BlockTechDiVer - Potenziale der Blockchain-Technologie für die Digitale Verbraucherteilhabe

Ethische, rechtliche und technische Implikationen der Entwicklung verbraucherfreundlicher Blockchain-Anwendungen

Projektbeschreibung

Ausgehend von der Kryptowährung Bitcoin ist inzwischen ein innovatives und
neuartiges Technologiefeld entstanden, dessen Möglichkeiten und Anwendungen noch lange nicht wissenschaftlich erforscht sind. Während traditionelle Internet-basierte Systeme nahezu alle zentralisiert sind und damit die eingesetzten Programme und die Informationen unter der Kontrolle einer speziellen Institution sind, bauen blockchainbasierte Systeme konsequent auf einer dezentralen Netzwerkstruktur auf.

Das Projekt BlockTechDiVer soll die ethischen und rechtlichen Grundlagen, praktische Anforderungen und mögliche Grenzen der Anwendungen von Blockchain-Technologie für Verbraucherinnen und Verbraucher anhand von konkreten innovativen Anwendungsfällen (Gebrauchtwagenmarkt, Immobilientransaktionen, Energiezertifikate, Partizipative Verfahren) untersuchen. Dabei wird von Seiten der angewandten Ethik und Rechtswissenschaft evaluatives und normatives Orientierungswissen in enger Kooperation mit der Informatik erarbeitet. Von der informationstechnischen Seite wird anhand der Entwicklung entsprechender Blockchain- Anwendungen geprüft, wie eine verbraucherfreundliche und verantwortungsvolle praktische Umsetzung möglich ist.

BlockTechDiVer Projektauftakt
Fototermin beim initialen Projektauftakt (von links): Marco Hünseler (H-BRS), Prof. Dr. Kerstin Lemke-Rust (H-BRS) und Dr. Katja Stoppenbrink (Universität Münster) vor dem Hauptgebäude am Campus Sankt Augustin. Foto: Kira Wazinski

Projektleitung an der H-BRS

Prof. Dr. Kerstin Lemke-Rust

Angewandte Informatik, insbesondere Informationssicherheit
Kerstin Lemke-Rust
E-Mail: 
kerstin.lemke-rust [at] h-brs.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Geldgeber

Kooperationspartner