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Graduierteninstitut

Promovierende im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Angewandte Forschung in den Wirtschaftswissenschaften ist ausgesprochen vielfältig. Nachfolgend geben wir einen kleinen Einblick in die Themenvielfalt von Forschungsarbeiten und listen auf, von wem unsere Doktorandinnen und Doktoranden an der H-BRS betreut werden. Weiterführende Links führen zu Forschungsinstituten, Kooperationspartnern, Veröffentlichungen u.ä..

"Angewandte Forschung ist jeden Cent wert." (Lena Recki, Doktorandin im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)

Angewandte Forschung in den Wirtschaftswissenschaften ist ausgesprochen vielfältig. Nachfolgend geben wir einen kleinen Einblick in die Themenvielfalt von Forschungsarbeiten und listen auf, von wem unsere Doktorandinnen und Doktoranden an der H-BRS betreut werden. Weiterführende Links führen zu Forschungsinstituten, Kooperationspartnern, Veröffentlichungen u.ä..

Lukas Böhm
Shared Mobility kann zu einer treibenden Kraft hinter der dringend erforderlichen Mobilitätswende werden. Während Angebote wie Car-, Bike- oder Scooter-Sharing in Städten ein rasantes Wachstum erleben und dort den ÖPNV ergänzen, sind die meisten Menschen in ländlichen Gebieten auf ein privates Auto angewiesen. Doktorand Lukas Böhm beschäftigt sich im Rahmen seiner Promotion damit, technische, finanzielle und organisatorische Hürden für potentielle Anbieter zu senken. Zentral dafür ist die Entwicklung einer dezentralen Mobilitätsplattform, die auf Basis eines Bottom-up-Ansatzes Shared Mobility auch im ländlichen Raum ermöglichen soll. Weitere Infos zum Projekt.
Betreuung: Prof. Dr. Gunnar Stevens

 

 

Andrew Boogaards, IZNE
Indigene Völker auf der ganzen Welt sind von einem kontinuierlichen wirtschaftlichen Wandel auf dem Lande betroffen. Auf grundlegender Ebene hat die Integration marktwirtschaftlicher Aktivitäten in traditionelle Lebensstile tief greifende Auswirkungen auf ihre Kultur, Umwelt und Lebensgrundlagen gehabt. Doktorand Andrew Boogaards hat mit indigenen Gemeinschaften im Süden Guyanas zusammengearbeitet, um die verschiedenen Strategien für den Lebensunterhalt zu untersuchen, die lokale indigene Völker anwenden, um ihre traditionellen Praktiken mit marktwirtschaftlichen Aktivitäten in Einklang zu bringen, insbesondere während einer globalen Pandemie. In seiner Studie wird er untersuchen, wie sich die Schutzmaßnahmen, die die Einführung von COVID-19 in der Region verhindern sollten, auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Anwohnern und den Goldgräbern ausgewirkt haben und ob eine Unterbrechung dieser Beziehung dazu geführt hat, dass die Anwohner von marktwirtschaftlichen Aktivitäten weg und hin zu traditionellen Subsistenztätigkeiten übergegangen sind.
Betreuung: Prof. Dr. Katja Bender

 

Paul Bossauer
Der motorisierte Individualverkehr ist in Deutschland mit 45 % noch immer das meistgewählte Verkehrsmittel. Gleichzeitig stehen private Fahrzeuge im Durchschnitt 23 Stunden am Tag ungenutzt im öffentlichen Raum. Insbesondere in ländlichen Regionen ist die Abhängigkeit von einem privaten Fahrzeug aufgrund mangelnder Mobilitätsalternativen und Sharing-Konzepten groß. Das mangelnde Angebot an Mobilitätsdiensten ist häufig der fehlenden Wirtschaftlichkeit für Mobilitätsanbieter geschuldet. Doktorand Paul Bossauer untersucht in seiner Promotion wie neue Technologien, z.B. die Blockchain-Technologie, sinnvoll eingesetzt werden können, um das Mobilitätsangebot im ländlichen Raum zu verbessern und insbesondere das Teilen von Fahrzeugen durch Kommunen, Vereine, Unternehmen mit eigenen Flotten und Privatpersonen zu fördern. Paul Bossauer forscht im  Projekt maas4 bzw. in der Forschungsgruppe Verbraucherinformatik
Betreuung: Prof. Dr. Dirk Schreiber/ Prof. Dr. Gunnar Stevens

