Bilder vom March for Science in Bonn

Mittwoch, 26. April 2017
Mit dem "March for Science" in Bonn im April 2017 setzten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein wichtiges Zeichen für Aufklärung und Bildung und gegen sogenannte alternative Fakten und die weltweit zunehmende Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit.

Bilder von Eva Tritschler und Marcos Angeloni

Etwa 1.500 Demonstranten waren zur Kundgebung auf der Bonner Hofgartenwiese erschienen, darunter auch zahlreiche Angehörige der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Professoren, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Verwaltungsmitarbeiter und Studierende, allen voran Hochschulpräsident Hartmut Ihne.

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sieht im March for Science ein starkes Signal für eine freie und unabhängige Forschung. Wie Schulze machten sich auch die anderen Redner in Bonn für die Freiheit der Wissenschaft und die Anerkennung wissenschaftlicher Tatsachen stark. Es waren neben dem Hausherrn Michael Hoch (Rektor der Uni Bonn), die Uni-Rektoren Axel Freimuth (Köln) und Ernst Schmachtenberg (RWTH Aachen) sowie Birgit Riegraf als Vizepräsidentin der Uni Paderborn und DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel. Außerdem sprachen einige Gastwissenschaftler auf der Kundgebung. Ein Vertreter der GWUP - Die Skeptiker brachte die vermeinlich schlimmen Folgen der Masernimpfung als Beispiel, wie falsche Tatsachen Menschen verunsichern und zu falschen Schlüssen veranlassen.

Weltweit fand in rund 500 Städten ein March for Science statt, der kleinste dürfte die Veranstaltung auf Helgoland gewesen sein.