Luisa Schimainski, Technikjournalismus/PR

Kommunikation und kultureller Austausch – das sind die Domänen von Luisa Schimainski. Beim Deutschen Akademischen Austauschdienst hat sie das schon anwenden können. Nun macht sie ihren Master in Technik- und Innovationskommunikation und absolviert Mitte dieses Jahres ein Auslandspraktikum in Südkorea.

Einen Versuch war es wert: Als sich Luisa Schimainski während ihrer Bachelorarbeit beim DAAD bewarb, zweifelte sie stark, bei einer derart bekannten Einrichtung in Bonn Erfahrung sammeln zu dürfen. Davon abhalten ließ sie sich aber nicht. Und auch wenn die Antwort vom DAAD auf sich warten ließ: „Als ich nicht mehr damit gerechnet habe, riefen sie doch noch an und boten mir einen Job in der Abteilung für überregionale Stipendienprogramme an.“

Portrait Foto von Alumna Luisa Schimainski
H-BRS Alumna Luisa Schimainski

Dort unterstützte sie die Programmleiter bei organisatorischen Abläufen und administrativen Aufgaben. Faszinierend an ihrer Arbeit war für die heute 26-jährige vor allem die Internationalität: „Man kommuniziert dort mit Menschen aus den unterschiedlichsten Zeitzonen.“ Insbesondere mit Studierenden aus anderen Ländern Europas und Südamerika, die sich per Telefon oder E-Mail über den DAAD informieren wollen. Auch aus den Schwellenländern Asiens hat es immer wieder Anrufe gegeben. Als Teilzeitkraft übernahm Schimainski aber hauptsächlich organisatorische Aufgaben: Sie erstellte und versendete Bescheinigungen für Stipendienprogramme, sortierte Akten und archivierte Unterlagen: „Das ist zwar nicht so spannend, muss aber auch gemacht werden. Zu tun gibt es immer etwas“.

Vorbereitet auf diesen Job hat sie vor allem die Summer School, mit der die H-BRS den Studierenden die Möglichkeit bietet, im Ausland zu studieren. Bei ihrem Auslandsaufenthalt in der Türkei sammelte Schimainski außerdem viele interkulturelle Erfahrungen: „Es war wahnsinnig interessant, sich mit den türkischen Journalismusstudenten auszutauschen.“

Nun will sie einen Master-Abschluss in „Technik- und Innovationskommunikation“ machen. Derzeit bereitet sie sich auf ein Praktikum im Fraunhofer-Institut in Seoul vor, welches sie dieses Jahr im Rahmen des Heinz-Nixdorf Programms absolvieren wird. In der Zweigstelle des Fraunhofer Instituts in Südkorea wird Schimainski die Mitarbeiter bei Veranstaltungen und dem halbjährlichen Mitarbeitermagazin unterstützen. Das Sammeln von Erfahrungen im kulturellen Austausch und im Journalismus geht also weiter. Neben der Möglichkeit zum DAAD zurückzukehren, überlegt sie zu promovieren oder sich für andere Jobs zu bewerben. Wohin es Schimainski nach ihrem Praktikum zieht, steht noch in den Sternen.

 

Text: Marius J. Franke

Marius J. Franke studiert an unserer Hochschule Technikjournalismus. Er verfasste dieses Porträt im Rahmen eines Wahlkurses (Porträtschreiben am Beispiel von H-BRS-Alumni) im Wintersemenster 2015/2016.