 

Lena Recki, geb. Cassens
Dynamische Preismodelle sind in einigen Branchen insbesondere bei Reise- und Flugbuchungen längst keine Seltenheit mehr. Dabei werden Preise für identische Produkte aufgrund von veränderten Marktbedingungen im Zeitablauf dynamisch und mittlerweile in Echtzeit angepasst. Doktorandin Lena Recki (Cassens) beschäftigt sich in ihrer Forschungsarbeit mit den Auswirkungen dieser Preispolitik auf das Verbraucherverhalten. Mit Ihren Erkenntnissen möchte sie zeigen, inwiefern Kunden dynamische Preise wahrnehmen und akzeptieren und weiterhin welches Potenzial das Modell in Branchen wie dem Lebensmitteleinzelhandel bietet. Lena Recki ist seit 2019 Stipendiatin des Graduierteninstituts (Reiner Clement-Stipendium).
Betreuung: Prof. Dr. Gunnar Stevens

 

Erik Dethier, IVI

Durch die stetig voranschreitende Digitalisierung lässt sich gemeinhin beobachten, dass sich jegliche Produkte zunehmend zu Dienstleistungen in Laufzeitverträgen (Abos) entwickeln. Es wird in diesem Kontext zumeist von „Everything-as-a-Service“ (XaaS) gesprochen. Dadurch gehen Verbraucher:innen immer mehr (Laufzeit-) Verträge ein, über welche sie einen Überblick behalten (z.B. Vergleichen, Laufzeiten überwachen, etc.) müssen und dazu mit Anbietern interagieren (z.B. kündigen). Um das zu unterstützen, gibt es bereits viele Apps, Dienstleister und aufkommende Startups. Doktorand Erik Dethier beschäftigt sich damit, wie Informationstechnologie Verbrauchern bei dem Management ihrer Verträge, Finanzen und damit ihrer Anbieter unterstützen kann. Er forscht zusammen mit seinen Kollegen aus der Forschungsgruppe Verbraucherinformatik an Verbraucher:innen und ihrer Akzeptanz und der Integration solcher IT in ihre Alltagspraktiken sowie bei Entwicklern solcher IT/ Apps.
Betreuung: Prof. Dr. Gunnar Stevens/ Prof. Dr. Alexander Boden

Jéssica Francine Felappi, IZNE
Städtische Grünflächen sind mit vielfältigen Vorteilen für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen sowie für den Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt verbunden. Weniger bekannt ist, welche Rolle die Qualität von Grünflächen für die Bereitstellung dieser Dienstleistungen spielt und welche Konflikte entstehen können, wenn an einem Ort (städtischer Park) mehrere Funktionen kombiniert werden. In ihrer Forschung untersucht Doktorandin Jéssica Felappi, welche Parkmerkmale sich auf die psychische Gesundheit und die Förderung der Biodiversität in einer Megastadt des globalen Südens (Sao Paulo, Brasilien) auswirken. Ziel ist es, Synergien und Herausforderungen zwischen den Erfordernissen der menschlichen Nutzung und dem Erhalt der biologischen Vielfalt zu identifizieren, um Handlungsempfehlungen für die Planung und Verwaltung multifunktionaler Stadtparks entwickeln zu können.
Betreuung: Prof. Dr. Wiltrud Terlau

 

