Honorarprofessur für den Physiker René Bantes

Donnerstag, 21. Oktober 2021
Der promovierte Physiker René Bantes forscht am Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT zur Identifizierung erfolgversprechender technologischer Entwicklungen. Jetzt wurde ihm durch den Präsidenten der H-BRS Hartmut Ihne eine Honorarprofessur am Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus (EMT) verliehen.
Präsident Hartmut Ihne und Dr. René Bantes stehen vor einem Gemälde im Büro des Präsidenten.
Präsident Hartmut Ihne verleiht Dr. René Bantes die Honorarprofessur. Foto: Pascal Kimmich

Nach seiner Promotion im Fach Physik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn arbeitete Dr. René Bantes zwölf Jahre in verschiedenen Führungspositionen beim Mobilfunkanbieter Vodafone in Düsseldorf. Seit 2014 ist er Leiter der Abteilung Technologieanalysen und Strategische Planung des Fraunhofer INT in Euskirchen. Seine Abteilung hat die Aufgabe, technologische Entwicklungen weltweit zu identifizieren, zu bewerten und einzuordnen. Die Forscher versuchen unter anderem herauszufinden, warum sich manche neuen Technologien durchsetzen, während andere nicht erfolgreich sind.

Der H-BRS ist der Physiker schon länger verbunden: Gemeinsam mit Prof. Uwe Wiemken lehrte er bereits an der Hochschule und lernte dabei die Vorzüge in der Arbeit mit Studierenden zu schätzen. Diese bringen immer wieder neue Perspektiven ein und arbeiten mit Begeisterung an Projekten mit.

Ein wichtiges Ziel seiner Arbeit als Honorarprofessor ist es, den gesellschaftlichen Diskurs über neue Technologien anzuregen und die Studierenden für das Thema zu sensibilisieren: "Technologie nimmt bereits jetzt an vielen Stellen Einfluss auf unser Leben. Zukünftige technologische Entwicklungen werden dies in noch stärkerem Maße tun. Es ist wichtig, dass wir uns als Gesellschaft damit auseinandersetzen, was Technik leisten kann, soll und darf. Der Austausch mit den Studierenden und die Erkenntnisse, die wir gemeinsam erarbeiten, leisten dazu einen Beitrag", sagte Bantes.