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Alexandra Reher macht Führungskräfte fit für die Zukunft

Alexandra Reher
Führungskräfte, die ihre Führungsaufgabe gemeinsam reflektieren und voneinander lernen - das ist das Ziel, für das Alexandra Reher arbeitet. In ihrem Job in der Personalentwicklung einer großen Hilfsorganisation entwickelt sie neue Formate, führt Trainings und Beratung durch. Doch über dieses Thema forscht sie auch in ihrer Promotion. Aktuell sucht Alexandra noch Menschen mit Führungsverantwortung, die an ihrer Promotionsstudie teilnehmen möchten.
Alexandra Reher Zertifikatsprogramm hdw nrw

Sie organisiert Foren für Führungskräfte und vernetzt die weiblichen Führungskräfte ihrer Organisation, einer bundesweit tätigen Hilfsorganisation, untereinander. Sie leitet Workshops und Trainings. Sie plant Feedback-Formate für Führungskräfte, identifiziert, wo Entwicklungsbedarf besteht, und leitet daraus passende Maßnahmen ab. 

Der Weg zu dieser anspruchsvollen und interessanten Tätigkeit begann für Alexandra Reher 2014 mit dem noch recht neuen Studium der Wirtschaftspsychologie an der H-BRS – zunächst im Bachelor und dann im Master, den sie mit einem Auslandssemester in Australien krönte. (Längst bestehen auch für Studierende der Wirtschaftspsychologie Kooperationen mit Partneruniversitäten im Ausland studieren. Alexandra Reher musste dies noch auf eigene Faust organisieren.) Den Master schloss sie gerade rechtzeitig 2020 ab, bevor Corona und ab 2021 die Ahrflut das Studieren am Campus Rheinbach für mehrere Jahre sehr erschwerte (in der ersten Zeit unmöglich machte).

Und obwohl noch jung an Jahren, interessierte sie sich schon früh für die Frage, was dazugehört, erfolgreich zu führen, Menschen anzuleiten und welche Fähigkeiten, Werte und Haltungen das Zusammenwirken von Führungskräften und ihren Teams gelingen lässt. Was ihr besonders wichtig ist: Dass Kolleg:innen auf der Führungsebene sich vernetzen und austauschen, dass sie voneinander lernen und einander beraten. 

ChatGPT Laptop
Alexandra Reher mit Andrea Schröder, Direktorin des Zentrums für Innovation und Entwicklung in der Lehre (ZIEL)

Im Unternehmen erlebt sie als besonders hilfreich und inspirierend den Austausch mit ihren Kolleginnen und Kollegen in der Personalentwicklung ihres Unternehmens. „Wir haben eigentlich alle den gleichen Studienhintergrund und es macht einfach viel Spaß sich fachlich auszutauschen und einander kollegial zu beraten. Auch den von uns entwickelten, manchmal neuen Formaten, kommt zugute, dass wir sie empirisch begleiten. Das ist eine wichtige Grundlage, diese Angebote kontinuierlich zu verbessern und weiterzuentwickeln.“

Das Thema "voneinander lernen" lässt Alexandra Reher auch nach Feierabend und am Wochenende nicht los, denn die Aufgaben ihres Jobs liegen ganz dicht beim Thema ihrer Promotion. Der Arbeitstitel: „Future Skills als Bildungsherausforderung: Wie überfachliche Kompetenzen gezielt entwickelt werden können“. 

Teilnehmende für Promotionsstudie gesucht

Aktuell sucht Alexandra Reher noch Führungskräfte, die an ihrer Promotionsstudie teilnehmen möchten. Ihre Umfrage zum Thema dauert nur 10 Minuten.
Alexandra Reher auf dem WEEF Forum in Madrid 2021 (DE)
Alexandra bei ihrem Vortrag beim World Engineering Education Forum 2021 in Madrid

Ungefährt zeitgleich mit dem Beginn ihrer Promotion arbeitete sie für die Hochschuldidaktik im Zentrum für Innovation und Entwicklung in der Lehre (ZIEL), wo man in Sieben-Meilen-Schritten für die Lehrenden der H-BRS die neuen Anforderungen an die Onlinelehre didaktisch aufbereitete und auch das Thema Künstliche Intelligenz in der Lehre in den Fokus rückte. Besonders gut sind ihr aus den Jahren dieser Projektstelle gemeinsame Forschungs- und Praxisbeiträge für internationale Konferenzen in Erinnerung. Dieses forschungs-affine Umfeld bot ihr gute Startbedingungen für die Promotion, die von ihrer Doktormutter Prof. Dr. Patrizia Ianiro-Dahm an der H-BRS betreut wird.

Alexandra Reher vor Bush House, Kings College, London, UK
Alexandra Reher vor einem Gebäude des Kings College in London. Eigene wissenschaftliche Aufsätze zu entwickeln war das Thema ihres Workshops dort.

Alexandra ist eine der ersten Doktoranden an der H-BRS, die vom noch recht neuen Promotionsrecht der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in NRW profitiert. Neben ihrer Doktormutter ist für sie daher auch das hochschuleigene Graduierteninstitut wichtig für die kollegiale Vernetzung, für Workshops und Trainings im Zusammenhang mit der Promotion. Auf übergeordneter Ebene ist das Promotionskolleg NRW ihr wichtigster Ankerpunkt, das einen starken Fokus auf inter- und transdisziplinäre und immer anwendungsorientierte Promotionen legt.

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