Silvia Berenice Fischer, IZNE
Städte sind in hohem Maße anfällig für die Auswirkungen extremer Wetterereignisse; Auswirkungen wie: Anstieg der Extremtemperaturen, Zunahme extremer Regenfälle und Überschwemmungen, Verschärfung der Hitze auf den Inseln, Rückgang der Ernteerträge und Unsicherheit der städtischen Nahrungsmittelversorgung dürften die Anfälligkeit städtischer Agrarsysteme erhöhen. In diesem Sinne sind Vulnerabilitäts- und Risikobewertungen unerlässlich, um Praktiker und Entscheidungsträger in die Lage zu versetzen, zu erkennen, wer die gefährdeten sozialen Gruppen sind und warum, damit sie wirksame Anpassungsmaßnahmen festlegen können. Am Beispiel der Stadt Sao Paulo bewertet Doktorandin Silvia Berenice Fischer aus sozial-ökologischer Sicht die Verwundbarkeit der städtischen und stadtnahen Landwirtschaft durch extreme Wetterereignisse sowie die aktuellen Anpassungsstrategien. Mit Hilfe eines gemischten Ansatzes charakterisiert sie die Verwundbarkeit und analysiert die Anpassungsstrategien der städtischen Landwirte. Ihre Studie soll zur Entwicklung von politischen Optionen beitragen, um die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und die Anfälligkeit gegenüber extremen Wetterereignissen zu verringern.
Betreuerin: Prof. Dr. Wiltrud Terlau

 

Alina Gerke
Frauen entscheiden sich im Vergleich zu Männern deutlich seltener dazu, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Zwar sehen sich beide Geschlechter im Gründungsprozess mit einer Vielzahl an Hürden konfrontiert, jedoch fürchten insbesondere Entrepreneurinnen noch zu oft, Gründung und Familie nicht miteinander vereinen zu können. Als Schlüsselfaktor für unternehmerischen Erfolg gilt aber insbesondere in einer solchen Anfangsphase die individuelle Fähigkeit, effektiv und langfristig mit Stress umzugehen. Weil auch das Thema Gesundheit immer wichtiger wird, ist eine gesunde (Selbst-) Führung nicht nur für die Leistungsfähigkeit der Gründerinnen bedeutend. Als Führungskräfte haben sie auch eine Vorbildfunktion inne. Mit dem Ziel, die Gründungsbereitschaft sowie den -erfolg von Frauen zu erhöhen, entwickelt Doktorandin Alina Gerke auf Basis empirischer Forschung ein gender- und phasenspezifisches Unterstützungsformat, das sich insbesondere auf die Stärkung der Work-Life-Balance sowie den Aufbau gesundheitsrelevanter Ressourcen fokussiert. 


Betreuung: Prof. Dr. Patrizia Ianiro-Dahm

 

Pascal Görres
Weltweit lassen sich Familienunternehmen in unterschiedlichsten Formen auffinden. Vom Kleinstunternehmen bis hin zum international agierenden Großunternehmen ist alles vertreten. So verschieden Familienunternehmen auch sind, stehen sie doch alle irgendwann vor der großen Herausforderung der Unternehmensnachfolge. Wie kann der Erfolg einer solchen Unternehmensnachfolge sichergestellt werden? An dieser Stelle kommt das Controlling ins Spiel. Doktorand Pascal Görres untersucht, inwiefern das Controlling als Enabler für einen erfolgreichen Nachfolgeprozess auftreten kann und welchen Einfluss es somit auf einen nachhaltigen Unternehmensfortbestand nimmt. Dabei sollen auch die besonderen Charakteristika der unterschiedlichen Typen von Familienunternehmen mit deren individuellen Ausgestaltungen des Controllings Berücksichtigung finden. Betreuung: Prof. Dr. Andreas Wiesehahn

 

Andreas Hahn
Wie sieht die Mobilität in Zukunft aus? Angesichts des Klimawandels, hoher Feinstaubwerte und verstopfter Innenstädte wird diese Frage zurzeit gesellschaftlich verhandelt, und das durchaus emotional. Der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen steht für Doktorand Andreas Hahn im Mittelpunkt der Mobilität. Ein Schwerpunkt seiner Verkehrsforschung liegt auf der Rolle des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Kontext einer notwendigen Verkehrsverlagerung vom deutschlandweit immer noch dominierenden motorisierten Individualverkehr (IV). Dabei befasst er sich besonders auch mit der Auswirkung technologischer Entwicklung wie z. B. Smart City auf die Mobilität der Zukunft.
Betreuung: Prof. Dr. Dirk Schreiber, Prof. Dr. Gunnar Stevens

 

