Hartmut Ihne spricht mit ZEF-Direktor Matin Qaim

Freitag, 28. Januar 2022
Über den Anwendungsbezug von Wissenschaft, Wissenschaftskommunikation und das große Zukunftsthema Nachhaltigkeit hat sich Hochschulpräsident Hartmut Ihne mit Professor Matin Qaim ausgetauscht. Der Agrarwissenschaftler ist seit Oktober Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) an der Uni Bonn. Die H-BRS arbeitet mit dem ZEF bereits zusammen – zum Beispiel im Forschungsprojekt „One Health“ oder der „Bonn Alliance for Sustainability Research“. Diese Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden. „Wir haben über mögliche Kooperationen gesprochen. Da können wir mit Blick auf die Herausforderungen der öko-sozialen Transformation viele Ideen entwickeln“, sagt Ihne.
Im Gespräch: Matin Qaim, Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Uni Bonn, und Hochschulpräsident Hartmut Ihne. Foto: Daniela Greulich
Im Gespräch: Matin Qaim, Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Uni Bonn, und Hochschulpräsident Hartmut Ihne. Für das Foto haben beide kurz die Maske abgelegt. Foto: Daniela Greulich

Qaim bekräftigt dies. „Was uns inhaltlich verbindet, ist das Interesse an einer nachhaltigen Entwicklung“, betont er. Das ZEF lege bislang einen Schwerpunkt auf Entwicklungspolitik für die Länder des Südens im klassischen Sinn. „Doch die UN-Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung beschäftigen uns als globale Gemeinschaft, in der man nicht mehr in Kategorien von Nord und Süd denken kann. Da sitzen wir alle in einem Boot“, beschreibt er die künftigen Aufgaben.

Wichtig seien in diesem Zusammenhang zum Beispiel neue Technologien, sind sich Hochschulpräsident und ZEF-Direktor einig. Konkret sprachen die beiden etwa über das Thema Ernährung. Ihne und Qaim wollen im Gespräch bleiben.