RISE-Stipendiatin Suzannah Smith zu Gast am IVC

Mittwoch, 19. Juli 2017
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Der Fachbereich Informatik freut sich, auch in diesem Jahr wieder eine RISE-Stipendiatin begrüßen zu dürfen. Suzannah Smith kommt vom Campus Fredericton der kanadischen Partneruniversität "University of New Brunswick". Sie studiert im dritten Jahr im Bachelorstudiengang Computer Science und hat sich für die Coop-Variante entschieden: Der Bachelor dauert dann fünf statt nur vier Jahren und die Studierenden absolvieren in der zusätzlichen Zeit verschiedene Praktika in der Industrie.

An der H-BRS arbeit Suzannah sechs Wochen lang an einem Forschungsprojekt im Bereich Virtual Reality. In dem Versuch  "betreten" die mit einer Oculus Rift Brille ausgestatteten Probanden eine virtuelle Wohnung. Suzannah beschäftigt sich mit der agent perception, d.h., sie wertet über Augenbewegungen ("eye tracking")  aus, welche Details ihres virtuellen Umfelds die Probanden in welcher Reihenfolge und wie lange anschauen.

Die junge Kanadierin hat zunächst einen zweiwöchigen Deutschkurs in Berlin besucht und einige europäische Metropolen besichtigt, darunter Paris, Zürich, Amsterdam und Wien. Noch bis zum 18. August forscht sie an der H-BRS. Betreut wird sie von unseren Doktoranden Katharina Stollenwerk und Christoph Pomrehn sowie unserem Alumnus Sven Seele.

Was ist RISE?

Die Abkürzung steht für Research Internships in Science and Engineering.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert kurzfristige Forschungsaufenthalte nordamerikanischer und britischer Studentinnen und Studenten an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die ausländischen Studierenden haben mindestens das zweite Jahr ihres undergraduate Studiums an einer amerikanischen, kanadischen oder britischen Hochschule abgeschlossen und sollen Doktorandinnen/Doktoranden im Rahmen eines 2 - 3 monatigen Deutschlandaufenthaltes bei ihren experimentellen Arbeiten unterstützen. Gefördert werden die folgenden Fachgebiete: Biologie, Chemie, Physik, Geo-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften. (Quelle: DAAD).