Eser Dinler, Innovations- und Informationsmanagement (M.A.)

Nach einer kaufmännischen Ausbildung wollte Eser Dinler auf jeden Fall noch studieren. Es blieb nicht beim BWL-Bachelor, sondern wurde auch noch ein Master. Das Auslandssemester in den USA war für den ehemaligen Fachschaftler besonders prägend. Bei ihm selbst spielte bei der Entscheidung ein rheinischer Regentag eine gewisse Rolle...
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Eser Dinler hat seinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre 2011 abgeschlossen und anschließend berufsbegleitend den Master of Arts in Innovations- und Informationsmanagement absolviert (Abschluss 2014). Er hat im Herbst 2016 unseren Alumni-Fragebogen ausgefüllt - herzlichen Dank!

Was steht auf Ihrer Visitenkarte?

Senior Campaign Manager im Enterprise-Umfeld bei der Vodafone GmbH in Düsseldorf. Den Job habe ich über einen Headhunter bekommen.

Was genau sind Ihre Aufgaben heute? Was ist das Coolste an Ihrem Job? Was daran ist nicht so toll?

Ich plane, steuere und kontrolliere Direktmarketing-Kampagnen im Telekommunikationsumfeld. Das Beste ist, dass der Job sehr abwechslungsreich ist. Der Telekommunikationsmarkt ist so vielfältig, dass man heute ein Produkt launcht und ein paar Monate später wieder einstellt. Das kann manchmal schon nervig sein, aber das macht das Ganze auch sehr spannend. Das Interessante ist, dass der Markt sich gerade ändert und man nie genau weiß, was die Zukunft bringt.

Welche Erfahrungen und welches Wissen aus dem Studium sind für Sie im Job wichtig oder nützlich?

Bevor ich mich nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann für das BWL-Studium an der H-BRS entschied, schaute ich in Rankings nach, wie die Hochschule abschnitt. Die H-BRS war klasse bewertet.
Im Studium habe ich vor allem gelernt, mich selbst zu organisieren. Das hilft mir heute im Job unglaublich viel weiter. Auch der interkulturelle Austausch mit Studenten aus anderen Ländern hat mir sehr weitergeholfen. Vor allem mein Auslandssemester an der University of California, Riverside, war ein Abschnitt, der mein Leben geändert hat. Ein Auslandssemester kann ich daher nur jedem empfehlen. Weiterhin ist hängen geblieben, wagemutig und entscheidungsfreudig zu sein. Deshalb habe ich auch dreimal den Job gewechselt, weil es einfach nicht gepasst hat.

Kurioses, Lustiges, Trauriges während des Studiums - was würden Sie Ihren Kindern erzählen?

Während meines Bachelor-Studiums war ich in der Fachschaft als Integrationsbeauftragter und Erstsemesterbetreuer tätig. Diese Zeit und vor allem die Erstsemesterfahrten waren immer legendär. Davon würde ich meinen Kindern wahrscheinlich immer erzählen. Ich würde auch jedem raten, sich aktiv in Gremien zu beteiligen. Man hat einen noch besseren Draht zu den Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern (dieser ist auch unabhängig davon schon sehr gut).

Insgesamt habe ich mich immer sehr, sehr wohl gefühlt an der H-BRS. Ich hatte immer das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein.

Ihr Ratschlag für alle, die heute studieren?

Wagemutig sein und offen für neue Ideen. Auf jeden Fall empfehle ich, ein Auslandsemester einzulegen. Das prägt einen fürs ganze Leben. Danke auch an Herrn Prof. Peren, der immer dazu geraten hat, ins Ausland zu gehen. Ich werde mich bestimmt zeit meines Lebens an diesen einen  Termin bei ihm erinnern: Es war ein völlig verregneter Tag und er brachte den Spruch: „Schauen Sie nur mal raus, wie es hier regnet. 'It never rains in Southern California....' Also: ab an die University of California, Riverside“.

„Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist für mich…“ - vervollständigen Sie bitte diesen Satz für uns.

... einer der besten Entscheidungen in meinem Leben und ein Schritt in die richtige Richtung.“