H-BRS richtete Jahrestagung der Hochschulkanzler aus

Mittwoch, 10. November 2021
Arbeiten zu Hause statt im Büro: Infolge der Corona-Pandemie hat sich das mobile Arbeiten stark verbreitet, auch an Hochschulen. Über dieses Thema tauschten sich jetzt die Kanzlerinnen und Kanzler von nordrhein-westfälischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bei ihrer Jahrestagung aus. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) war in diesem Jahr als Gastgeberin an der Reihe. Kanzlerin Angela Fischer richtete das Treffen in Siegburg aus.
Kanzlerkonferenz in Siegburg.
Angela Fischer und Hartmut Ihne (rechts) mit dem Sprechergremium der Kanzlerkonferenz in Siegburg. Foto: H-BRS

Über das Schwerpunktthema „Mobiles Arbeiten“ sprachen externe Gäste, die aus verschiedenen Fachrichtungen kamen. So hielt Prof. Dr. Florian Kunze (Universität Konstanz) einen Vortrag über "Erfolgreiches Selbstmanagement und Führung in einer mobilen Arbeitswelt". Prof. Dr. Katja Nebe (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) richtete den Blick auf die rechtlichen Aspekte: Sie informierte nicht nur über die „rechtliche Einbettung des häuslichen Arbeitens“, sondern ging auch der Frage nach, wie sich Arbeit mit Hilfe der Digitalisierung menschengerecht organisieren lässt. Für Diskussionsstoff sorgte die Frage, wie die Arbeitswelt nach Corona aussieht. „Büro neu denken“, lautete dabei der Ansatz von Tilman Naujoks (Fraunhofer IAO).

Offener Erfahrungsaustausch

Die Kanzlerinnen und Kanzler nutzten das Treffen zum offenen Erfahrungsaustausch über das mobile Arbeiten. Seit Beginn der Pandemie Anfang 2020 haben sie verschiedene Dienstvereinbarungen auf den Weg gebracht. Auch die H-BRS hat flexible Regelungen geschaffen, um ihren Beschäftigten verstärktes mobiles Arbeiten zu ermöglichen. Die Regelungen wurden wiederholt der aktuellen Corona-Lage angepasst.   

Die Hochschulen arbeiten auf vielen Ebenen zusammen. Hochschulpräsident Hartmut Ihne hob bei der Begrüßung der Gäste Themen hervor, die die H-BRS gemeinsam mit den anderen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in NRW vorantreibt. Dazu gehören vor allem das Promotionskolleg NRW und das Thema Nachhaltigkeit, zu dem die Landesrektorenkonferenz der HAW ein Strategiepapier erarbeitet hat.