Digitalisierungs-Hub als neues Netzwerkformat erprobt

Mittwoch, 31. März 2021
2020 war, getrieben von Corona, das Jahr der Digitalisierung. Nun haben die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) und die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO) – beide tragen das Label "Innovative Hochschule" – einen Digitalisierungs-HUB als neues Netzwerkformat veranstaltet.
Screenshot mit Teilnehmers beim Digitalisierungshub von Katholischer Hochschule Nordrhein-Westfalen und Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am 26. März 2021
Screenshot mit Teilnehmers beim Digitalisierungshub von Katholischer Hochschule Nordrhein-Westfalen und Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Der Veranstaltung am 26. März vorausgegangen war ein Gespräch der Hochschulleitungen, bei dem deutlich geworden ist, dass KatHO und H-BRS sich bei aktuellen Themen wie „Soziale Robotik und Mensch-Technik-Interaktion“, „Individuelle und gesellschaftliche Auswirkungen von Social Media Nutzung“ oder „Entwicklung von innovativen Technologien mit Fokus auf Usability, User Experience und ethischen Implikationen“ ergänzen. Denn auch im Sozialwesen, auf das die KatHO ausgerichtet ist, nimmt die Digitalisierung inzwischen ein zukunftsorientierte Schlüsselrolle ein.

Beide Partner sind "Innovative Hochschule"

Bei dem digitalen Treffen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Hochschulen, darunter die Präsidenten Hartmut Ihne und Hans Hobelsberger, ausgelotet, welche Themenfelder der Digitalisierung sich für gemeinsame Aktivitäten anbieten. 36 Teilnehmer der Hochschulpartner belegten das große Interesse. Nach Impulsbeiträgen von Prof. Tobias Hölterhoff (KatHO) über Lernplattformen und insbesondere die Hindernisse von Schnittstellen zu anderen Plattformen und Prof. Hektor Haarkötter (H-BRS) zu den sich ändernden Medienstrukturen und -regularien in Deutschland ging es in drei Arbeitsgruppen.

Vertieft wurden die Themen Digitale Lehre, Digitale Forschung und Transfer sowie KI/Robotik und Ethik der Digitalisierung. In angeregten Gesprächen wurden Forschungsinteressen und Forschungsfragen in diesen Bereichen ermittelt und damit verbundene offene Fragen und mögliche Herausforderungen diskutiert.

Ausgangspunkt weiterer Zusammenarbeit

Die Veranstaltung wurde durch das Transfernetzwerk Soziale Innovation – s_inn der KatHO konzipiert und moderiert. Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse der Workshops zusammengetragen und gemeinsam mit den Hochschulleitungen ausgewertet. Die Beteiligten sind sich bereits jetzt sicher, dass das Netzwerktreffen ein gelungener Start in eine weitere Zusammenarbeit gewesen ist.

Denkbar sind gemeinsame Lehr- und Forschungsprojekte oder konkrete Entwicklungsvorhaben ebenso wie eine gemeinsame Ausgestaltung des Transfers. Unmittelbare Anknüpfungspunkte fanden sich schnell zwischen der angewandten Informatik der H-BRS und den Digitalisierungsprofessuren der KatHO. Die künftig möglichen Synergien sind allerdings nicht darauf beschränkt. Konkrete Folgetreffen sind geplant.