UNESCO-Logo für Ringvorlesung Technik- und Umweltethik

Mittwoch, 9. Oktober 2019
Eine besondere Ehre wurde der Ringvorlesung Technik und Umweltethik 2019 (TUE) zuteil: Die Veranstaltungsreihe darf jetzt offiziell das UNESCO-Logo „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ tragen. Damit ist die diesjährige Vortragsreihe ist „ein Beitrag zum UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
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UNESCO-Weltaktionsprogramm-Logo mit freundlicher Genehmigung der Deutschen UNESCO-Kommission

Das Ziel der Ringvorlesung Technik- und Umweltethik, kurz TUE, und das diesjährige Programm überzeugte die Deutsche UNESCO-Kommission: TUE möchte die kritische Reflexion technik- und umweltethischer Fragen im Studium anregen, da Technikentwicklung nie losgelöst von Mensch und Umwelt stattfinden sollte. Die von den Studierenden gewählten Themen „Energieversorgung der Zukunft“, „Mobilität“ und „Plastik – unser Lebensstil im Diskurs“ eigneten sich zudem besonderes gut, um Diskussionen über Nachhaltigkeit anzustoßen.

Für die Erfüllung der inhaltlichen Anforderungen für die Vergabe des UNESCO-Logos muss die Veranstaltung folgende Kriterien erfüllen:

  • Die Ziele des UNESCO-Weltaktionsprograms Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP) müssen in besonderer Weise erfüllt sein. Sie muss ein anspruchsvolles und belegbar zeitgemäß inhaltliches Qualitätsniveau aufweisen.
  • Einen relevanten Beitrag zur Umsetzung des WAP in Deutschland leisten
  • Einen relevanten Beitrag zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung (NAP) leisten
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Professorin Dr. Katharina Seuser in aktiver Diskussion mit Studierenden bei der Ringvorlesung Technik und Umweltethik (TUE). Foto: Marcel Randazzo

„Für unsere Ringvorlesung ist das UNESCO-Logo ein toller Erfolg“, sagt Johannes Geilen, Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus EMT und Direktor des Hochschulforschungsinstituts TREE, „diese Anerkennung bestärkt unsere Bemühungen, Nachhaltigkeit in der Lehre und Forschung zu verankern.“ Die Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur UNESCO ist eine der 17 rechtlich selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Das Ziel des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, „langfristig eine systemische Veränderung des Bildungssystems zu bewirken und Bildung für nachhaltige Entwicklung vom Projekt in die Struktur zu bringen. Es leistet einen wesentlichen Beitrag zur Agenda 2030, die im September 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde und die 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung – die Sustainable Development Goals (SDGs) – umfasst. (zitiert nach : https://www.bne-portal.de/de/bundesweit/weltaktionsprogramm-deutschland )

Das Ziel der Ringvorlesung Technik- und Umweltethik, kurz TUE, und das diesjährige Programm überzeugte die Deutsche UNESCO-Kommission: TUE möchte die kritische Reflexion technik- und umweltethischer Fragen im Studium anregen, da Technikentwicklung nie losgelöst von Mensch und Umwelt stattfinden sollte. Die von den Studierenden gewählten Themen „Energieversorgung der Zukunft“, „Mobilität“ und „Plastik – unser Lebensstil im Diskurs“ eigneten sich zudem besonderes gut, um Diskussionen über Nachhaltigkeit anzustoßen.