Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften

CytoTransport Research Retreat: Wissenschaftlicher Nachwuchs im Mittelpunkt

2026-09-21 CytoTransport Retreat Bonn Museum Koenig_Foto Juri Kuestenmacher

Freitag, 25. September 2026

Rund 80 Teilnehmende kamen am 21. und 22. September 2026 zum CytoTransport Research Retreat im Museum Koenig in Bonn zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsergebnisse zu zellulären Transportprozessen und die Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der Forschungsverbund „CytoTransport – Mechanismen und Modulation zellulärer Transportprozesse“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Programm „Forschungsimpulse“ gefördert.

Bei der Eröffnung hob Professor Mike Althaus, Sprecher des Forschungsverbundes CytoTransport, die zentrale Rolle der Forschenden in frühen Karrierestufen hervor. Dazu zählen neben den im Verbund tätigen Promovierenden und Postdocs auch Bachelor- und Masterstudierende, die ihre Forschungsprojekte im Rahmen von Abschlussarbeiten in den Arbeitsgruppen des Verbundes durchführten. Auch sie präsentierten ihre Ergebnisse beim Retreat vor – insbesondere in Form von Postern. Darüber hinaus übernahmen die Promovierenden und Postdocs als Session Chairs Verantwortung für die wissenschaftliche Diskussion und führten kompetent durch das Programm.

2026-09-21 CytoTransport Retreat Bonn Museum Koenig_Foto Juri Kuestenmacher
Gruppenbild mit Giraffe: Beim CytoTransport Research Retreat im Museum Koenig standen aktuelle Forschungsergebnisse zu zellulären Transportprozessen im Mittelpunkt. Foto: Juri Küstenmacher

Forschung im interdisziplinären Austausch

Vier thematische Sessions spiegelten die Bandbreite des Forschungsverbundes wider: „Structure and Function of Transport Proteins“, „Structure and Function of Transport Nano-Materials“, „Transport Processes and the Immune System“ sowie „Dysfunction of Cellular Transport Processes“. Sie boten Raum, Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenzuführen und neue Perspektiven auf Transportprozesse zu diskutieren.

Drei externe Keynote Speaker bereicherten das Programm mit exzellenten Vorträgen: Professorin Angelika Lampert von der RWTH Aachen, Dr. Camilo Aponte-Santamaría vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz und Professor Eran Edri von der Ben-Gurion University of the Negev.

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Junge Forscherinnen und Forscher präsentierten bei dem Arbeitstreffen ihre Ergebnisse. Foto: Juri Küstenmacher

Neu im Programm waren die „Meet the Keynote Speaker“ Sessions. Die von Promovierenden moderierten Gesprächsrunden ermöglichten den Nachwuchsforschenden einen direkten Austausch mit den eingeladenen Gästen. Neben wissenschaftlichen Fragen standen dabei auch Karrierewege und Ratschläge für die eigene berufliche Entwicklung im Fokus.

Ausgezeichnete Beiträge des wissenschaftlichen Nachwuchses

Mit insgesamt 19 Postern und 13 Vorträgen prägten die Beiträge von Bachelor- und Masterstudierenden, Promovierenden und Postdocs das Programm und machten die Vielfalt der Forschungsarbeiten in den Arbeitsgruppen des Verbundes sichtbar.

Vier Posterpreise gingen an Lil Klaas, Anna Brazhnik, Chamoda Nilukshi Alankara und Kim Joquina Ziese. Darüber hinaus erhielten Sarah Shoushrah und Mariana da Silva Auszeichnungen für ihre exzellenten Vorträge.

Impulse für die strategische Entwicklung der Hochschule

In seinem Grußwort unterstrich Professor Johannes Steinhaus, Vizepräsident für Forschung und Transfer, die besondere Bedeutung von CytoTransport für die Hochschule. Die Hochschulleitung sei außerordentlich stolz darauf, dass der Forschungsverbund bereits in der ersten Runde des DFG-Förderprogramms „Forschungsimpulse“ erfolgreich gewesen sei. Dieser Meilenstein wäre ohne das unermüdliche Engagement aller Beteiligten bei der Antragstellung nicht möglich gewesen.

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Der Forschungs-Retreat bot viel Raum für den wissenschaftlichen Austausch. Foto: Juri Küstenmacher

Nach inzwischen fast zweieinhalb Jahren Projektlaufzeit zeige sich der Erfolg aus Sicht des Präsidiums sowohl in den unmittelbaren Forschungsergebnissen als auch in der Wirkung des Verbundes auf die Hochschule: CytoTransport verbinde Disziplinen, wirke in verschiedene Institute und Fachbereiche hinein und präge die strategische Weiterentwicklung des Forschungsschwerpunktes Life Sciences & Gesundheit mit.

Positive Bilanz

Professor Althaus zog zum Abschluss eine durchweg positive Bilanz: Der Retreat sei sehr gelungen und habe insbesondere die hervorragenden Leistungen der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Forschungsverbund sichtbar gemacht. Zugleich verdeutlichten die studentischen Beiträge, wie bereits Bachelor- und Masterstudierende mit ihren Abschlussarbeiten zur Forschung im Verbund beitragen. Die zwei Tage in Bonn boten damit einen Rahmen für wissenschaftlichen Austausch, neue Anregungen und die weitere Zusammenarbeit innerhalb von CytoTransport.

Kontakt

althaus_mike_portraet_2020.jpeg (DE)

Mike Althaus

Professor für Biologie, insbesondere Physiologie und Neurobiologie

Forschungsfelder

Standort

Rheinbach

Raum

E008

Adresse

von-Liebig-Straße 20

53359, Rheinbach

Telefon

02241 865 9541