Christine Kawa
Doktorandin Christine Kawa
erforscht, wie Studierende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zu einem gesünderen Leben bewegt werden können. Die Studierenden verbringen einen Großteil ihres Alltags auf dem Campus und oft hilft schon „ein kleiner Stups“ in die richtige Richtung, um gesundheitsförderliches Verhalten hervorzurufen. Christine Kawa untersucht unter anderem mit experimentalpsychologischen Methoden, wie nur kleine Veränderungen in alltäglichen Entscheidungssituationen als Interventionen eine positive Veränderung im Gesundheitsverhalten der Zielgruppe hervorrufen können. Erfolgreiche Interventionen sollen dann zukünftig an der Hochschule integriert werden, um das Gesundheitsverhalten der Studierenden nachhaltig zu fördern. Christina Kawa forscht im Projekt Gesunde Hochschule
Betreuung: Prof. Dr. Patrizia Ianiro-Dahm

 

Rebecca Komp
Sind geringe Fehlzeiten zwangsläufig ein Indiz für gesunde Mitarbeiter*innen? Dieser Frage geht Doktorandin Rebecca Komp nach und untersucht in ihrer Dissertation das Phänomen des sogenannten Präsentismus. Präsentismus bezeichnet das Verhalten, am Arbeitsplatz zu erscheinen, obwohl der Gesundheitszustand so beeinträchtigt ist, dass sich die entsprechenden Mitarbeiter*innen eigentlich zu Hause erholen sollten. Durch qualitative und quantitative Studien sollen Gründe für Präsentismus identifiziert sowie die negativen Auswirkungen aufgezeigt und darauf aufbauend Maßnahmen zur Reduzierung von Präsentismus entwickelt werden. Im weiteren Verlauf der Promotion wird auch Präsentismus bei Studierenden im Fokus stehen. Rebecca Komp forscht im Projekt Gesunde Hochschule
Betreuung: Prof. Dr. Patrizia Ianiro-Dahm

 

Veronika Krauß
Die fortschreitende Technik ermöglicht es, digitale Informationen im Raum verteilt darzustellen und sogar künstliche, rein virtuelle Realitäten zu schaffen. Diese Art von Augmented und Virtual Reality- Benutzerschnittstellen stellen Designer und Nutzer:innen vom Entwurf bis hin zur Verwendung vor neue Herausforderungen, da sie sich in vielen Dingen grundlegend von herkömmlichen Anwendungen unterscheiden. Doktorandin Veronika Krauß erforscht im Rahmen ihrer Dissertation, welche Anforderungen Designer und Benutzer:innen an Gestaltungswerkzeuge und -prozesse stellen und wie der Entwurf solcher Systeme zugänglicher gemacht werden kann. Ihr besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Untersuchung von Prototypen.

 

Mitglied der Forschungsgruppe Verbraucherinformatik

Betreuung: Prof. Dr. Gunnar Stevens, Prof. Dr. Alexander Boden

Ben Lenk-Ostendorf
Der Klimawandel ist eine der größten globalen Bedrohungen und Herausforderungen. In den nächsten Jahren muss es einen massiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel geben, um den Zielen des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden. Um diese große Transformation zu bewerkstelligen, braucht es eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Doktorand Ben Lenk-Ostendorf forscht mit dem Ziel, diese Unterstützung zu garantieren und dem Wandel positiv zu besetzen. Er beschäftigt sich dafür mit Wissensvermittlung, Handlungsaufforderungen und Einstellungen zum Klimaschutz und versucht herauszufinden, wie Gamification helfen kann, diese Prozesse zu verbessern. Er versucht spielend Klima-Aktivismus zu verbreiten und entwickelt dafür interdisziplinäre Software. Lust mitzumachen? Auf klimapunks.de/app gibt es mehr Informationen zum aktuellen Projekt.
Betreuung: Prof. Dr. Christine Syrek

 

