagte sie. „Wir tun alles dafür, dass Sie hier eine gute Zeit haben und am Ende mit einem Abschluss unsere Hochschule verlassen.“ Die H-BRS sei eine Hochschule der Region, mit guter Ausstattung und gesellschaftlich relevanten Themen in Lehre und Forschung. „Wir möchten Sie fit machen für den Arbeitsmarkt, aber vor allem für Ihre Zukunft“, so die Präsidentin.
Halfmann: Das Studium ist Ihre Zeit
Zugleich betonte sie: „Das Studium ist Ihre Zeit.“ Den neuen Studierenden gab sie hierfür drei Tipps mit auf den Weg: in Vorlesungen zu gehen und Lerngruppen zu bilden, sich in Selbstverwaltung und studentische Gremien einzubringen, und vor allem schnell Kontakte zu den Kommilitoninnen und Kommilitonen zu knüpfen. „Aber jetzt wünsche ich Ihnen erstmal einen guten Start bei uns. Genießen Sie Ihren ersten Tag, freuen Sie sich auf Ihre Studienzeit und dann und dann sehen wir uns spätestens in ein paar Jahren wieder: bei Ihrer Absolventenfeier“, sagte Halfmann.
Auch der Vizepräsident Studium und Lehre, Professor Peter Muck, hieß die neuen Studierenden herzlich willkommen und wünschte ihnen einen erfolgreichen Studienstart – zum einen persönlich, aber auch als KI-Avatar Peter Muck. Im Zwiegespräch mit einer KI-Avatarin machte der Vizepräsidenten-Avatar deutlich, dass Studieren mehr ist als Lernen. Es bedeute Entdecken, wer man werden will.
Muck: Habt den Mut, Euch zu entwickeln
„Habt den Mut, Euch zu entwickeln. Ihr beginnt heute nicht nur ein Studium, Ihr beginnt einen Weg“, sagte der Vizepräsident zu den Studierenden. Sie würden Wissen erwerben und Kompetenzen entwickeln, aber auch Menschen begegnen, die ihre Sicht auf die Welt verändern würden. „Ihr werdet Erfolge erleben, Ihr werdet Rückschläge erleben, Ihr werdet manchmal zweifeln“, so Muck. „Und genau das gehört dazu. Ein Studium ist nicht die Zeit, in der Ihr beweist, dass Ihr schon alles könnt, es ist die Zeit, in der Ihr herausfindet, was alles in Euch steckt.“ Dabei machte er deutlich: Das können nur Menschen und keine Künstlichen Intelligenzen mit ihren Algorithmen.
Student Jonathan Schmitt moderiert
In der von Jonathan Schmitt, Student im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Kommunikation (IWK), moderierten Veranstaltung erhielten die neuen Studierenden außerdem ganz praktische Informationen für ihre Zeit an der H-BRS. In Talkrunden informierten Vertreterinnen und Vertreter vom Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA), dem Studierendenparlament, von Fachschaften, studentischen Initiativen, dem Studierendenwerk und Hochschulgremien über Angebote und Mitwirkungsmöglichkeiten. Zudem stellten sich einige neu berufene Professorinnen und Professoren vor.
Preise für beste Abschlussarbeiten mit Genderbezug
Die neuen Studierenden starten gerade in ihre akademische Laufbahn. Franziska Aron, Ellen Kopischke und Emily Stübben dagegen haben seit Kurzem ihren Abschluss von der H-BRS in der Tasche. Während der Begrüßungsveranstaltung im Audimax wurden sie jetzt für die besten Abschlussarbeiten mit Genderbezug ausgezeichnet. Die Gleichstellungsbeauftragte Barbara Hillen-Haas und Vivien Matheis, studentisches Mitglied der Gleichstellungskommission, würdigten die Preisträgerinnen. „Gleichstellung ist kein Thema, das nur Frauen etwas angeht“, betonte Hillen-Haas, die sich mehr Bewerbungen aller Geschlechter für den Preis gewünscht hätte. „Die drei Arbeiten, die wir heute auszeichnen, zeigen das auf sehr unterschiedliche Weise.“
Die prämierten Abschlussarbeiten beschäftigen sich mit so unterschiedlichen Themen wie Prostitution, sexualisierte Belästigung und Menstruation. „Und doch verbindet sie etwas: Sie machen Lebensrealitäten sichtbar, die gesellschaftlich relevant sind, aber nicht immer die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen“, so Matheis. Franziska Aron wurde für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel „Prostitution aus Betroffenensicht“ ausgezeichnet, Ellen Kopischke für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel „Eingreifen oder Wegsehen“. Emily Stübben erhält den Preis für ihre Masterarbeit mit dem Titel „Menstruation und Arbeitsrealität“. Die Preise sind mit jeweils 1000 Euro dotiert.
Markt der Möglichkeiten
Nach dem offiziellen Teil hatten die ‚Erstis‘ im Anschluss die Gelegenheit, sich einen Überblick über diverse Angebote rund ums Studium zu verschaffen. Auf dem Markt der Möglichkeiten im Hauptgebäude präsentierten sich unter anderem das studentische Motorsportteam BRS Motorsport, das Game-Dev-Team, der Finance Club und mehrere Fachschaften. Darüber hinaus informierten wichtige Anlaufstellen für den Studienalltag über ihre Angebote, darunter das Sprachenzentrum oder die Gesunde Hochschule.
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