H-BRS erneut im Finale um Bestes Maschinenhaus

Mittwoch, 28. Januar 2015
Nach 2013 erreicht das Team um Professor Melcher vom Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus erneut die Finalrunde beim VDMA-Hochschulpreis "Bestes Maschinenhaus".
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Gute Laune beim Dreh: die zwei Kameramänner vom VDMA mit Professor Paul Melcher in der Mitte. Foto: J. Küstenmacher

Worum geht's?

Der Hochschulpreis des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) zeichnet Konzepte aus, die die Qualität der Lehre, ihre Didaktik und ihre Qualitätssicherung verbessern und die mehr Studienerfolg möglich machen. Der Wettbewerb fand zum ersten Mal 2013 statt und ging im Herbst 2014 in die zweite Runde - im Mai 2015 wird dann in Berlin der Sieger gekürt.

Die Auszeichnung "Bestes Maschinenhaus 2015" ist ein mit 100.000 Euro dotierter Preis des VDMA. Bewerben konnten sich alle Fachbereiche und Fakultäten des Maschinenbaus und der Elektrotechnik mit Studiengängen in diesen Fachrichtungen.

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Warum?

Die Abbruchquoten in den Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik an den deutschen Hochschulen sind hoch; sie bewegen sich laut dem Verband zwischen 30 und 50 Prozent. Der VDMA will mit dem hochdotierten Preis innovative Lehrkonzepte fördern, mit denen der Trend gedreht werden kann.

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Wir sind dabei!

Nun hat der Fachbereich EMT die Jury erneut mit seinem Konzept überzeugt und gehört zu den besten sechs Bewerbern.

Der VDMA hat ein professionelles Kamerateam beauftragt, einen kurzen Film über jede bewerbende Hochschule zu drehen. Dazu hat sich Professor Melcher ein Drehbuch einfallen lassen, in dem die positiven Alleinstellungsmerkmale unserer Hochschule und des Fachbereichs EMT hervorgehoben werden. Darin werden die interdisziplinären Lehrkonzepte für Vorlesungen, Übungen, Praktika und die Verzahnung von Theorie und Praxis durch die Projektwochen in Szene gesetzt. Dieses Video soll nicht nur die Jury überzeugen, sondern auch neue Studierende, insbesondere Frauen für den Ingenieurberuf begeistern.

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Für die Finalrunde ist außerdem noch ein  Bewerbungsantrag mit Fragen zur Sicherstellung der Qualität der Lehre anzufertigen. Daran arbeiten zur Zeit neben Prof. Paul Melcher als Qualitäts- und Evaluationsbeauftragter, der Dekan Prof. Johannes Geilen, die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Iris Groß, Professor Marco Winzker als ProMintus Beauftragter und der Fachbereichsreferent Dr. Horst Rörig.

Am 16. März ist Prof. Melcher zu einem Präsentationsvortrag beim VDMA in Frankfurt geladen und stellt sich anschließend den Fragen der 16-köpfigen Jury, die mit Vertretern aus Industrie und Wissenschaft besetzt ist.

Dann heißt es Daumen drücken, damit wir bei der Preisverleihung am 5. Mai in Berlin als Sieger hervorgehen.