Klaudia Michalek-Kursawe, IZNE
Während der vergangenen Jahre haben Entwicklungs- und Schwellenländer zunehmend neue Konzepte der Ausweitung sozialer Krankenversicherung auf den informellen Sektor erprobt. Eine flächendeckende Versicherung der gesamten Bevölkerung in Form einer universellen Krankenversicherung ist eine davon. Anspruch auf Versicherungsleistung kann jedoch auch Anreize zur Verhaltensänderung schaffen. Aus diesem Grund untersucht Klaudia Michalek-Kursawe in ihrer Forschung die Auswirkungen einer universellen Krankenversicherung auf arbeitsmarktrelevante Variablen und Humankapital im informellen Sektor. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Arbeitern mit einem niedrigen Humankapitalniveau, die meist unqualifizierter Arbeit im Agrarsektor nachgehen. Im Weiteren wird auch untersucht, welche politischen Instrumente einen Übergang in formelle Beschäftigung fördern können.
Betreuung: Prof. Dr. Katja Bender

 

Aleksandra Paluch
Persönlichkeiten gründen Unternehmen. Ausgehend von einem Fragebogen zur Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen erfolgreicher Unternehmensgründer, konzipiert Aleksandra Paluch ein modulares Coaching-Konzept, welches je nach Ausprägung des Persönlichkeitsmerkmals individuell auf den Unternehmensgründer angepasst werden kann. Neben der Evaluierung des Konzeptes klärt sie weiterhin die Frage nach der Veränderung der für erfolgreiche bzw. erfolglose Unternehmensgründer spezifischen Persönlichkeitsmerkmale und untersucht, ob sich das Wohlbefinden der gecoachten Unternehmensgründer von dem nicht-gecoachter Gründer unterscheidet. Weitere relevante Konstrukte, wie z. B. die individuelle Kompetenz, mit Veränderungen umzugehen, zu kommunizieren oder die Fähigkeit zum Networking, sollen die Forschungsfrage im Laufe der Promotion erweitern.
Betreuung: Prof. Dr. Peter Muck

 

Ana Maria Perez Arredondo, IZNE
Die Doktorandin Ana Maria Perez Arredondo erforscht die Verbindungen von Mensch und Tier mit ihrer Umwelt, besser bekannt als der "One-Health"-Ansatz, und deren Integration in die ghanaische Landespolitik. Ihr Interesse gilt der Hauptstadt von Ghana, Accra, und der dortigen intersektoralen Zusammenarbeit, die es verschiedenen Akteuren ermöglicht hat, umfassende Gesundheitsergebnisse für alle zu erzielen. Da die Aufnahme des "One-Health"-Ansatzes in die politische Agenda Ghanas relativ neu ist, evaluiert die Doktorandin Ana Maria Perez Arredondo die Prozesse der Politikentwicklung und -umsetzung und untersucht die Beziehung zwischen verschiedenen Umfeldern (z.B. sozial, politisch, wirtschaftlich, bebaut, natürlich) und deren Auswirkungen auf Gesundheit und Armut.
Betreuung: Prof. Dr. Katja Bender

Anna Röltgen
Digitale Medien verändern unsere Kommunikation und damit auch die Zusammenarbeit innerhalb von Teams sowie zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden. Doktorandin Anna Röltgen erforscht, welche Führungsverhaltensweisen bei digitaler Zusammenarbeit motivierend wirken, welche Skills Voraussetzung für eine gute digitale Zusammenarbeit sind und wie diese verbessert werden kann.
Betreuung: Prof. Dr. Christine Syrek

 

Usha Singh
„War for Talent“ ist in Zeiten des Fachkräftemangels der Kampf um qualifizierte Mitarbeitende. Durch Globalisierung und demografischen Wandel sind auch deutsche Unternehmen mitten drin in diesem Kampf um die besten Köpfe. Doktorandin Usha Singh erforscht, wie Bereiche der Personalplanung in Unternehmen optimiert werden können: Inwiefern können sichtbare Merkmale wie z.B. der Gesichtsausdruck oder die Generationenzugehörigkeit in Bewerbungsverfahren genutzt werden? Haben jüngere Generationen, insb. die Generation Y, andere Arbeitsvorstellungen als Personen die älteren Generationen angehören? Unterschiedlich alte Mitarbeitende können zudem unterschiedliche Gesundheitsbedürfnisse haben. Deshalb hinterfragt Usha Singh auch Trends im nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagement vor allem in Bezug auf die Pausengestaltung. Usha Singh ist seit 2017 Stipendiatin des Graduierteninstituts (Reiner Clement-Stipendium).
Betreuung: Prof. Dr. Theo Peters