Hochschulmitarbeiter: 250.000 € für Biomedizin-Start-Up

Montag, 18. April 2016
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Alexandra Ehl und David Frommholz bereiten sich auf die Selbstständigkeit vor. FOTO: TRITSCHLER

13.04.2016 Bonn. Alexandra Ehl und David Frommholz überzeugen das Wissenschaftsministerium und wollen ihre eigene Firma gründen. Von ihrem Konzept sind sie überzeugt: Es geht um ein weiterentwickeltes Verfahren zur Gewinnung von Biomolekülen.

Es war ein großer Sieg für Alexandra Ehl und David Frommholz vom Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Mit ihrem Projekt „CP – the effortless purification“ gewannen die beiden Wissenschaftler den Gründerwettbewerb „Start-Up Hochschulausgründung“ des Landesministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung. Belohnt werden sie mit rund 250 000 Euro aus öffentlichen Mitteln.

Ehl und Frommholz verschafft das die Möglichkeit, sich mit ihrem eigenen Unternehmen selbstständig zu machen. Die beiden haben Großes vor: Es geht ihnen um nicht weniger als eine weltweite Revolution im Bereich der Biomedizin. Gelingen soll das mit Hilfe eines von ihnen weiterentwickelten Verfahrens zur Gewinnung von Biomolekülen. Bei dieser Methode, unwissenschaftlich „Aufreinigung“ genannt, werden Proteine von anderen Stoffen, die ihnen im natürlichen Zustand anhaften, getrennt, so dass sie anschließend isoliert erforscht oder zu medizinischen Zwecken verwendet werden können.